Estreya hatte das in einem anderen Thread mal zusammengefasst:
Estreya hat geschrieben:
Das richtige Ausklammern ist eines der schwierigsten Themen bei der Temperaturauswertung, deswegen möchte ich eine Zusammenfassung schreiben, auf die verlinkt werden kann. Es darf gerne ergänzt oder verbessert werden.
1. Ein Wert ist nur dann potenziell gestört, wenn er erhöht ist. Zu niedrige Werte werden nicht ausgeklammert.
2. Ein Wert ist nur dann potenziell gestört, wenn er aus dem Tieflagenniveau herausragt. D.h. er muss optisch aus der Umgebung herausragen. Dafür gibt es keine Richtlinien außer die individuelle Schwankungsbreite aller ungestörter Werte. Somit kann auch ein um 0,05 Grad gestörter Wert ausgeklammert werden.
3. Um einen Wert auszuklammern, muss er sowohl aus dem Tieflagenniveau herausragen als auch einen Störfaktor aufweisen. Ist eines von beiden nicht erfüllt, darf er nicht ausgeklammert werden! Beispielsweise darf auch ein Wert, der 0,3 Grad höher ist als die Umgebung nicht ausgeklammert werden, wenn er keinen Störfaktor aufweist.
4. In der ausgewerteten Hochlage wird grundsätzlich nicht ausgeklammert.
5. Weist ein Wert während des Anstiegs einen Störfaktor auf, bei dem noch nicht aus Vorerfahrungen ausgeschlossen ist, dass er stören könnte oder man bereits weiß, dass er stört, wird der Wert ausgeklammert.
6. Werte, die einen Störfaktor aufweisen, bei denen bereits bekannt ist, dass dieser nicht stört, dürfen nicht ausgeklammert werden, auch wenn sie erhöht sind. (Beispiel: In einem Zyklus wird immer um 6 gemessen, 2 mal um 9. Beim ersten Mal bleibt der Wert im Tieflagenniveau, beim 2. Mal sticht er heraus. Beide dürfen nicht ausgeklammert werden).
7. Ob ein Wert gestört ist, kann man nur in der Tieflage ausprobieren.
8. Bei einem Thermometerwechsel/Änderung der Messweise wird auch nur dann geklammert, wenn sich daraus ein Störfaktor nach obiger Definition ergibt.
Demnach sehe ich immer noch Klammerungen, die falsch sind.
Du hast erst drei Zyklen, sodass man das Niveau nicht unbedingt schon abschätzen kann. Für meine Begriffe stechen aber grade die 36,65 Grad-Werte nicht aus deinem Tieflagenniveau heraus.
Natürlich hast du weiterhin Recht mit deiner Behauptung, dass du im ersten Zyklus eine Hochlage hattest (9 Tage sind nicht berauschend, aber eine lange Hochlage ist auch kein Garant zum Schwangerwerden).
Du bist doch postpill, oder?
Und darf ich dich fragen, wie deine übliche Schlafdauer ist, wenn du um 7 Uhr misst und wie viele Stunden sie beträgt, wenn du um neun Uhr misst?
Edit: Hervorhebungen von mir.
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