Hallo!
Ich habe mich kürzlich an den Hersteller Bayer gewandt um meine in der Packungsbeilage nicht aufgeführten Nebenwirkungen der Mirena zu melden. Ich habe mir die Mühe deshalb gemacht, weil ich gemerkt habe, dass ich kein Einzelfall bin. Ich denke da zum Beispiel an chronische Blasenentzündungen oder auch das Entstehen einer Schilddrüsenunterfunktion.
Ich habe mich selbst darum gekümmert, dass Bayer alle notwendigen Arztbriefe und Formulare bekommt und nun ein Schreiben erhalten, dass es keinen begründeten Verdacht gibt, dass die von mir gemeldeten unerwünschten Ereignisse als Nebenwirkung der Mirena auftreten. Begründet wurde es mit einem durchgeführten Online-Monitoring mit allen weltweit im Rahmen von Studien, Anwenderinnen und Ärzten gemeldeten unerwünschten Ereignissen. Ich verstehe das nun so, dass wohl angeblich vorher noch nie jemand z.B. chronische Blasenentzündung unter Mirena gemeldet hat.
Wenn ich nicht sicher wüsste, dass es auf jeden Fall noch einige andere Frauen die gleichen Nebenwirkungen hatten, würde ich diese Antwort einfach hinnehmen. Aber so frage ich mich, wie häufig Nebenwirkungen überhaupt gemeldet werden. Wie oft nimmt sich der Patient oder Arzt die Zeit, das wirklich weiter zu geben?
Außerdem kam mir inzwischen der Gedanke, dass es eigentlich doof ist, sich an den Hersteller des Präparates zu wenden... logisch, dass der darauf bedacht sein wird, einen Zusammenhang zu verneinen. Diesen Thread
viewtopic.php?f=27&t=39816&hilit=Nebenwirkungen habe ich leider erst danach gefunden.