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 Betreff des Beitrags: Frage zur -8 Regel und anovulatorischem Zylus
BeitragVerfasst: 29. Februar 2012 14:44 
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neu hier

Registriert: 9. Januar 2010 15:11
Beiträge: 18
Hallo liebes Forum,

im letzten Jahr habe ich fleißig und mit steigender Begeisterung NFP gemacht und werde bald die -8 Regel anwenden können. Nun ist es so, dass meine früheste 1. HM bereits an ZT 12 war. Allerdings war das ein Zyklus nach einem anovulatorischen Zyklus. *Alle* anderen Zyklen hatten eine krass viel spätere 1. HM. Wenn man nur die Zyklen nach einem Zyklus mit ausgewerteter Hochlage betrachtet, war meine früheste 1. HM an ZT 21 (und viele noch später, bis hin zu ZT 36).

Es scheint mir ziemlich deutlich, dass der frühe Eisprung in diesem einen Zyklus darauf zurückzuführen ist, dass ihm ein anovulatorischer Zyklus vorwegging, und dass ich eigentlich späte Eisprünge habe. Ich weiß, dass ich letztlich selbst entscheiden muss welches Risiko ich eingehen möchte, aber was würdet ihr tun? Anfangs nur die 4 Tage freigeben (mache ich derzeit brav) oder doch mehr (außer natürlich nach anvoluatorischen Zyklen)? Denn 21 - 8 ergibt 13, und das ist ja schon ein Unterschied... ;-)

Danke und viele liebe Grüße,
Maja


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur -8 Regel und anovulatorischem Zylus
BeitragVerfasst: 29. Februar 2012 14:55 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 30. Juli 2010 07:57
Beiträge: 1202
Wohnort: Straubing
NFP seit: April 2010
Hallo, hast du eine Online Kurve wo man mal draufgucken kann?

Ich persönlich würde mich da streng nach den Regeln richten, wenn ein Kind absolut nicht gewollt ist. Freizugeben bis ZT13, obwohl meine früheste ehM bei derzeit ZT12 liegt wär mir viel zu heiß..

Es ist aber deine persönliche Entscheidung *sonne*

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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur -8 Regel und anovulatorischem Zylus
BeitragVerfasst: 29. Februar 2012 16:33 
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Moderatorin

Registriert: 6. Juli 2005 09:20
Beiträge: 12768
NFP seit: Juli 2005
Ehe du dir da jetzt so viele Gedanken drumherum machst, könnest du denn überhaupt bis Zt13 freigeben? Meistens macht einem ja eh der Schleim und/oder das feuchte Empfinden einen Strich durch die Rechnung.

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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur -8 Regel und anovulatorischem Zylus
BeitragVerfasst: 29. Februar 2012 18:47 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 8. August 2009 20:20
Beiträge: 851
NFP seit: Juli 2009
Ja, das ist sicherlich eine Frage der persönlichen Sicherheitsbedürfnisses. Ich hatte in meinem 28. Zyklus eine ehM an ZT 8, das war auch nach einem anovulatorischen Zyklus. Ich gebe seitdem nicht mehr am Zyklusanfang frei, das wäre mir zu gefährlich. Allerdings war meine früheste ehM davor auch schon an ZT 12.

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zwei Töchter (08/16 und 06/19), * (01/18)


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur -8 Regel und anovulatorischem Zylus
BeitragVerfasst: 1. März 2012 07:14 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 2. Dezember 2011 08:18
Beiträge: 620
NFP seit: November 2011
Ich habe des Buch jetzt nicht vor mir, sonst könnte ich mir die Frage sicherlich auch selbst beantworten, aber: Darf man nach einen anovularischem Zyklus - der ja quasi nicht nach den Regeln ausgewertet werden konne - überhaupt am Zyklusanfang freigeben?

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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur -8 Regel und anovulatorischem Zylus
BeitragVerfasst: 1. März 2012 08:28 
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Moderatorin

Registriert: 6. Juli 2005 09:20
Beiträge: 12768
NFP seit: Juli 2005
Nein, darf man nicht, aber darum geht es ja auch gar nicht *hä*

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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur -8 Regel und anovulatorischem Zylus
BeitragVerfasst: 1. März 2012 13:33 
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neu hier

Registriert: 9. Januar 2010 15:11
Beiträge: 18
Danke für eure Antworten! *sonne* Ich muss es wohl tatsächlich einfach selbst entscheiden. Dina, du hast schon Recht, die volle Zeit könnte ich eh nicht freigeben. Aber ein paar Tage mehr wären erfahrungsgemäß durchaus drin und da ich ja durch meine langen Tieflagen sonst so viel verhüten muss... Im Moment muss ich ja schon wieder verhüten, wenn ich sogar noch voll in der Blutung bin, und sogar einen Tag früher als als NFP-Anfängerin. Naja, ich trag die Entscheidung mal noch ein bisschen mit mir rum und dann schauen wir mal. Ich bin eh eher ein Schisser, vermutlich werde ich mich dann entscheiden, bis ZT 13 freizugeben, und mich dann ab spätestens ZT 6 oder 7 gar nicht mehr trauen, selbst wenn noch kein fruchtbarer Schleim/feuchtes Empfinden aufgetreten ist. ;-)

Eine Onlinekurve zum Draufgucken führe ich leider nicht mehr, Juelle.
Katha, stimmt, das darf man nicht. Aber es geht mir auch nur darum, dass dieser eine frühe Eisprung nach einem anovulatorischen Zyklus mir quasi die Freigabezeit für alle Zyklen (auch die nach einem mit Eisprung) "für immer versaut" hat, obwohl ich eigentlich so späte Eisprünge habe.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur -8 Regel und anovulatorischem Zylus
BeitragVerfasst: 1. März 2012 14:31 
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Moderatorin

Registriert: 6. Juli 2005 09:20
Beiträge: 12768
NFP seit: Juli 2005
Falls dir das bei der Entscheidung hilft, bei der symptothermalen Methode nach Rötzer gibt es keinen anovulatorischen Zyklen, ein Zyklus wird nur beendet, wenn auch eine Hochlage ausgewertet werden konnte. Bei Anwendung dieses Regelwerks hättest du also einen Zyklus weniger, dafür aber keine so frühe 1. hM.

Soweit ich weiß, ist leider die Studienlage für dieses Abwandlung sehr schwach, ich kann dir also jetzt nicht sagen, welchen Einfluss das auf den PI hat. Ich hatte mir mal vorgegommen, das im Falle eines anovulatorischen Zyklus so zu handhaben, mangels Eisprungslosigkeit gab es dazu aber nie einen Anlass.

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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur -8 Regel und anovulatorischem Zylus
BeitragVerfasst: 2. März 2012 19:23 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 2. Dezember 2011 08:18
Beiträge: 620
NFP seit: November 2011
Ah, jetzt versteh ich. Tschuldigung!

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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur -8 Regel und anovulatorischem Zylus
BeitragVerfasst: 4. Mai 2012 18:40 
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Registriert: 4. Mai 2012 17:19
Beiträge: 3
NFP seit: Mai 2012
Hallo,

ich fange gerade mit NFP als Verhütungsmethode an und habe mich schon durch das Buch und Arbeitsheft "Natürlich&Sicher" gelesen. Dabei ist mir aber noch etwas zur Minus-8-Regel unklar.

Habe ich es richtig verstanden (rein hypothetisch), dass die früheste ehM für das ganze Leben bestehen bleibt?
D.h. wenn ich einmal die ehM am ZT12 hatte, muss ich mich immer laut Minus-8-Regel und doppelter Kontrolle danach richten, auch wenn die ehM ansonsten über mehrere Jahre immer wesentlich später ausfällt?
Wenn das so ist, kann ich ja nur in der unfruchtbaren Zeit nach dem Eisprung ungeschützten GV haben, was ja nur ca. 1/3 der gesamten Zyklustage ausmacht. Kann man dann die NFP noch als sinnvolle Verhütungsmethode ansehen?
Ans Ziel der Verhütung (ohne Hormone) würde ich dann ja auch (mit weniger Aufwand) kommen, wenn ich komplett auf Verhütung mit Kondom umsteige, oder?

Es gibt ja auch noch die Minus-20-Regel, aber bringt die wirklich mehr unfruchtbare Tage? Denn dort muss man ja auch von dem kürzesten Zyklus ausgehen und wenn man das Pech hatte, einen Zyklus von 25 Tagen oder weniger gehabt zu haben (was sich ja durch die ehM bzw. den frühen Eisprung bedingt), bringt die Regel einem ja auch nichts.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur -8 Regel und anovulatorischem Zylus
BeitragVerfasst: 4. Mai 2012 18:48 
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NFP-Prinzessin

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Beiträge: 5884
Warum solltest du deswegen nur noch nach dem ES GV haben können? Bei einer 1.hM an Tag 12 hättest du immerhin auch die ersten 4 Tage frei. Und wer sagt, dass du so einen frühen ES jemals haben wirst?


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur -8 Regel und anovulatorischem Zylus
BeitragVerfasst: 4. Mai 2012 18:57 
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Registriert: 4. Mai 2012 17:19
Beiträge: 3
NFP seit: Mai 2012
Die Frage war nur rein hypothetisch und da die Möglichkeit ja besteht, wollte ich nur abklären, ob ich es richtig verstanden habe, dass die früheste ehM wirklich ein Leben lang gilt. "Ein Leben lang" ist doch sehr endgültig. Und wenn diese eine früheste ehM ein "Ausreißer" war, müsste es dazu nicht auch noch eine Ausnahmeregel geben?

In den ersten 4 Tagen habe ich Blutungen und möchte währenddessen keinen GV.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur -8 Regel und anovulatorischem Zylus
BeitragVerfasst: 4. Mai 2012 19:24 
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alte Häsin

Registriert: 1. April 2009 22:39
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NFP seit: April 2009
anni237 hat geschrieben:
In den ersten 4 Tagen habe ich Blutungen und möchte währenddessen keinen GV.


Das hatte ich auch immer gesagt ... *undweg*

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BildPoncho hat zwei Kinder (m, 1998 + w, 2002) freut sich über Einträge auf ihrer Seite, ist CDU-Mitglied, iButton Fan und
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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur -8 Regel und anovulatorischem Zylus
BeitragVerfasst: 4. Mai 2012 19:44 
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NFP-Königin

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Beiträge: 7551
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Na ja, aber genau dieser Ausreißer kann ja irgendwann wieder vorkommen. Hatte ich auch, 30 Zyklen später. ;-)

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Bayala mit weltbester Tochter 11/2010, ☆☆ im Herzen 08/2020 (10. SSW) und Rumpelsöhnchen 09/2021


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur -8 Regel und anovulatorischem Zylus
BeitragVerfasst: 4. Mai 2012 20:01 
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Beiträge: 3
NFP seit: Mai 2012
@Andrea: Steht das denn in Relation, dass man wie beispielsweise in deinem Fall 2 1/2 Jahre eine geringere unfruchtbare Zeit vorm Eisprung annimmt?
Man beobachtet ja auch jeden Zyklus die 2. Methode (ZS, MM...) als Sicherheit. Und die Minus-8-Regel ist ja nicht aufgehoben, es ginge doch auch ein "statistisch normalere" früheste ehM.
Also warum nicht diesen "Ausreißer" ausklammern wie Störungen (Temperaturmessung) in einzelnen Zyklen?


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