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 Betreff des Beitrags: Re: Gebärmuttertransplantation
BeitragVerfasst: 14. Juni 2011 17:34 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 8. August 2008 21:48
Beiträge: 11360
Wohnort: Middle Fritham
Ich finde es sehr vermessen, sich da als Außenstehende eine Meinung zu erlauben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gebärmuttertransplantation
BeitragVerfasst: 14. Juni 2011 17:36 
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Moderatorin + Oberwichteline

Registriert: 11. Juli 2009 22:12
Beiträge: 22981
Wohnort: Wichtelingen
NFP seit: Juli 09
Vor allem haben wir ja auch eher dürftige Informationen über das Drumherum.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gebärmuttertransplantation
BeitragVerfasst: 14. Juni 2011 17:47 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 12. Dezember 2009 14:57
Beiträge: 889
Wohnort: Middle of nowhere
NFP seit: Dezember 2009
Das war die Eingangsfrage.
Zitat:
Was haltet ihr davon?


Edit: Und ich finde, man darf dazu genauso eine Meinung haben, wie zu anderen Schlagzeilen auch.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gebärmuttertransplantation
BeitragVerfasst: 14. Juni 2011 18:41 
Fenta hat geschrieben:
Das war die Eingangsfrage.
Zitat:
Was haltet ihr davon?


Edit: Und ich finde, man darf dazu genauso eine Meinung haben, wie zu anderen Schlagzeilen auch.

Ja stimme Fenta zu, gerade hier im NFP Forum kann man so eine Diskussion doch aus verschiedenen Perspektiven führen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gebärmuttertransplantation
BeitragVerfasst: 14. Juni 2011 19:27 
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NFP-Gräfin

Registriert: 1. März 2008 20:37
Beiträge: 3605
Wohnort: Niedersachsen
alphabeta hat geschrieben:
Fenta hat geschrieben:
Das war die Eingangsfrage.
Zitat:
Was haltet ihr davon?


Edit: Und ich finde, man darf dazu genauso eine Meinung haben, wie zu anderen Schlagzeilen auch.

Ja stimme Fenta zu, gerade hier im NFP Forum kann man so eine Diskussion doch aus verschiedenen Perspektiven führen.

Das Problem ist hier aber, dass hier behauptet wurde, die seelischen Probleme durch die Kinderlosigkeit seien in diesem Fall geringer zu bewerten als die körperlichen Risiken der Gebärmuttertransplantation. Und auch, wenn ich durchaus jedem seine Meinung in dieser Sache zugestehe, denke auch ich, dass ein solches Urteil, noch dazu, ohne die Frau zu kennen, reichlich vermessen ist. Die seelische Situation der Frau können wir doch überhaupt nicht beurteilen, die wenigsten von uns die medizinischen Risiken. Es kann hier also bei den Meisten höchstens um eine ethisch-moralische Wertung gehen.
Und wie gesagt, ich persönlich halte so etwas für moralisch durchaus vertretbar, die medizinischen Risiken kann ich nicht einschätzen, aber ich denke, dass Ärzte damit nicht leichtfertig umgehen werden. Da steht immerhin auf für sie eine Menge auf dem Spiel.

_________________
Marit hat einen Mann und 4 Kinder zwischen 27 und 17 sowie ein Enkelkind.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gebärmuttertransplantation
BeitragVerfasst: 14. Juni 2011 19:45 
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NFP-Königin

Registriert: 6. Januar 2007 18:39
Beiträge: 8307
Ich hab es gelesen und dachte: warum nicht? Andere Organe werden doch auch transplantiert. Und natürlich von einem möglichst gut passenden Spender wie z.B. der Mutter.
Die Risiken dieser OP kann ich allerdings nicht einschätzen. Moralisch seh ich da aber kein Problem.

_________________
Ich mit großem Schatz (*Dezember 08) und kleinem Schatz (*August 2010) und zur Zeit NFP Pause Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Gebärmuttertransplantation
BeitragVerfasst: 14. Juni 2011 20:46 
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NFP-Königin

Registriert: 20. Juli 2005 20:20
Beiträge: 8495
NFP seit: 2005
Ich würde sowas niemals auf mich nehmen auf Grund der schon angesprochenen Risiken und Nebenwirkungen von Immunsuppressiva. Die sind echt nicht ohne und ich würde das nicht auf mich nehmen für ein Organ, ohne das man sehr gut und lange leben kann (kein Vergleich zu den Nieren oder der Leber).
Und ja, ich kann die Meinung mancher Userinnen schon nachvollziehen. Wir leben in einer Zeit, wo niemand mehr bereit ist Tatsachen auch mal anzunehmen und zu lernen damit zu leben, aber das ist halt einfach so und ich hab übertriebenen Kinderwunsch noch nie verstanden, weil mir Kinder noch nie so wichtig waren.
Meine Meinung also: für mich nix, wenn jemand anderes das unbedingt meint zu brauchen: bitte. Dann kann man aber drüber streiten, ob und wie unser Gesundheitssystem solche Kosten tragen muss, denn das Geld fehlt bereits jetzt schon an anderen Stellen, wo es dringender benötigt würde.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gebärmuttertransplantation
BeitragVerfasst: 14. Juni 2011 21:18 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 24. April 2009 20:12
Beiträge: 234
Wohnort: Kleve
Mhh also die Organtransplantation an sich find ich jetzt nicht bedenklich, aber ich finde es den Embryonen gegenüber kritisch.
Was wenn gesunde Babys in einer Fehlgeburt enden, weil irgendwas schief läuft? Dem Artikel entnehme ich, dass es noch nie gelungen ist, bei Menschen einen Uterus zu transplantieren.
Also da kann ich die Diskussion um "ein Baby um jeden Preis" schon verstehen. Also mir persönlich wäre das irgendwie viel zu riskant.
Dann doch lieber eine Leihmutterschaft (hierzulande verboten) und ein gesundes Baby, wenn denn eigenes Erbgut gewünscht ist. Oder eben ein Kind adoptieren. Sie hat zwar dann keine Schwangerschaft erlebt, aber ist auch keine gesundheitlichen Risiken für sich und das Baby eingegangen.
Also nein, ich kann es auch nicht nachvollziehen.

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Meine Zaubermädchen (10/08), (02/11) und (01/15)



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 Betreff des Beitrags: Re: Gebärmuttertransplantation
BeitragVerfasst: 14. Juni 2011 22:24 
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Kurvenjunkie

Registriert: 11. Juli 2010 14:06
Beiträge: 1929
Was die Natur angeht: ich glaube, gemeint war, dass die Frau wahrscheinlich einen genetischen Fehler hat, und es ist ja nicht unbedingt im Sinn der Beteiligten und des Kindes, diesen weiterzugeben. Und vor allem, dieses Risiko um jeden Preis eingehen zu wollen, obwohl die Natur es eingerichtet hat, dass die Frau keine Kinder bekommt. Ich finde das auch nicht nachahmungswürdig und fast sogar etwas egoistisch. Auch wenn es hart klingt, denke ich, dass es auch andere Möglichkeiten gäbe, Bestätigung zu finden und eine Familie aufzubauen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gebärmuttertransplantation
BeitragVerfasst: 15. Juni 2011 17:52 
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NFP-Königin

Registriert: 6. Januar 2007 18:39
Beiträge: 8307
Ist Kinder kriegen nicht immer egoistisch?

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 Betreff des Beitrags: Re: Gebärmuttertransplantation
BeitragVerfasst: 15. Juni 2011 19:13 
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Moderatorin + Oberwichteline

Registriert: 11. Juli 2009 22:12
Beiträge: 22981
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NFP seit: Juli 09
Steffi83 hat geschrieben:
Ist Kinder kriegen nicht immer egoistisch?



Ich finde ja!

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 Betreff des Beitrags: Re: Gebärmuttertransplantation
BeitragVerfasst: 15. Juni 2011 19:18 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 19. September 2007 20:15
Beiträge: 5547
NFP seit: 2007
Wie soll sie den Genfehler denn weitergeben? Eigene Eizellen hat sie doch gar nicht. *hä* Würde ja dann auch über Spendereizellen gehen.


Und ja, Kinder zu kriegen ist meistens egoistisch, zumindest heute, wo niemand mehr darauf angewiesen ist, dass die eigenen Kinder die Existenz sichern. Das könnten ja auch die Kinder anderer übernehmen, in unserem Sozialstaat.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gebärmuttertransplantation
BeitragVerfasst: 15. Juni 2011 19:28 
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NFP-Gräfin

Registriert: 1. März 2008 20:37
Beiträge: 3605
Wohnort: Niedersachsen
Also, von einem Genfehler stand da nichts. Und auch nichts davon, dass sie keine Eierstöcke hat. Das ist doch alles Spekulation.
Und ich denke übrigens auch, dass Kinder kriegen in jedem Falle egoistisch ist - es sei denn, man wird unfreiwillig schwanger.

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Marit hat einen Mann und 4 Kinder zwischen 27 und 17 sowie ein Enkelkind.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gebärmuttertransplantation
BeitragVerfasst: 15. Juni 2011 19:38 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 19. September 2007 20:15
Beiträge: 5547
NFP seit: 2007
Ich bezog mich mit dem Genfehler nur auf diese Aussage:
she hat geschrieben:
Was die Natur angeht: ich glaube, gemeint war, dass die Frau wahrscheinlich einen genetischen Fehler hat, und es ist ja nicht unbedingt im Sinn der Beteiligten und des Kindes, diesen weiterzugeben. Und vor allem, dieses Risiko um jeden Preis eingehen zu wollen, obwohl die Natur es eingerichtet hat, dass die Frau keine Kinder bekommt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gebärmuttertransplantation
BeitragVerfasst: 15. Juni 2011 19:42 
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NFP-Gräfin

Registriert: 1. März 2008 20:37
Beiträge: 3605
Wohnort: Niedersachsen
SWitch hat geschrieben:
Ich bezog mich mit dem Genfehler nur auf diese Aussage:
she hat geschrieben:
Was die Natur angeht: ich glaube, gemeint war, dass die Frau wahrscheinlich einen genetischen Fehler hat, und es ist ja nicht unbedingt im Sinn der Beteiligten und des Kindes, diesen weiterzugeben. Und vor allem, dieses Risiko um jeden Preis eingehen zu wollen, obwohl die Natur es eingerichtet hat, dass die Frau keine Kinder bekommt.

Ist mir klar, trotzdem ist das reine Spekulation.

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