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 Betreff des Beitrags: Freigabe nach monophasischen Zyklus
BeitragVerfasst: 28. Januar 2011 09:01 
Ich habe mein Natürlich & Sicher noch nicht mit übersidelt, deshalb eine Anfänger-Frage: :oops: ;-)

Ich hatte auf Grund von Stress und Ortsveränderung einen ewig langen Zyklus. Nach Zyklustag 50 habe ich aufgehört zu messen. Heute, am ZT 78 habe ich meine Blutung bekommen. Es sind definitiv meine Tage und nicht nur eine Schmierblutung, oder Eisprungsblutung. Ich bin mir wegen dem Schleimbild und auch den sonstigen körperlichen Hinweisen recht sicher, dass dieser Zyklus monophasisch war. Ich habe in Erinnerung, dass man sich nach monophasischen Zyklen (und nicht durchgemessenen - eh klar) nicht die ersten 5 Tage freigeben darf. Ich weiß allerdings nicht mehr warum..
Besteht die Gefahr, dass früher ein Eisprung auftritt, oder wollen sie das Risiko von Schmierblutungen und Eisprungsblutungen ausschließen?
Bitte helfet mir auf die Sprünge. *eisprung* ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Freigabe nach monophasischen Zyklus
BeitragVerfasst: 28. Januar 2011 09:03 
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NFP-Gräfin

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beides.

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JuJo mit zwei Mäusen (2007/2011)


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 Betreff des Beitrags: Re: Freigabe nach monophasischen Zyklus
BeitragVerfasst: 28. Januar 2011 14:34 
Ok, Schmierblutungen und Eisprungblutungen kann man wenn man seinen Körper kennt ja auschließen. Wie kann ein früh zeitigerer Eisprung entstehen? Bzw. warum sollte er früher entstehen wenn man vor der Blutung keinen hatte?


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 Betreff des Beitrags: Re: Freigabe nach monophasischen Zyklus
BeitragVerfasst: 28. Januar 2011 15:22 
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Ersthelferin a.D.

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Schmeiß doch mal die SuFu an, Moosfeuer. Das Thema hatten wir schon öfter mal. :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Freigabe nach monophasischen Zyklus
BeitragVerfasst: 28. Januar 2011 15:36 
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Fingerwundschreiberin

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Darf ich was zum frühzeitigen ES sagen Oia - oder ist das "Vorsagen"? :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Freigabe nach monophasischen Zyklus
BeitragVerfasst: 28. Januar 2011 15:49 
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Ersthelferin a.D.

Registriert: 19. Juli 2007 12:12
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Nur zu Frau_G, dabei geht es ja nicht um Regelwissen im engeren Sinn.

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 Betreff des Beitrags: Re: Freigabe nach monophasischen Zyklus
BeitragVerfasst: 28. Januar 2011 15:55 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 25. Oktober 2010 20:15
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*eifrig *zustimm* * Ich würde behaupten, dass die Eizellreifung ja auch weiter funktionieren kann, auch wenn es in einem anovulatorischen Zyklus kein Follikel bis zur Sprungreife geschafft hat. Sprich: Die vorliegenden Follikel sind dann natürlich weiter gereift, als es am Zyklusanfang üblich ist und entsprechend kann ein früherer ES stattfinden.

Bestes Beispiel: Ich. Im letzten Zyklus war die ehM an Zyklustag 58 - offenbar ist alles so schön vor sich hingereift die ganze Zeit, dass ich diesen Zyklus die früheste ehM in meiner NFP-Karriere habe. Selbst wenn man den geklammerten Wert nicht klammern würde. *zustimm*


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 Betreff des Beitrags: Re: Freigabe nach monophasischen Zyklus
BeitragVerfasst: 28. Januar 2011 21:52 
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Ersthelferin a.D.

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Ich würde mich auch gar nicht darauf verlassen wollen, dass der Körper immer so funktioniert, wie man ihn kennt und es sich nicht doch um eine Eisprungsblutung handelt. Dafür überrascht der Körper zu oft, selbst bei erfahrenen Mädels, die auch immer dachten, es läuft immer nach dem selben Plan.


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 Betreff des Beitrags: Re: Freigabe nach monophasischen Zyklus
BeitragVerfasst: 28. Januar 2011 21:59 
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Fingerwundschreiberin

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Hm. Aber ich mein, wenn man echt pro Tag 60-80 ml Blut verliert - wenn das ne Eisprungblutung sein soll - was soll sich da denn bitte wo einnisten? *kopfkratz* *kopfkratz* *kopfkratz*


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 Betreff des Beitrags: Re: Freigabe nach monophasischen Zyklus
BeitragVerfasst: 28. Januar 2011 22:04 
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Ersthelferin a.D.

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Das tut es ja dann erst hinterher, wer weiß denn, wie viel Schleimhaut da aufgebaut wurde, bevor was abblutet? Ich wollte halt nur darauf hinaus, dass ich persönlich mich darauf niemals verlassen würde und eben auch nicht der Eindruck entstehen soll, dass man das Ausschließen kann, nur weil man seinen Körper kennt und schon eine Weile seine Zyklen beobachtet.


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 Betreff des Beitrags: Re: Freigabe nach monophasischen Zyklus
BeitragVerfasst: 28. Januar 2011 22:13 
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Fingerwundschreiberin

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Mein Gedanke ist nur, wieviel Schleimhaut überhaupt da sein muss, dass sich was Einnisten kann. Und ich kann mir einfach schwerlich vorstellen (außer bei gravierenderen körperlichen Problemen), dass eine Eisprungblutung so stark sein kann. Darauf verlassen würde ich mich aber auch nicht. Zumal ich ja auch manchmal schwächere Perioden habe (wo dann aber scheinbar das Abbluten nicht klappt/ die Schleimhaut an der falschen Stelle sitzen könnte und ich entsprechend irrsinnige Krämpfe hab - aber das ist ein anderes Kapitel)... *zustimm*

Edit: Ich denke eher, dass sich diese Aussage aus N&S/ NFP heute auf Frauen mit normaler oder eher schwacher Mens bezieht. Das bei Frauen mit einer "3 Mini-Tampons und drei Slipeinlagen und fertig ist die Periode"-Blutung (auf die ich oft wahnsinnig neidisch bin... *schrei* ) die Differenzierung zwischen ES-Blutung oder auch einer Einnistungsblutung oder einer andersweitigen Schmierblutung und Mens schwierig wird, kann ich mir einfach sehr gut vorstellen. Bei meinem Blutbad aber wohl eher nicht. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: Aber die Regeln sollen ja für alle Frauen sein und einheitlich und daher ist das schon ok. Bisher konnte ich ja auch immer auswerten, von daher jammer ich da auch auf überzogen hohem Niveau. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Freigabe nach monophasischen Zyklus
BeitragVerfasst: 28. Januar 2011 22:27 
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Ersthelferin a.D.

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Naja, wegen der Schleimhaut: es gibt ja auch Frauen, die zur Mens ganz wenig bluten, aber das ist ja kein Zeichen dafür, dass sie nicht schwanger werden können, weil zu wenig aufgebaut ist.

Ich halte es ja auch für sehr unwahrscheinlich, aber es ist halt nicht per se unmöglich, das wollte ich eigentlich nur sagen :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Freigabe nach monophasischen Zyklus
BeitragVerfasst: 28. Januar 2011 22:48 
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Fingerwundschreiberin

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NFP seit: 19.08.2010
Ich wollte auch nicht darauf hinaus, dass wir einen extrem widersprüchlichen Standpunkt haben, was ja offenbar nicht der Fall ist. Ich hab mir das eher so vorgestellt (in meinem kleinen pseudobiologischen Modell im Kopf), dass bei Frauen mit schwacher Mens die Schleimhaut einfach "ausreichend" aufgebaut ist (solange durch Ultraschall und unerfüllten Kinderwunsch nicht das Gegenteil belegt wird) und entweder nicht ganz abblutet oder eben nicht so "übermäßig" stark ist. Aber das bei einer sehr starken Mens nicht mehr viel von der Schleimhaut über sein kann (weil die Gebärmutter ist ja relativ winzig und irgendwo muss der Schleimhautkram, der da rausfließt, ja auch herkommen...).

Amen. :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Freigabe nach monophasischen Zyklus
BeitragVerfasst: 28. Januar 2011 22:55 
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NFP-Gräfin

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Naja, eine Blutung mit 60ml am Tag wird wohl eher nicht unbedingt eine Eisprungsblutung sein. Aber es ist ja tatsächlich so, wie Frau_G. schrieb, dass schon vor der Mens, quasi im alten Zyklus, mehrere Follikel beginnen, zu reifen. Wenn es dann einen Eisprung gibt, bilden sich die übrigen zurück. Wenn es keinen Eisprung gibt, sind die alle ja noch da und brauchen evtl. einfach weniger Zeit als üblich, um ganz auszureifen, weil sie eben schon einen größeren "Vorsprung" haben. Das muss nicht sein, kann aber. Und dann hat man evtl. einen Eisprung an ZT 6 oder so. Da die Einnistung dann erst 5-7 Tage danach erfolgen würde, hat sich auch nach einer recht starken Mens bis dahin ggf. genügend Schleimhaut wieder aufgebaut, um eine Einnistung zu ermöglichen.
Deshalb vorsichtshalber keine Freigabe am Zyklusanfang nach anovulatorischen Zyklen.

_________________
Marit hat einen Mann und 4 Kinder zwischen 27 und 17 sowie ein Enkelkind.


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 Betreff des Beitrags: Re: Freigabe nach monophasischen Zyklus
BeitragVerfasst: 28. Januar 2011 23:00 
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Fingerwundschreiberin

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Na ich sag ja - Halbwissen fetzt! *daumenhoch*


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