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 Betreff des Beitrags: ES im Endloszyklus?
BeitragVerfasst: 31. März 2012 17:19 
Hallo miteinander,

ich habe einen sehr unregelmäßigen Zyklus, das bin ich gewöhnt. Aber dieser schlägt alles bisher da gewesene:

https://www.mynfp.de/display/view/rxbugeve7ykc/

Letztendlich bin ich sehr froh, dass ich in diesem "Endloszyklus" noch eine solch "schöne" Kurve hinbekommen habe. Dennoch habe ich im Nachhinein Fragen dazu:

Ist es nach über 150 ZT überhaupt noch möglich einen Eisprung zu bekommen?
Ich meine, es passt alles zusammen: Schleimhöhepunkt, erste höhere Messung und Temperaturanstieg mit 12 Tagen HL. Dazu kommen der Mittelschmerz, das Brustsymptom und das ständige Hungergefühl, welche bei mir immer im Zusammenhang mit der Mens. einsetzen.

Oder habe ich doch irgendwo einen Fehler gemacht?
An ZT 161 hat mir meine Frauenärztin gesagt, dass kein Eisprung stattgefunden hat. Es wäre noch nicht mal ein sprungreifes Ei in Sichtweite. Die Gebährmutterschleimhaut war zu dem Zeitpunkt zwar mittelmäßig gut aufgebaut, aber die nächste Mens. würde noch ein ganzes Weilchen auf sich warten lassen. So ihre Aussage. Sie hat mir sogar geraten, den Zyklus abzubrechen und die Mens. einzuleiten. Aufgrund meiner Zykluskurve hab ich das aber abgelehnt.

Und wie deutlich erkennbar ist, hat sie sich mit dem zweitel Teil ihrer Aussage, dem Beginn meiner nächsten Mens., gründlich vertan. Kann es also sein, dass sie sich auch mit der Aussage hinsichtlich des Eisprungs geirrt hat und diesen im US nur nicht gesehen hat? Was nicht gerade für die Fähigkeiten dieser Frauenärztin sprechen würde...

Oder ist es möglich, eine solche Kurve tatsächlich auch ohne Eisprung hinzubekommen?

Für Antworten wäre ich wirklich sehr dankbar.

Lieben Gruß,

*kappaz*


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 Betreff des Beitrags: Re: ES im Endloszyklus?
BeitragVerfasst: 31. März 2012 17:21 
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Kurvenjunkie

Registriert: 11. Juli 2010 14:06
Beiträge: 1929
Die ist ja lustig. Ich halte deinen Eisprung für bombensicher.


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 Betreff des Beitrags: Re: ES im Endloszyklus?
BeitragVerfasst: 31. März 2012 17:29 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 14. August 2011 22:31
Beiträge: 114
NFP seit: 2011 on und off
Der Anstieg und die HL sehen aus wie ein Musterbeispiel in N&S :shock:


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 Betreff des Beitrags: Re: ES im Endloszyklus?
BeitragVerfasst: 31. März 2012 17:58 
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Moderatorin

Registriert: 14. Oktober 2008 00:39
Beiträge: 26849
Wohnort: mind palace
NFP seit: Oktober 2008
Wieso klammerst du denn deinen Schleim?

Bis auf die Schleimauswertung sieht das alles super aus! *zustimm*

Was deine FÄ angeht: Das haben wir hier öfter, dass die da ganz andere Sachen sehen und behaupten, als die Kurve so sagt. Super, dass du dich da nicht hast verunsichern lassen, sondern deiner Kurve vertraut hast! *daumenhoch*

_________________
Wir befinden uns im Jahr 50 nach der Pille. Ganz Deutschland ist von hormoneller Verhütung besetzt. Ganz Deutschland? Nein! Ein von unbeugsamen Frauen bevölkertes Forum hört nicht auf, der Pille Widerstand zu leisten! Und das Leben ist nicht leicht für die hormonellen Legionäre, die als Besatzung in den befestigten Lagern Frauenarztum, Hebammum und Apothekum liegen...
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 Betreff des Beitrags: Re: ES im Endloszyklus?
BeitragVerfasst: 31. März 2012 18:09 
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neu hier

Registriert: 11. Oktober 2011 23:44
Beiträge: 7
Darf ich mal fragen wie alt du bist? Mir wurde diagnostiziert das ich nun nach Mirena beireits in der Postmenopause bin. Trotzdem bekomme ich nun nach einem Endloszyklus plötzlich wieder Regelblutungen.

_________________
Jahrgang 1963, von Februar 2007 bis 7.10.2011 Mirena, in einer Beziehung, keine Kinder

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 Betreff des Beitrags: Re: ES im Endloszyklus?
BeitragVerfasst: 31. März 2012 18:13 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 23. Februar 2009 12:05
Beiträge: 7638
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NFP seit: 12/2008
Darkangie, du hast zwar nur die Temperatur gemessen, aber die sieht zumindest sogar nach einem ES aus.

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 Betreff des Beitrags: Re: ES im Endloszyklus?
BeitragVerfasst: 31. März 2012 18:41 
@ höstkvinna:
Die Regeln zum Klammern des ZS sagen doch, dass ein deutlicher Qualitätsumschwung innerhalb einer "Klasse" geklammert werden kann.
In diesem Fall war das so. Die Qualität an ZT 152 und 153 unterschied sich deutlich von der an ZT 151, auch wenn die Merkmale noch relativ identisch waren.
Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

Was die Aussage meiner FÄ angeht, so finde ich es erschreckend, dass so falsche Aussagen gemacht werden. Ich habe wirklich gedacht, dass der Stand der Technik da mittlerweile weiter ist...


@ Darkangie
Ich bin 30.


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 Betreff des Beitrags: Re: ES im Endloszyklus?
BeitragVerfasst: 31. März 2012 20:03 
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Moderatorin

Registriert: 14. Oktober 2008 00:39
Beiträge: 26849
Wohnort: mind palace
NFP seit: Oktober 2008
kappaz hat geschrieben:
@ höstkvinna:
Die Regeln zum Klammern des ZS sagen doch, dass ein deutlicher Qualitätsumschwung innerhalb einer "Klasse" geklammert werden kann.
In diesem Fall war das so. Die Qualität an ZT 152 und 153 unterschied sich deutlich von der an ZT 151, auch wenn die Merkmale noch relativ identisch waren.
Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

Das ist in der Tat ein Missverständnis. Hast du das eventuell von der myNFP-Seite? Die Regeln zum Schleim waren da eine Zeit lang mal sehr missverständnlich (um nicht zu sagen falsch) zusammen gefasst, ich glaube aber, das wurde inzwischen geändert.
Also, wenn eine Frau regelmäßig gar nicht oder nur sehr sehr spät erst auswerten kann, weil sich ihre Schleimkategorie nicht ändert und sie dabei aber innerhalb dieser Kategorie regelmäßig einen deutlichen Umschwung bemerkt, dann kann diese Frau diesen Umschwung durch die Klammern festhalten. Das ist bei dir aber nicht nötig, du kannst ja super auswerten *zustimm*
Wenn dich das Thema mehr interessiert, dann kannst du hier im Forum mal nach "Binnendifferenzierung" suchen.

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 Betreff des Beitrags: Re: ES im Endloszyklus?
BeitragVerfasst: 31. März 2012 20:06 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 16. August 2005 23:04
Beiträge: 5884
Wenn das Ei nicht gerade im Stande ist zu springen, dann sieht es der FA kaum. Ich hab auch einen deutlich auswertbaren ES an Tag 185 nachzuweisen und bin hier kein Einzelfall. Das geht auf jeden Fall :)


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 Betreff des Beitrags: Re: ES im Endloszyklus?
BeitragVerfasst: 31. März 2012 21:27 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 2. Juni 2006 20:53
Beiträge: 1173
Ich hatte sogar schon einen ES inklusive eingetretener Schwangerschaft an ZT 613

Du siehst möglich ist also alles.

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Das Quartett ist komplett! *love* (*06.09,*07.12 , *05.14 und *11.18)


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 Betreff des Beitrags: Re: ES im Endloszyklus?
BeitragVerfasst: 31. März 2012 21:35 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 23. Februar 2009 12:05
Beiträge: 7638
Wohnort: Berlin
NFP seit: 12/2008
HollyGolightly hat geschrieben:
Darkangie, du hast zwar nur die Temperatur gemessen, aber die sieht zumindest sogar nach einem ES aus.
*stirnschlag* Du nimmst Progesteron, das habe ich vorhin nicht gesehen. Das könnte dann aber auch die Blutungen erklären.

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 Betreff des Beitrags: Re: ES im Endloszyklus?
BeitragVerfasst: 1. April 2012 11:34 
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neu hier

Registriert: 11. Oktober 2011 23:44
Beiträge: 7
Ja das ist richtig und zu bedenken ;-)

Bei mir wurden im Dezember 2011 folgende Werte gemessen:

Zitat:
Estradiol: 41,7 pg/ml
FSH: 59,3 mIE/ml
LH: 45,2 mIE/ml

Der Body-Mass-Index ist regelgerecht, der Estradiolwert erniedrigt. Beide Gonadotropine sind deutlich erhöht. Es liegt damit die typische Befundkonstellation der postmenopausalen Ovarialinsuffizienz WHO III vor. Bei klimakterischen Beschwerden empfehle ich die Einleitung einer HRT.


leider keine Referenzwertangabe. Med4you gibt folgende Referenzwerte an:

Nach dem Wechsel (Postmenopause)
Estradiol: < 20 pg/ml
FSH 23 - 116 IE/l
LH 15.9 - 54 IE/l

Daraufhin meinte mein Gyn ich bräuchte nicht mehr verhüten. Das weis ich aber eben nicht ob ich da sicher bin. Der Estradiolwert ist doch noch zu hoch. Außerdem glaube ich das dies auch durch die Mirena beeinflußt wurde.
Postmenopausal heißt für mich keine Regelblutung mehr, egal ob mit oder ohne Progesteronsubstitution.
Wenn es noch ´ne Regelblutung gibt, wer garantiert mir das sich da nicht doch nochmal ´nen ES einschleicht? *eisprung*

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 Betreff des Beitrags: Re: ES im Endloszyklus?
BeitragVerfasst: 1. April 2012 11:42 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 23. Februar 2009 12:05
Beiträge: 7638
Wohnort: Berlin
NFP seit: 12/2008
Darkangie hat geschrieben:
Postmenopausal heißt für mich keine Regelblutung mehr, egal ob mit oder ohne Progesteronsubstitution.

Bist du dir sicher? Vor der Menarche kommt es unter Progesteronpräparaten ja auch zu Blutungen, aber keine Ahnung, ob man das miteinander vergleichen kann. Bzgl. des Eisprungs gebe ich dir recht.

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: ES im Endloszyklus?
BeitragVerfasst: 1. April 2012 12:35 
höstkvinna hat geschrieben:
kappaz hat geschrieben:
@ höstkvinna:
Die Regeln zum Klammern des ZS sagen doch, dass ein deutlicher Qualitätsumschwung innerhalb einer "Klasse" geklammert werden kann.
In diesem Fall war das so. Die Qualität an ZT 152 und 153 unterschied sich deutlich von der an ZT 151, auch wenn die Merkmale noch relativ identisch waren.
Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

Das ist in der Tat ein Missverständnis. Hast du das eventuell von der myNFP-Seite? Die Regeln zum Schleim waren da eine Zeit lang mal sehr missverständnlich (um nicht zu sagen falsch) zusammen gefasst, ich glaube aber, das wurde inzwischen geändert.
Also, wenn eine Frau regelmäßig gar nicht oder nur sehr sehr spät erst auswerten kann, weil sich ihre Schleimkategorie nicht ändert und sie dabei aber innerhalb dieser Kategorie regelmäßig einen deutlichen Umschwung bemerkt, dann kann diese Frau diesen Umschwung durch die Klammern festhalten. Das ist bei dir aber nicht nötig, du kannst ja super auswerten *zustimm*
Wenn dich das Thema mehr interessiert, dann kannst du hier im Forum mal nach "Binnendifferenzierung" suchen.


Vielen Dank für den Hinweis!

Ich werde mich mal genauer mit diesem Thema beschäftigen damit ich weiß, was ich diesen Zyklus richtiger machen kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: ES im Endloszyklus?
BeitragVerfasst: 1. April 2012 19:47 
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neu hier

Registriert: 11. Oktober 2011 23:44
Beiträge: 7
HollyGolightly hat geschrieben:
Darkangie hat geschrieben:
Postmenopausal heißt für mich keine Regelblutung mehr, egal ob mit oder ohne Progesteronsubstitution.

Bist du dir sicher? Vor der Menarche kommt es unter Progesteronpräparaten ja auch zu Blutungen, aber keine Ahnung, ob man das miteinander vergleichen kann. Bzgl. des Eisprungs gebe ich dir recht.


Die Postmenopause ist ganz klar deffiniert, sie beginnt nämlich genau 1 Jahr nach der letzten Regelblutung und dauert dann ungefähr 10-15 Jahre an.
http://www.medizin-blog.net/frauengesundheit/postmenopause/

Letzte Regelblutung ist für mich letzte Regelblutung, egal ob ich dann eine HRT in welcher Form auch immer mache. 8-)

Ich wollte damit auch nur ein Beispiel geben, das Frauenärzte mit ihren Laborwerten, oder Untersuchungen durchaus auch mal falsch liegen können :D

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