Durch die aktuelle Diskussion zum Posten englischsprachiger Links ist mir dieser Faden hier siedendheiß eingefallen und ich dachte, ich könnte ja auch mal ein paar Zusatzinformationen nachliefern

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Es wird auf das Buch
Do chocolate lovers have sweeter babies verwiesen (scheint es noch nicht als Übersetzung zu geben, jedenfalls geht es um Schwangerschaftsfakten aus biologischer Perspektive), und zwar genauer auf ein Kapitel, in dem diskutiert wird, wie sich der Fötus und die Mutter quasi gegenseitig beeinflussen. Interessanterweise gibt es nämlich einen beidseitigen zellulären Austausch zwischen Mutter und Kind, der so stark ist, dass am Ende der Schwangerschaft 6% der DNA im Blutplasma der Frau vom Baby kommen. Dies wird als Grund dafür vermutet, dass z.B. Blut- und Organtransplantationen von Mutter zu Kind häufig besser funktionieren als vom Vater zum Kind. Weiterhin scheinen die Fötuszellen im Körper der Mutter gut für das mütterliche Immunsystem zu sein, da ja das Kind auch Anlagen des Vaters hat und das Immunsystem der Mutter dadurch aufgebessert wird. Die Kehrseite der Medaille ist allerdings, dass durch die Fötuszellen auch Autoimmunerkrankungen oder sogar Krebs entstehen kann.