Ich unterschreibe hier mal voll und ganz bei Lavinia.
Ich muß sagen, ich schüttel hier im Forum immer wieder den Kopf, wenn ich lese, wie viele Mädels ihren Müttern von ihrer Verhütung/ihrer Beziehung erzählen. Was sage ich - Mädels, ihr seid erwachsene Frauen! Erwachsen genug, um eine Beziehung zu haben, um Sex zu haben und um mit den Konsequenzen umzugehen. Sei es, weil ihr Kinder wollt oder eben auch nicht. Da haben euch eure Mütter doch überhaupt nicht drein zu reden!
Mir wäre nie im Traum eingefallen, mit meiner Mutter über meine Beziehung oder Verhütung zu reden. Ich habe ein gutes Verhältnis zu meiner Mutter aber ich finde, das sind intime Sachen, die gehen nur mich und meinen Partner etwas an. Wenn ich (Beziehungs-) Kummer habe, erzähle ich meiner Schwester, oder einer Freundin davon, aber nie im Leben meiner Mutter! Und über Verhütung schon gar nicht, da ich weiß, dass sie auch so ein Pillen-Freak ist. Na gut, inzwischen ist sie so weit, dass sie weiß, dass ich manche Sachen einfach besser weiß als sie
Ich kann euch wirklich nur raten - vor allem, wenn ihr noch nicht so lange NFP macht - redet nur mit Leuten darüber, von denen ihr wißt, dass sie verständnisvoll reagieren oder euch sogar unterstützen (z.B. hier im Forum), sonst erweist ihr euch einen Bärendienst.

Und "missionieren" könnt ihr immer noch, wenn ihr etliche Jahre unfallfreie Verhütung vorweisen könnt

(und selbst da kann man auf Klugsch.... treffen, die sagen "Glück gehabt"

)
Espressotante hat geschrieben:
Wieso ist dann kein Vertrauen da, dass ich mich gewissenhaft belese und eine Methode heraussuche, die auch wirklich sicher ist?
Ich glaube gerade in den Mutter-Tochter-Beziehungen geht es auch um Grenzsetzung. Mütter sind leicht übergriffig, wie ich finde, also dass sie dazu neigen, alles besser zu wissen und sich in das Leben ihrer Töchter (Söhne auch) einzumischen.
Und es ist dann die Sache der Töchter, ihren Müttern klar zu machen: ich bin erwachsen, bis hierhin und nicht weiter.