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 Betreff des Beitrags: Re: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 11. Mai 2012 15:11 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 1. März 2012 11:03
Beiträge: 144
Huhu Caithy,

Du bist wirklich nicht allein mit dem Gefühl, mir war, als hätte man eine wattierte Käseglocke von mir genommen.

Ich finde man kann der "Wirkung" von NFP bzw. des eigenen Zyklus, im Gegensatz zu den der Pille, bei der Arbeit zuschauen. Wenn Du mal ein paar Kurven ausgewertet hast siehst Du, dass sich der Körper nach einem Muster verhält, des die Methode vorhersagt. Du kannst ganz genau sehen, schwarz auf weiß, wann Du unfruchtbar bist. Du gewinnst also in der Hochlage gegenüber der Pille die Gewissheit, dass Du wirklich nicht schwanger werden kannst. Bei der Pille musst Du dagegen mehr oder weniger die ganze Zeit drauf vertrauen, dass es grad hält was es verspricht.

Brighteyes hat absolut recht wenn sie sagt, dass das Vertrauen mit der Anwendung kommt.

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Mit Frosch (07/13) und Maus (05/17)


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 Betreff des Beitrags: AW: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 11. Mai 2012 16:53 
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neu hier

Registriert: 17. April 2012 09:47
Beiträge: 30
Wohnort: NRW
NFP seit: April 2012
Ich muss sagen mein erster Testzyklus hat mich auch schon sehr beeindruckt. Trotz dass ich die ersten Tage noch das Implanol drin hatte, entwickelte sich meine Kurve wie im Buch. Aber dennoch.. schleimAuswertung und möglicherweise gestörte Temp.werte u. die nötige Disziplin während der F-Tage beunruhigen mich ziemlich...

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 Betreff des Beitrags: AW: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 11. Mai 2012 16:57 
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Registriert: 17. April 2012 09:47
Beiträge: 30
Wohnort: NRW
NFP seit: April 2012
brighteyes hat geschrieben:
... dadurch, dass du die Körperzeichen kontinuierlich beobachtest, hast du ja auch immer die Sicherheit, dass dir Ungewöhnliches sofort auffällt.
... *sonne*


Das Problem daran ist ja, wenns auffällt, dürfte es zu spät sein :-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 11. Mai 2012 17:06 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 6. September 2011 14:36
Beiträge: 671
NFP seit: Dezember 2011
Die Schleimauswertung kommt auch mit der Zeit, das Schleimmuster verändert sich ja ohne Hormone eh nochmal *freunde* Da kommst du schon rein, ansonsten gibt´s ja immer noch als backup das Forum, wo dir gerade in der Anfangszeit ganz viel geholfen wird.
An möglichen Störfaktoren würd ich erstmal alles ganz ausführlich notieren, dann bekommst du recht schnell einen Überblick, was stört und was nicht. Und wenn du im Ansteig bei möglicherweise potentiell nach oben gestörten Werten klammerst, kannst du dir auch kaum eine falsche Hochlage basteln. Und auch da sichert dich ja wieder der Schleim ab.
Und die Disziplin ist Gewohnheitssache, aber wenn du nicht schwanger werden willst, wirst du da auch gewissenhaft sein :mrgreen:
Mach dir keinen Stress und gib dir Zeit, du kriegst das schon hin mit NFP *freunde*

edit zu deinem neuen Beitrag: Nee, wenn dir was ungewöhnliches z.B. im Schleimmuster auffällt, oder die Tempi komische Sachen macht, dann gibst du ja erst gar nicht frei ;-)

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Sit with your pain, cradle it close, lean in and listen, take it slow. Sit with your pain, cradle it close and when you‘re ready let it go -Fia-


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 Betreff des Beitrags: Re: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 11. Mai 2012 17:11 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 1. März 2012 11:03
Beiträge: 144
Du musst das so sehen:

- Schleimfreigabe: Man muss ja nach einem Höhepunkt, also meist S+ oder S, drei Tage haben, an denen der nicht auftritt. Es mag schon sein, dass man sich an einem Tag mal vertut, aber drei Tage in Folge S+ oder S nicht zu erkennen ist wirklich ein Kunststück, welches man meiner Ansicht nach nur mit Vorsatz schafft. Vielleicht schleimst Du ja pp-bedingt noch nicht so viel, oder es fällt Dir nicht auf weil das alles noch recht neu ist, aber ich wunder mich mittlerweile selber, was ich da so produziere.

- Temperaturfreigabe: Auch hier sind es wieder 6 niedrige Tage, an denen unbekannte Störfaktoren oder messfehler oder was weiß ich auftreten können gefolgt von mindestens 3 Tagen, die drüber liegen müssen. Ja, man kann schon mal zufällig zum Anstieg eine höhere Temp messen, den Störfaktoren nicht erkennen und dann einmal zu wenig klammern. Aber das drei Tage in Folge? Wenn man seine Werte immer ganz genau anschaut wenn sie erhöht sind, erkennt man sein eigenes Störfaktorenmuster glaub ich nach ein paar Zyklen, und die Zeit kann man sich ja nehmen ehe man frei gibt.

Ich glaube, dass der menschliche Faktor in die Regeln der NFP schon eingeflossen ist und da Sicherheitsmargen in alle Richtungen eingebaut sind. Unter andrem eben die gegenseitige Absicherung von zwei Merkmalen, denn für eine falsche Freigabe musst Du ja gleichzeitig nen Fehler beim Schleim und bei der Tempi machen was, siehe oben, schon recht unwahrscheinlich ist.

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Mit Frosch (07/13) und Maus (05/17)


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 Betreff des Beitrags: Re: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 12. Mai 2012 17:01 
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neu hier

Registriert: 24. November 2011 18:30
Beiträge: 14
Also ich bin auch erst im 7.Zyklus, aber ich habe schon in 3-4 Zyklen jeweils in der zweiten Zyklushälfte freigegeben. Ich kann nur bestätigen, dass man da sehr schnell reinwächst und die Anzeichen der Fruchtbarkeit und Unfruchtbarkeit recht schnell erkennen kann. Ich bleibe da auch noch vorsichtig und gebe nur meistens die letzte Zykluswoche frei. Aber je mehr Zyklen man beobachtet und auswertet, umso sicherer wird man auch. Und wenn ich heute bedenke, dass ich früher 3 Wochen lang die Pille geschluckt habe und auch dort ja immer "Störfaktoren" auftreten können und ich dann nicht mal weiß, in welcher Phase ich mich befinde, da habe ich mich ehrlich gesagt mit der Pille unsicherer gefühlt. Mit NFP kann ich das mittlerweile schon sehr gut eingrenzen und wenn das mal nicht der Fall ist, dann gebe ich eben einfach nicht frei und bin auf der sicheren Seite.

Ich sehe in der Zyklusbeobachtung auch noch den Vorteil, dass ich relativ schnell sehen würde, wenn ich dann doch schwanger wäre. Dann kann ich sofort mit dem Rauchen aufhören und mich entsprechend darauf einstellen. Unter der Pille würde ich das wahrscheinlich nicht so schnell bemerken und fleißig weiter die Pille nehmen und rauchen, obwohl da bereits Leben heranwächst. Nicht auszumalen. Bei NFP wüsste ich sofort, Periode bleibt aus, Tempi bleibt oben - aha, da hats wohl geklappt. Aber wenn man NFP wirklich gewissenhaft betreibt und sich an die Regeln hält und bei Unsicherheiten eben einfach auf die Freigabe verzichtet - ich bin mir nach bereits 7 Zyklen sicher, dass das eine absolut sichere Methode ist. Und ich fühle mich extrem wohl dabei. Wenn ich heute daran zurückdenke, wie ich vor zwei Jahren drauf und wie wunderbar wohl ich mich heute fühle, es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Man muss etwas Geduld haben und am Anfang auch sehr viel lernen und verstehen, aber man kann gut in die Sache reinwachsen und ich bin sicher, dass ich nie wieder anders verhüten werde :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 12. Mai 2012 23:22 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 22. Februar 2011 20:45
Beiträge: 202
NFP seit: 02/2011
Noch kurz was zum OT von der vorherigen Seite:

cielle13 hat geschrieben:
Wer den Eindruck hat, schlecht beraten zu sein, kann seinen Arzt wechseln oder sich eine zweite Meinung einholen, das kostet in unserem Gesundheitssystem nichts extra.

Doch, es kostet extra. Der Besuch bei jedem zusätzlichen Facharzt kostet pro Quartal 10 Euro Praxisgebühr. Damit soll genau das - Ärztewechel und mehrere Meinung einholen ("Ärztehopping" in der Sprache der Krankenkassen) verhindert werden. Das hat mir meine Krankenkasse auf Nachfrage auch genau so gesagt.

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Trotz Jahrtausenden der Forschung ist nur ein Haushaltsgerät rundum perfekt! Nur ein Gerät näht, wäscht, schält Kartoffeln, versorgt die Kinder und lächelt ihren Mann an: die Frau! (arte-Doku "Die Herrschaft der Männer")
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18 Jahre erfolgreiche Verhütung mit Kondomen und 5 Jahre Fruchtbarkeitsbestimmung mit NFP: Bild.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 13. Mai 2012 13:30 
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NFP-Gräfin

Registriert: 19. September 2004 13:36
Beiträge: 3465
Das wird dann auch richtig schön teuer, wenn man in der eigenen Umgebung im Umkreis von 40km so ca. 30-40 Frauenärzte hat und sich bei keinem gut aufgehoben fühlt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 13. Mai 2012 23:01 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 22. Februar 2011 21:59
Beiträge: 217
NFP seit: 2011, mittlerweile nur noch zum Beobachten
Mirja hat geschrieben:
Noch kurz was zum OT von der vorherigen Seite:

cielle13 hat geschrieben:
Wer den Eindruck hat, schlecht beraten zu sein, kann seinen Arzt wechseln oder sich eine zweite Meinung einholen, das kostet in unserem Gesundheitssystem nichts extra.

Doch, es kostet extra. Der Besuch bei jedem zusätzlichen Facharzt kostet pro Quartal 10 Euro Praxisgebühr. Damit soll genau das - Ärztewechel und mehrere Meinung einholen ("Ärztehopping" in der Sprache der Krankenkassen) verhindert werden. Das hat mir meine Krankenkasse auf Nachfrage auch genau so gesagt.


Hast Recht, weiß gar nicht, warum ich das so geschrieben habe... *kopfkratz*

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 Betreff des Beitrags: Re: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 14. Mai 2012 10:36 
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alte Häsin

Registriert: 5. August 2009 18:40
Beiträge: 1410
NFP seit: 08/2009-12/2013
Aber ganz ehrlich, wenn es um eine Meinung zu einem Thema geht wie z. B. OP dann zahl ich persönlich lieber die 10 Euronen für eine Zweit/Drittmeinung, bevor ich mich unter Umständen unnütz aufschnippeln lasse ;-)

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Line mit Teen-O (05/11) und Teen-A (06/12) unterwegs auf der Märchenstraße... Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 14. Mai 2012 11:28 
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NFP-Gräfin

Registriert: 19. September 2004 13:36
Beiträge: 3465
Bei sowas schon,klar...aber wenns um Behandlungen geht oder Verhütung, dann wirds schwer....hat man ja auch nich ma eben über, die 10€ jedes Mal und Spritkosten


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