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 Betreff des Beitrags: NFP, noch richtig für mich?
BeitragVerfasst: 24. April 2012 00:29 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 3. März 2011 19:11
Beiträge: 93
Hallo Zusammen

Ich bin manchmal richtig unzufrieden mit dieser Art der Verhütung. Jetzt noch mit den fünf blöden Krankheiten :-( . Neuroborreliose und meine Epilepsie wird auch wieder schlimmer. Zumal es sehr hormonell bedingt ist. Immer wenn ich in der ES-Phase bin und meine Tage habe, dann geht es mir richtig beschiessen und ein schrecklicher Anfall jagt mich den anderen inkl. Borrelioseschub.

Ich liebe mein NFP-Zyklusbüchlein, ich liebe mein Thermometer und ich lieber dieses Forum *zustimm* .

Dennoch stimmt was bei mir nicht. Bei mir besteht aufeinmal der Verdacht der Gelbkörperschwäche und es wurde von FA und Orthopäde die Diagnose Osteoporose (und das mit 24 :-( ) diagnostiziert und sicher gestellt! Mitlerweile habe ich auch schon gar keine Lust mehr mit diesen ganzen Krankheiten jemals an eigene Kinder zu denken, dann eher ein Adoptivkind. Zumal Epilepsie schon bei uns in der Familie liegt und mir niemand zu 100% ausschliessen kann, dass ich die Borreliose weiter an mein Kind gebe!

Habe das auch mit meinem FA besprochen, er empfahl mir erstmal die Mirena, um einfach erstmal runter zu kommen. Die hormonell bedingte Epielepsie und die Borrelioseschübe zu unterdrucken. Wegen der Osteoporose erhalte ich jetzt ein Medikament, welches ich nehmen muss. Tja, aber da bleibt noch das Problem mit der Gelbkörperschwäche. Dieses wird aber noch genauer untersucht. Was sich aber voerst erledigen würde, wenn ich mit der Mirena verhüte. Bestimmte Antilepileptika und bestimmte Antibiosen setzten auch nicht die Wirkung der Mirena an. Nur habe ich Ansgt, dass ich sie wegen meiner Stoffwechselerkrankung (erblich) nicht vertrage. Ich bin erblich echt seeeehr vorbelastet :-( .

So, und jetzt dürft ihr mich steinigen *draufhau* *steinschmeiss*

Liebe Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: NFP, noch richtig für mich?
BeitragVerfasst: 24. April 2012 00:48 
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Moderatorin + Oberwichteline

Registriert: 11. Juli 2009 22:12
Beiträge: 22981
Wohnort: Wichtelingen
NFP seit: Juli 09
Warum sollten wir dich denn steinigen? Wenn es dir mit hormoneller Verhütung gesundheitlich viel besser geht, dann ist das doch absolut in Ordnung und dann wohl auch der richtige Weg für dich.

Was die verträglichkeit des Präparates mit deinen Erkrankungen angeht würde ich zu einer Nutzen-Risiko-Abwägung raten die du gemeinsam mit deinen behandelnden Ärzten (aller Erkrankungen, nicht nur mit dem Frauenarzt) machst.

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: NFP, noch richtig für mich?
BeitragVerfasst: 24. April 2012 04:52 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 15. November 2010 06:30
Beiträge: 320
Wohnort: Ruhrpott
NFP seit: 16.06.2010
Hey Angie,

ich würde dir gerade wegen der Spezifität von Medikamenten auch raten das du das mit den behandelden Ärzten duch sprichst.

Wieso solltest du gesteinigt werden? Weil du die Pille nemen musst/ möchtest? Das ist doch Quark. Jede muss doch das tun was sie (und der Arzt) für richtig hält und wenn es dir mit der Pille besser gehen sollte ist das doch kein Ding

(Das ließt sich für mich aber als wenn du nfp nicht wirklich aufgeben magst, oder interpretiere ich da zu viel hinein?)

_________________
Frauen die auf Bild starren ;-)
Supernovaes kleiner Kosmos
Bücherflohmarkt-wir müssen wegen Umzug aussortieren


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 Betreff des Beitrags: Re: NFP, noch richtig für mich?
BeitragVerfasst: 24. April 2012 13:51 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 3. März 2011 19:11
Beiträge: 93
Hallo ihr zwei *sonne*

wahrscheinlich bin ich momentan einfach nur Unglücklich, weil ich im Krankenhaus liege...

Ich möchte die Pille nicht nehmen, ich reisse mich auch nicht darum. Hab darunter schöne Nebenwirkungen gehabt, die ich (eigentlich) nicht mehr haben möchte :-( . Wie du, Supernovae, deswegen auch richtig interpretierst hast *zustimm* , möchte deswegen auch ungern von NFP und Kondome runter. Jetzt wo ich so schön kurz vor der -8 - Regel stehe :-) .

Nur mein Körper bzw. Krankheiten kommen seit Monaten nicht mehr mit der hormonell bedingten Veränderung (Mens - Eisprung - Mens) nicht mehr so gut zurecht. Daher war ja der Vorschlag von Neurologen und Frauenarzt: Minipille (nicht Cerazette, hatte da nur Dauerblutung) 6 Monate probieren und dann, wenns verträglich war, Hormonspirale einsetzten. Der Borreliosespezialist hat mir nur bedingt grünes Licht gegeben und gesagt, dass ich dann vorsichtshalber (wenn längere AB-Kur ansteht) dann doch Kondome nutzen könnte. Mit den Orthopäden müsste ich noch darüber sprechen!

Liebe Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: NFP, noch richtig für mich?
BeitragVerfasst: 24. April 2012 14:03 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 13. Juli 2010 13:09
Beiträge: 80
Wohnort: Bayern
Hallo Angi,

also wegen der Gelbkörperschwäche würde ich an Deiner Stelle mal einen Hormonspeicheltest machen lassen am 22. ZT, zumindest von Estradiol und Progesteron.

Und dann wäre es sinnvoller bioidentisches Progesteron sanftdosiert zu cremen, wenn es fehlt (Hormone werden über die Haut sehr gut aufgenommen und besser verwertet als über den Magen-Darm Trakt) als künstliche Hormone zu nehmen, egal ob jetzt Pille oder Mirena.

Denn beide tun ja nichts für die Gelkörperschwäche, sondern im Gegenteil unterdrücken noch mehr das eigene Hormonsystem (Eisprung passiert gar nicht mehr) und deckeln es zu mit den künstlichen Hormonen, die eine ganz andere Wirkung im Körper haben als die körpereigenen. Gerade die Mirene ist echt ein Hammer für den weiblichen Körper mit x-fachen möglichen Symptomen.

Nur kennt sich leider kaum ein Arzt mit bioidentischen Hormonen und Speicheltest aus, das muss man in Eigenregie machen. Aber darum kommt man sowieso häufig nicht herum. Zu sämtlichen Erkrankungen und Ursachenbehandlung kann man sich übrigens sehr gut im symptome.ch Forum informieren. Dort berichten viele von ihren Erfahrungen und was ihnen geholfen hat.

Wegen dem Thema Osteoporose auch unbedingt mal den Vitamin D Wert untersuchen lassen (kann jeder Hausarzt machen, muss man aber selber zahlen). Sehr viele Deutsche haben einen deutlichen Mangel (Wert von unter 30). Hier gibt es viele gute Infos dazu: vitamin-d.info

VG
Christiane


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 Betreff des Beitrags: Re: NFP, noch richtig für mich?
BeitragVerfasst: 24. April 2012 14:17 
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NFP-Gräfin

Registriert: 19. September 2004 13:36
Beiträge: 3465
Die Verträglichkeit der Mirena mit der Cerazette zu testen ist sinnlos, da die Cerazette einen ganz anderen Wirkstoff und eine andere Dosierung als die Mirena hat(laut britischen Forschern gibt die Mirena täglich die Menge von 2 Minipillen mti dem Mirenawirkstoff an den Körper ab). Zudem sorgt die Mirena bei vielen Anwenderinnen für einen Mangel an natürlichem Progesteron-womti das eine Problem von dir schlimmer werden würde.
Auch wegen der Osteophorose wären künstliche Hormone nicht besser, da sie diese eher fördern (gerade reine Gestagenpräparate wie z.B. auch die 3MS).
Das heißt, was besser würde, wäre die Epilepsie und die Borreliose, zu Kosten der Knochendichte und des Progesteronproblems.
Schwere Entscheidung so gesehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: NFP, noch richtig für mich?
BeitragVerfasst: 24. April 2012 17:15 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 28. Mai 2010 10:27
Beiträge: 65
Wohnort: MUC
Du hast geschrieben, dass sich die Osteoporose aufgrund der geringen Östrogenwerte entwickelt hat? Dann würde ich das Gelbkörperproblem nicht ganz so isoliert betrachten, da eine schlechte Eizellreife (z.B. aufgrund geringer Östrogenwerte) auch immer zu einem schlechten Gelbkörper führt. D.h. das Eine bedingt das Andere.
Hormonelle Unstimmigkeiten lassen sich auch oftmals durch Akupunktur oder Homöopathie wieder regulieren. Vielleicht wäre das auch noch ein alternativer Weg für dich? Hat mir damals sehr geholfen als meine Hormone nach Absetzen der Pille total im Keller waren, da hatte ich auch Östrogenwerte, die denen der Wechseljahre entsprachen. *freunde*

_________________
laralu mit Tochter (7/12) und Sohn (1/16) und Baby (4/20). Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: NFP, noch richtig für mich?
BeitragVerfasst: 25. April 2012 10:40 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 3. März 2011 19:11
Beiträge: 93
Hey,

nein die Osteoporose habe ich wohl schon länger. Juvelnilen Osteoporose (wg. Stoffwechselstörung) ist ja eine jugendliche Osteoporose, aber ich wurde nie daraufhin untersucht. Erst jetzt bwurde das allles per Zufall entdeckt.

Homöopathie hat mir leider nicht viel mit dem Zyklus gebracht. War schon in Behandlung deswegen.

LG


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