.D. hat geschrieben:
Meine damalige Ärztin, angesprochen auf den Zusammenhang zwischen Bluthochdruck, Candida Alibicans etc. & Pille, wischte das vom Tisch und sagte, es gebe sonst eben keine sicheren Verhütungsmittel, basta. Als es dann noch zu einer Fehldiagnose kam, habe ich den Arzt gewechselt und zum Glück auf Anhieb die Ärztin gefunden, die mir zum Absetzen und zu nfp riet. Glück gehabt.
Ja, so war das damals bei mir auch, Ende der 80er/Anfang 90er Jahre. Ich hatte zwar kein Buch gelesen, aber die ständigen Pilzinfektionen konnte ich mir einfach nicht anders erklären - meine FÄ damals (kurz vor Pensionierung) hat mich damals ganz kirre gemacht: dass die Pilze von häufigem Schwimmbad-/Saunabesuch kämen (dabei habe ich das gar nicht regelmäßig gemacht), davon dass ich mir während des Duschens die Haare wasche (!), davon dass ich meine Wäsche falsch wasche...ich war am Ende so paranoid, dass nicht nur ich meine Unterwäsche mit Sagrotan gewaschen habe, sondern auch die Familie meines Freundes da mitmachen musste, als wir mal gemeinsam während der Semesterferien längere Zeit dort waren...Alles war schuld, nur die geheiligte Pille konnte es auf gar keinen Fall sein!
Ich hab dann auf eigene Faust das Ding irgendwann abgesetzt, aber auch wieder angefangen, weil meine neue FÄ einige Jahre später auch meinte: "Wollen Sie denn jetzt mitten im Studium ein Kind?!" (Nee, wollte ich halt nicht.)
Allerdings ist das die selbe FÄ, zu der ich trotzdem seit Jahren weiterhin gehe, und die mir im vergangenen Jahr von sich aus angeboten hat, die bis dahin liegende Hormonspirale sofort zu entfernen (nachdem ich ihr ein paar meiner Beschwerden und meine Unlust auf erneute schmerzhafte Spiraleneinlage geschildert hatte)! Ich denke also, dass sie immer das ihrer Meinung nach Beste versucht - und eigentlich auch auf meine Anliegen immer gut eingeht. Ich habe auch den Eindruck, sie ist fähig, ihre Ansichten zu ändern und aus ihrer Erfahrung zu lernen. Mehr verlange ich im Augenblick auch eigentlich nicht.
So, nach der Lobeshymne auf meine FÄ jetzt mal ne konkrete Frage an die, die Veränderungen Richtung WJ bemerken: Kann es dazugehören, dass die Eireifungszeit sich verlängert oder irgendwie mehrere Anläufe braucht? Und dass die Schleimqualität sich verändert? Das bemerke ich so in den letzten beiden Zyklen, ich weiß aber, dass das auch hin und wieder sowieso vorkommen kann.
Schönens WE, Cielle