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 Betreff des Beitrags: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 12. Oktober 2011 13:15 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 21. September 2011 08:54
Beiträge: 168
NFP seit: 1994
Da ich hier mit 42 Jahren schon zu den älteren Semestern zähle, würde mich mal interessieren, wie die Männer der jüngeren Generation (jünger als 30 Jahre) mit dem Thema Verhütung umgehen?

Zu meiner Zeit ;-) war Aidsprävention sehr publik, das Thema war in aller Munde und es herrschte ziemlich große Verunsicherung. Außerdem regten sich bei Frauen meines Alters ziemliche Vorbehalte gegen die Pille, es wurden Alternativen überlegt und ausprobiert und es wurde von Männern erwartet, dass sie die Verhütung nicht allein der Frau überließen.

Kondome zu benutzen war also generell - zumindest in meinem Umfeld - für die Herren kein Reizthema, im Gegenteil, meist brauchte man die Benutzung von Kondomen nicht aktiv ansprechen. Ebenso wurde es bei Leuten meiner Generation, die nicht oder nicht nur in einer festen Partnerschaft sexuell aktiv sind, usus regelmäßig AIDS-Tests zu machen - ist das heute bei den Jüngeren auch noch so?

Sicher kann ich nicht für meine Generation sprechen, das ist nur ein Streiflicht aus der Stimmung der 80er/90er Jahre. Vielleicht können andere 40+ auch noch was dazu beitragen.

Wie sieht es jetzt aus? Wie gehen Männer, die heute so alt sind wie wir damals (20 - 30) mit dem Thema Verhütung um?


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 12. Oktober 2011 13:22 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 12. Oktober 2010 12:28
Beiträge: 585
Wohnort: Lost in Düsseldorf
Oh spannend!
Eigentlich machten sich meine damaligen Partner nie grosse Gedanken, ahh sie nimmt Pille - und gut. Ich war dann die, die immer noch + Kondomen drängte.
Mein Mann ist älter als ich (ich bin 36 und er 58), er sah das sehr liberal und hat mich auch immer ermutigt die Pille wegzulassen und nach Alternativen zu suchen. Nur vor Steri hatte er Schiss - na gut :lol:
Die Gynef. fand er auch interessant, er war auch der der Händchen hielt und Tee brachte und der das Ding zahlte.
Ich weiss nicht,vielleicht ist er die Ausnahme, aber ich hab verbohrte jüngere und ältere Männer kennen gelernt, was das Thema betrifft.

Aber irgendwie ist es immer noch Frauenache. Also sehr oft. Leider.

_________________
23.10.2010 letze Pille! Seit 15.10.2010 Gynefix

Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion. – Voltaire


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 12. Oktober 2011 13:24 
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NFP-Gräfin

Registriert: 31. Dezember 2006 22:35
Beiträge: 4145
Wohnort: Mittelfranken
NFP seit: 1989-2008
Als deutlich über 40 jährige kann ich bestätigen, dass Männer kooperativ waren und sind in meiner Generation.
Kondom hat mir keiner verweigert und auch nicht verweigert, zu vermessen wegen der Passgenauigkeit.
Pille hat auch keiner von mir verlangt, da hätte ich aber auch deutliche Schritte *Nudelholz* getan.
Ich bin allerdings aus Ostdeutschland, da haben die Frauen den männern eher mal die Harke gezeigt und hatten nicht so die Tendenzen zum unterordnen unter die Herren der schöpfung *lachen* , wie das im Westen(ich lebe mitlerweile in Bayern) wohl manchmal war und teilweise noch ist.

Ich habe so ein bißchen den Eindruck, dass die jüngeren Frauen da schon teilweise weniger selbstbewußt sind, als wir damals waren *kopfkratz* . Kann aber auch täuschen *zustimm* *sonne* .
Es kann natürlich auch am Umfeld liegen, in dem ich mich bewegte und bewege.

LG

_________________
Tuscany, neurodivers , 60, mit Mann und 4 erwachsenen Kindern, seit 2009 ohne Eierstöcke, Brustkrebs 08 und 25


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 12. Oktober 2011 13:31 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 12. Oktober 2010 12:28
Beiträge: 585
Wohnort: Lost in Düsseldorf
Tuscany hat geschrieben:
Ich bin allerdings aus Ostdeutschland, da haben die Frauen den männern eher mal die Harke gezeigt und hatten nicht so die Tendenzen zum unterordnen unter die Herren der schöpfung *lachen* , wie das im Westen(ich lebe mitlerweile in Bayern) wohl manchmal war und teilweise noch ist.

Ich habe so ein bißchen den Eindruck, dass die jüngeren Frauen da schon teilweise weniger selbstbewußt sind, als wir damals waren *kopfkratz* . Kann aber auch täuschen *zustimm* *sonne* .
Es kann natürlich auch am Umfeld liegen, in dem ich mich bewegte und bewege.

LG


Das empfinde ich manchmal auch so.
Im "Osten" ging man damit offener um und die Frauen waren oft selbstbewuster, mir fällt das auch oft noch auf.
Und viele junge Mädels heute sind echt unsicher, manchmal hab ich auch das Gefühl, die reden zu wenig drüber. Pille holen und fertig - los.
Und die lieben Gyns sind leider auch oft Freunde der Pharma.

Echt mal, hätte ich damals schon das Wissen von heute gehabt - ich hätte nie ne Pille genommen, obwohl ich sie lange sehr gut vertragen habe.

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23.10.2010 letze Pille! Seit 15.10.2010 Gynefix

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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 12. Oktober 2011 13:34 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 18. Mai 2010 11:50
Beiträge: 1236
NFP seit: 21.05.2010
Au ja, das Thema finde ich auch spannend. :D

Ich bin 27. Bei den meisten Männern war es gar kein Problem mit Kondomen zu verhüten. Die Pille hat keiner explizit verlangt. Wenn man dann aber mit der Pille angefangen hatte, weil es zu einer Beziehung kam, wurde einfach auf Kondome verzichtet ohne dass ein Aids-Test gefordert wurde. Hab ich aber auch nicht verlangt, muss ich gestehen. Etwas blauäugig bin da wohl auch gewesen... :oops:

Aids und Geschlechtskrankheiten kamen jedenfalls bei der Verhütung mit Kondomen seltener zur Sprache als die Vermeidung von Schwangerschaften.

Ich glaube auch, dass es stark vom Umfeld abhängt. Ich hatte meistens "vernüftige" sexuelle Bekanntschaften, die Wert darauf legten, dass ordentlich verhütet wurde.

_________________
Didi mit Wikinger (*2013) mit Patin drusilla und Ferkeline (*2015)


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 12. Oktober 2011 13:35 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 17. März 2006 22:03
Beiträge: 10333
NFP seit: März 2006
Ich sehe irgendwie überhaupt keinen Unterschied zwischen "meiner" Zeit und heute. *nixweiss*
(abgesehen davon, dass die Jugendlichen heutzutage offenbar viel früher Sex haben als wir damals - aber das war ja nicht die Frage ;-) )


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 12. Oktober 2011 13:38 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 1. Februar 2010 23:41
Beiträge: 1237
NFP seit: September 2010
Puh, ich kann immer nur von meinem Standpunkt (bzw. dem meiner weiblichen Familienmitglieder/Freunde, mit denen ich über das Thema geredet habe) aus erzählen... muss nicht unbedingt repräsentativ sein.

Meine Oma ist Mitte 60. Sie hat zu den allerersten Frauen in D gehört, die mit der Pille verhütet haben. Sie meinte sinngemäß, es habe nie sichere Alternativen gegeben. Dies hielt ich für einen Anlass, mal nach der Männerrolle zu fragen... "Wie? Der Mann soll was für die Verhütung tun?! Aber die Frau wird doch schwanger... :shock: " "Naja, beide tragen die Verantwortung, finde ich!" "Aber es ist doch das Kind der Frau... DIE wird schwanger." Also hier: Frau kümmert sich um die Verhütung, wenn sie nicht schwanger werden möchte und setzt ab, wenn sie es möchte... der Mann redet hier nicht großartig mit.

Meine Mutter ist Mitte 40 und interessanterweise ist sie quasi genauso eingestellt wie meine Oma, was das Thema angeht. Ich habe mal nach dem Aids-Bewusstsein in den 80ern gefragt, ob das nicht ein Thema gewesen wäre. Sie meinte schon, am Anfang der Beziehung habe man Kondome verwendet, aber zur Verhütung würden die doch nichts taugen. Ich meine, herausgehört zu haben, dass sich mein Vater zumindest für die Verhütung seiner Frau interessiert hat, aber es kam für sie halt nur die Pille infrage, und basta.

Ich bin Mitte 20 und bemerke in meinem Umfeld mittlerweile einen interessanten Trend hin zum "Der Mann fängt an, sich auch für Verhütung zu interessieren und macht zunehmend mehr mit". Bemerke ich besonders bei meinen männlichen Freunden, die mir recht viel anvertrauen. Allerdings schätze ich, dass es auch ein wenig eine Frage des Umfelds ist (mein Freundeskreis ist tendenziell sehr gebildet, kritisch, gut vernetzt und mit Informationen versorgt). Müsste mal die Fühler ausfahren, ob es woanders tendenziell anders ausschaut.

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"Wenn's dir in Kopf und Herzen schwirrt, was willst du bess'res haben? Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben." ― Johann Wolfgang von Goethe
Seit 11/2015 mit Kaffeebohne unterwegs und mittlerweile steril.


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 12. Oktober 2011 13:42 
also als deutliche Ü40-Vertreterin kann ich natürlich nicht sagen, wie das die 20-30-Jährigen so machen.
Ich kann nur aus meiner Erfahrung der letzten 2-3 Jahre mit ONS/Affären erzählen. Die Männer waren zw. 37 und 46.
Bis auf meinen derzeitigen Flirt (37 Jahre) gab es jedesmal Diskussion wegen dem Thema Kondom. Ich war wirklich geschockt, dass keiner der Herren von sich aus ein Kondom verwenden wollte. :shock: Weder das Thema Verhütung noch das Thema Krankheiten waren da im Bewusstsein.
Nur der aktuelle Mann hat das vorbildlich gehandhabt.

Würde mich also auch interessieren, wie das die Jüngeren jetzt so machen.


Zuletzt geändert von gina1 am 12. Oktober 2011 13:44, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 12. Oktober 2011 13:44 
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Kurven-Rätslerin

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Also ich bin 29 und kenne viele Kondommäkler, die automatisch davon ausgingen dass ich verhüte (mit Pille), und ein Gummi dann ja wohl nicht mehr sein müsse *zunge*. Sie gehen lieber, wenn überhaupt, alle halbe Jahre zum Aidstest als ein Kondom zu benutzen.
Die, die anstandslos eins überstreiften und selbige auch parat hatten waren deutlich in der Unterzahl.
Mein Exfreund mochte Kondome auch nicht.. heute weiß ich: sie waren viel zu klein.

Mein Freund ist ein bisschen jünger als ich, vernünftig, interessiert, einsichtig.. wir haben jetzt passende Kondome, er fragt kurz, ob wir eins brauchen, und dann ist alles klar.

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Gesche unterwegs mit Löwin *07/15, Batzen *05/18, und Chaleon und Zilla als Forenpatinnen Bild
"What is mind? No matter. What is matter? Never mind.."


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 12. Oktober 2011 13:45 
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NFP-Königin

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Wohnort: bei Hembels unnerm Sofa
Meiner war immer pro Kondom und gegen die Pille (er ist Ende 20), das hat sich in den gemeinsamen 13 Jahren nicht geändert. Er meinte irgendwann zu mir, er wüsste gar nicht, warum sich viele Männer beschweren, wenn es um Kondomnutzung ginge, er könne das nicht nachvollziehen.

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LG, Amy, lebt in einer WG mit lauter Männern und einer Fellchaotin, Ex-NFP-Enthusiastin

Por qué callar si nací gritando.


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 12. Oktober 2011 13:51 
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Kurven-Entwirrerin

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Beiträge: 1237
NFP seit: September 2010
So ist "meiner" auch drauf, Amy. *zustimm* (Er ist Mitte 20.)

@ gina1: Was Affären angeht (ONS hatte ich noch nicht), war es bei mir bis auf einen Fall so, dass die Männer ganz von selbst zum Kondom gegriffen haben. Mir scheint, als Schutz vor Krankheiten ist das Kondom in meiner Generation durchgehend ganz populär.

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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 12. Oktober 2011 13:54 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 21. September 2011 08:54
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NFP seit: 1994
Dank, dass so viele antworten - gibt einen sehr spannenden Einblick, finde ich.

Espressotante hat geschrieben:
Mir scheint, als Schutz vor Krankheiten ist das Kondom in meiner Generation durchgehend ganz populär.


Das klingt beruhigend.


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 12. Oktober 2011 14:14 
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Fingerwundschreiberin

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NFP seit: 03/2010 ♥
bei mir sieht das anders aus. KEINER kam selbstständig mit Kondom an und auch die Frage ob ich überhaupt verhüte kam oft erst währenddessen, danach oder auch gar nicht *ko* (in der Zeit habe ich hormonell verhütet). Männer waren von 16-mitte 30 (also in den letzten 10 Jahren).

Aidstest habe ich noch nie "offiziell" gemacht, und noch keinen Mann danach gefragt. Allerdings war auch mal Blutspenden um 2 Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, nämlich dann auch testen zu lassen (und einen Ex habe ich deswegen auch mal zum Blutspenden geschickt)

Alles in allem nicht wirklich rühmlich für mich *unbekannt* aber auch nicht für die Männer! *draufhauen*

_________________
:) tschüssi


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 12. Oktober 2011 18:47 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 22. September 2011 19:48
Beiträge: 52
Wohnort: Köln
NFP seit: 09/2011
Interessanter Thread!
Bei mir ist es so, dass meine Kerle sich allesamt sehr wenig um Verhütung geschert haben, sowohl die festen Beziehungen als auch One Night Stands.
Von sich aus hat da keiner Mal ein Kondom vorgeschlagen, außer mein erster Freund, da ich damals noch nicht die Pille nahm und er das wusste. (waren damals beide 16)
Und mein jetziger Freund (20) hat bei unserem "ersten Mal" auch die Kondome herausgekramt, bevor ich dazu etwas sagen konnte. Die Affären/ONS und ein fester Freund dazwischen haben das von sich aus nicht gemacht, die Frage, ob ich denn verhüte, kam wie bei meiner Vorrednerin meist währenddessen, danach oder ebenfalls nicht. Und ich habe mich auch nicht mit Ruhm bekleckert, denn: ich habe da dummerweise auch nie auf Kondombenutzung angesprochen oder bestanden.
Furchtbar, wie unverantwortlich ich mich meinem Körper gegenüber verhalten habe. "Hauptsache nich schwanger, und dafür hab ich ja die Pille!" :roll:
Als ich dann mal mit brennenden Schmerzen im Unterleib daheimsaß (im endeffekt war es nur ein Pilz, aber das wusste ich VOR dem Arzttermin ja nicht) und über mein Verhalten nachgedacht hab, gingen mir so einige Lichter auf... *lichtaufgeh*

Mein Fazit: Die meisten Männer meiner Altersklasse (ich bin jetzt 21), die ich kennengelernt habe, kümmern sich nicht um Verhütung, das ist für sie eher Frauensache.
Und es gibt durchaus auch Frauen, die das viel zu locker sehen (ich bin da im Bekannten- und Freundeskreis nicht die einzige, die sich so benommen hat.).

_________________
seit 04/2024 mit dem Frühlingsmini an der Hand <3


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 12. Oktober 2011 18:54 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 7. April 2011 10:49
Beiträge: 875
NFP seit: 13.09.2011
Meine bisherigen Beziehungspartner waren da eher läppisch, was aber auch an mir gelegen haben kann, da ich mich dann meist ab einem bestimmten Stadium der Beziehung für die Pille entschieden habe. Vorher war Kondom ein akzeptiertes und halbwegs gewolltes "Übel", welches man halt für die Gesundheit in Kauf nahm. Das Alter war meist Mitte-Ende 20.

Mein momentaner Freund ist sehr verantwortungsbewusst, was das angeht. Kondome sind selbstverständlich, vor allem bei ONS etc und einen solchen würde er lieber sausen lassen, als ohne Gummi. Als ich ihm berichtete, dass ich mich nach einer anderen Verhütungsmethode als der Pille umsehe und auch etwas gefunden habe, war er sofort überzeugt und ist auch der Meinung, dass Frau nicht unnötig Hormone nehmen sollte. Er ist 23 (!).

_________________
muhkuh mit Millie (12/2016) und Vanilli (06/2020)


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