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 Betreff des Beitrags: Re: Artikel über die Pille Danach in der taz
BeitragVerfasst: 26. Februar 2012 19:34 
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Inventar

Registriert: 4. April 2011 22:06
Beiträge: 2067
NFP seit: 05/2011
Habt ihr schon die Kommentare gelesen?

Persona ist ja sooo sicher :shock: und es ist ja völlig unverständlich, dass Verhütungspannen passieren können... :roll:

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Mariechen

Mit (2018) im Herzen. Mit MärzKäfer (2020) an der Hand. Guter Hoffnung. Kurven nicht regelkonform.


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 Betreff des Beitrags: Re: Artikel über die Pille Danach in der taz
BeitragVerfasst: 26. Februar 2012 19:49 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 30. Juli 2010 07:57
Beiträge: 1202
Wohnort: Straubing
NFP seit: April 2010
Alana hat geschrieben:
Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass es den meisten Frauen sehr peinlich ist die Pille danach zu kaufen.
MIr wars auch wirklich peinlich, bin deshalb zur Rezepteinlösung damals extra in ne andere Stadt gefahren, wo mich mit größter Sicherheit niemand kannte - das hat mich damals nochmal ne Stunde Zeit zusätzlich gekostet :roll:
Zitat:
Sie wird nicht leichtfertig eingesetzt und daran würde auch das entlassen aus der Verschreibungspflicht nicht viel ändern. In anderen Ländern wird sie schließlich auch nicht zur Dauerverhütung genutzt.

Ich verstehe dieses "Argument", man würde bei Rezeptfreiheit die PD als Dauerverhütung benutzen, eh nicht.
Die PD kostet mich mindestens 17Euro - das wäre ja bei 10x GV im Monat etwa 170Euro *ko* . Sry aber wer könnte sich sowas denn "auf Dauer" leisten?
Das ist ja wirklich lachhaft, wenns nicht so ne ernste Sache wär...

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 Betreff des Beitrags: Re: Artikel über die Pille Danach in der taz
BeitragVerfasst: 26. Februar 2012 20:00 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 25. Oktober 2011 19:37
Beiträge: 104
NFP seit: 09/2011
Gerade erst die Kommentare gelesen!

Zitat:
Frederike
Und diese Geschichte mit den Kondomen finde ich auch albern. "Mann" kann auch 2 übereinander nehmen.


*steinschmeiss* *kopfWand* *Nudelholz*

das meint die nicht wirklich, oder? Bitte sagt mir, dass das Ironie war! Das geht nicht!!!

Zumal finde ich es furchtbar wie überall Kondome verteufelt werden. Sexuell übertragbare Krankheiten sind wohl heutzutage gar nicht mehr relevant, oder? Und wenn *mann* nun mal nicht die richtige Größe hat oder bei Teenies oder so, dann reißt, rutscht oder was auch immer... aber die haben dann wenigstens versucht sich zu schützen. Och menno *motz* *schrei*

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Artikel über die Pille Danach in der taz
BeitragVerfasst: 26. Februar 2012 20:04 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 30. Juli 2010 07:57
Beiträge: 1202
Wohnort: Straubing
NFP seit: April 2010
Oh Gott manche Kommentare :roll: . Die "zwei Kondome übereinander" sind echt gut *ko* *ko* *ko*

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 Betreff des Beitrags: Re: Artikel über die Pille Danach in der taz
BeitragVerfasst: 26. Februar 2012 20:12 
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NFP-Guru

Registriert: 28. März 2010 22:17
Beiträge: 2558
Die Kommentare haben mich auch schockiert. Ich habe auch mal meinen Senf dazu gegeben. Mir ist richtig schlecht geworden beim lesen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Artikel über die Pille Danach in der taz
BeitragVerfasst: 26. Februar 2012 20:39 
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Kurven-Rätslerin

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Beiträge: 222
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ich ging mit einer Freundin mit bzg. der Pille danach.
Der Notfallarzt stellte schnell ein Rezept aus und jetzt kommts: wir damit in die Apotheke bei welcher sich die Apothekerin wohl berufen fand meine Freundin von der Hormonkeule zu verschonen.

meine sehr verantwortungsbewusste Freundin gerade 18 Jahre alt ohne hormonelle Verhütung hatte einen Kondomunfall. Die Apothekerin wollte also schauen in welchem Zyklusabschnitt sich meine Freundin befindet, welche sehr unter ewig langen unregelmässigen Zyklen litt. Ihre letzte Periode war CA (sie war sich nicht mal sicher wann genau!!!) vor 5 Wochen stattgefunden. Sie hatte im letzten Zyklus die Periode nach ca 5 Wochen, hat aber gerne mal 7-8 Wochen Zyklen.

Die Apothekerin war dann ernsthaft der Meinung meine Freundin brauche die Pille danach gar nicht und wollte sie nicht rausgeben (trotz Rezept!!) Wir mussten richtig drauf bestehen und mit Klage drohen etc.

Ich finde es wirklich sehr verantwortungslos bei Frauen welche keine Zyklusbeobachtung betreiben ausrechnen zu wollen ob die Pille danach sinn macht oder nicht.

Meiner Meinung nach sollte eine Frau jederzeit die Möglichkeit haben an eine Pille danach zu kommen. Frauen welche nämlich damit "verhüten" machen das auch jetzt trotz Rezeptpflicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Artikel über die Pille Danach in der taz
BeitragVerfasst: 26. Februar 2012 21:11 
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Fingerwundschreiberin

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Beiträge: 910
Oh Rapunzel, nette Geschichte von der Apothekerin. Also hat sie mal ihre Glaskugel befragt und dann wusste sie in welchem "Zyklenabschnitt" sich deine Freundin befindet :lol:
Ich muss mal die Fahne für die Rezeptpflicht schwenken. Ich hatte zweimal das Problem. Einmal aus dem Grunde der sexuellen Unwissenheit... Und einmal war das Kondom geplatzt :roll: Und ich fand es im Nachhinein gut, dass man von den Ärzten nochmal zur besseren Sorgfalt gerufen wurde... Auch wenn das letztlich damit endete, dass ich mit der Einnahme der Pille begonnen habe.

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 Betreff des Beitrags: Re: Artikel über die Pille Danach in der taz
BeitragVerfasst: 26. Februar 2012 21:22 
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NFP-Guru

Registriert: 28. März 2010 22:17
Beiträge: 2558
Klar gibt es auch unter Apothekern Idioten.
Im beschriebenen Fall hat die Dame sich zusätzlich zu ihrer Unwissenheit über den Zyklus auch rechtlich ziemlich aus dem Fenster gelehnt. Wenn ich so etwas als verordnender Arzt mitbekommen würde, würde ich der Frau die Hölle heiß machen. Sie hat die ärztliche Therapiehoheit ignoriert.

Genau wie in jedem anderen Berufsstand auch. Unter der Woche ist man aber in kürzester Zeit in der nächsten Apotheke wenn einem die Beratung nicht passt.

Mit Ärzten ist es ja nochmal etwas ganz anderes. Man wartet ewig ist ein paar Minuten im Gespräch und hofft dass man das gewünschte Rezept ohne die große Moralpredigt bekommt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Artikel über die Pille Danach in der taz
BeitragVerfasst: 26. Februar 2012 22:46 
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NFP-Guru

Registriert: 28. März 2010 22:17
Beiträge: 2558
Ich habe noch einen anderen Artikel zum Thema gefunden.


http://de.nachrichten.yahoo.com/pille-danach-rezeptfrei-frauen%C3%A4rzte-warnen-davor-144030613.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Artikel über die Pille Danach in der taz
BeitragVerfasst: 27. Februar 2012 10:01 
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neu hier

Registriert: 4. Februar 2012 22:24
Beiträge: 15
NFP seit: Februar 2012
Als ich mir das Rezept geholt habe, hat mich der Arzt gefragt, wann ich denn meine letzte Periode hatte. Ach, acht Tagen, dann ist es ja eh sehr unwahrscheinlich, dass da was passiert. (Er hat ja nicht einmal gefragt, wie lange mein Zyklen normalerweise sind. Also wie kann er das denn überhaupt einschätzen?)
In diesem Fall fand ich die ärztliche Aufklärung eher kontraproduktiv.


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 Betreff des Beitrags: Re: Artikel über die Pille Danach in der taz
BeitragVerfasst: 27. Februar 2012 11:30 
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Hochlagenjunkie

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NFP seit: Dezember 2011
Zitat:
In Deutschland ist darüber hinaus die Versorgung durch gynäkologische Bereitschaftsdienste flächendeckend und rund um die Uhr gewährleistet. Die Gefahr, im Notfall niemanden zu finden, der einem das Medikament verordnen darf, besteht also nicht.
(http://de.nachrichten.yahoo.com/pille-d ... 30613.html)

Völliger Unsinn! Ich musste eine regelrechte Odysee hinter mich bringen, als ich mit 16 die Pille danach auf einem Sonntagabend brauchte: Der diensthabende Bereitschaftsgyn war gerade dabei zuzumachen, als ich anrief und sagte O-Ton zu seiner Sprechstundenhilfe: * Da soll sie morgen früh kommen, darauf kommst auch nicht mehr an* ( *ko* ). Daraufhin bin ich mit meinem damaligen Freund (der glücklicherweise ein Auto hatte) zur Notdienstambulanz gefahren, die mir am Telefon zwar gesagt hatten, dass ich dort die PiDana bekomme, vor Ort aber entschieden, ich sei zu jung dafür. Die haben uns in ein katholische KH weitergeschickt, das uns gleich sagte, dass sie die PiDana prinzipiell nicht verschreiben. Dann sind wir weiter zum nächsten KH, wo wir dann 2,5 Stunden auf die diensthabende Ärztin warten musste, weil die gerade eine Geburt betreut hat. Schlussendlich haben wir da das Rezept bekommen, sind dann zur Apotheke und haben so :shock: geguckt, als die uns sagten: *Haben wir leider nicht vorrätig da* . Wir zur nächsten, wo uns eine andere Frau, die auch im selben KH gewesen war für´s Rezept, zuvorkam und das letzte Präparat bekam. In der dritten Apotheke haben wir die PiDana dann endlich bekommen, da Sonntagabend war (und inzwischen nach 22 Uhr, weil ja allein schon das Rezept schon so schwer zu bekommen war) sind wir quer durch den Landkreis getingelt. Ohne Auto wäre das undenkbar gewesen. Soviel zur flächendeckenden Versorgung mit frauenärtlichen Notdiensten etc. ...
Ich finde, es sollte die PiDana ohne Rezept geben, die ApothekerInnen könnten ja nochmal speziell geschult werden. Dass ÄrztInnen selten neutral und kompetent beraten, haben ja die meisten hier erlebt *kotz*, der Mehrwert fällt für mich weg. Und dass die PiDana dann als Dauerverhütungsmittel genutzt wird, wage ich auch aufgrund der Kosten stark zu bezweifeln.
Alles Liebe!

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 Betreff des Beitrags: Re: Artikel über die Pille Danach in der taz
BeitragVerfasst: 27. Februar 2012 11:36 
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Hochlagenjunkie

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Zitat:
„Weil 13 Prozent der Mädchen mit deutscher Staatsangehörigkeit und 19 Prozent mit Migrationshintergrund von sexuellen Kontakten gegen ihren Willen berichten, kommt der ärztlichen Betreuung im ‚Notfall‘ eine weitere Bedeutung zu“, ergänzt Dr. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF).
(http://de.nachrichten.yahoo.com/pille-d ... 30613.html)

Sind das Prozentangaben, die sich auf alle Frauen beziehen, die die PiDana brauchen? Oder nur auf die jungen Mädchen unter ihnen? Auf jeden Fall recht schockierende Zahlen. Ob da allerdings der ärztliche Notdienst die "Betreuung im Notfall" gewährleistet?! Irgendwie schweben mir da andere Strukturen vor, Notfallberatungsstellen o.ä., die aber auch entsprechend publik gemacht werden müssten. Und die in diesem Rahmen auch die PiDana zugänglich machen dürfen und vorrätig da hätten.
*sonne*

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 Betreff des Beitrags: Re: Artikel über die Pille Danach in der taz
BeitragVerfasst: 27. Februar 2012 11:57 
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Kurven-Entwirrerin

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brighteyes, was für ne schreckliche Odysee *ko*

Hier als Info ne Studie der ProFamilia über den Zugang zur Pille danach in D http://www.profamilia.de/fileadmin/publikationen/Fachpublikationen/Zugang_Pille_danach.pdf

Weiß eigentlich jemand von euch, wieso die Krankenhäuser die Pille danach im Notfall nicht "vor Ort" ausgeben?
Wieso muss man denn dafür extra noch ne Apotheke aufsuchen? Gerade an Wochenenden und wenn man ins KH fahren muss verliert man doch umso mehr wichtige Zeit *kopfkratz*

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 Betreff des Beitrags: Re: Artikel über die Pille Danach in der taz
BeitragVerfasst: 27. Februar 2012 13:06 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 7. Februar 2010 14:53
Beiträge: 910
Ich glaube, dass das rechtlich nicht geht. War auch im Kh zur Ambulanz als ich ne Brustentzündung hatte. Schmerztabletten geben sie einem noch, aber bei Antibiotikum hörts dann auf.

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 Betreff des Beitrags: Re: Artikel über die Pille Danach in der taz
BeitragVerfasst: 28. Februar 2012 10:30 
ich finde den artikel wahnsinnig schlecht, weil er dermaßen viele falschinfos enthält, das sollte doch grade uns nfplerinnen sauer aufstoßen.. da hat jmd sich einfach nicht ausreichend mit dem thema bschäftigt und verbreitet die alten mythen ala " 28 tage sind normal, der eisprung in der mitte und jede frau kann sich "ihren" zyklus ausrechnen" .ich könnt persönlich echt kotzen!!!!

und dann noch zu behaupten die pille danach wirke nur vor dem eisprung, wo im beipackzettel ganz deutlich steht,dass sie entweder den eisprung verhindert ODER die einnistung!!! und genau darum ist sie so verpönt bei einigen (davon schließe ich mich ganz bestimmt aus!!!!), weil für diese menschen eben "leben" bereits mit der befruchtung der eizelle beginnt.. wenn dann muss man halt auch wissen worüber man schreibt..

mich regt das echt auf und ich finde es geradezu fatal, denn glaube ich dem artikel,dann muss ich ja nach tag 14 bzw 16 grundsätzlich nicht mehr verhüten..


:roll:


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