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 Betreff des Beitrags: Der Mehrwert des Schleims bei der STM
BeitragVerfasst: 22. Januar 2011 14:52 
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Registriert: 5. Oktober 2010 09:25
Beiträge: 1719
Hallo ihr Lieben,

ich frage mich gerade nach meinem letzten Zyklus, wozu der Schleim eigentlich wirklich gut ist. Denn von dem was ich bisher in der Literatur gelesen hatte, hatte ich so den Eindruck, als ob einem vermittelt wird, dass der Schleim vor allem auch am ZA genutzt werden kann um zu sehen ab wann es "gefährlich" wird. Bei mir selbst kann ich das so nicht beobachten. Vor allem beim letzten Zyklus, wo mein ES sehr sehr spät war, habe ich trotzdem immer von Anfang an S Schleim gehabt. D.h. so wirklich nutzt die Schleimauswertung ja nix, außer vielleicht einen zusätzlichen Sicherheits-Tag am Ende nach der abgeschlossenen Temperaturauswertung.

Sorry für das lange Geblubber, ich bin gerade mit mir am Hadern, ob NFP das richtige für mich ist, denn effektiv kann ich es so gut wie nicht zum Verhüten einsetzen. Die Zeit nach dem ES ist einfach zu kurz, dann schon wieder Mens und es gibt irgendwie nix am ZA, außer der 5 Tage Regel, was mir da mehr Fruchtbarkeitsinfo geben würde. Wozu macht man sich denn dann die Mühe mit dem Schleim?
:-(

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Mehrwert des Schleims bei der STM
BeitragVerfasst: 22. Januar 2011 14:56 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 10. Dezember 2008 15:23
Beiträge: 7349
NFP seit: 2008
Nein, in Bezug auf mehr freie Tage nutzt er nix. Ich hab auch, als ich minus 8 angewendet hab, immer trotz Schleim am ZA freigegeben, solange es nur S war (das ist jetzt keine Empfehlung!!!), weil mir sonst die freie Zeit auch nicht ausgreicht hat. Dann muss man halt Absinken der Sicherheit in Kauf nhemen.
Die doppelte Kontrolle macht halt den Unterschied im Pearl-Index aus im Vergleich zur reinen Schleim- oder Temperaturbeobachtung. Und so weit ich weiss, sind bei der reinen Temperaturauswertung die Regeln strenger (Anstieg muss höher sein etc), die würden manche gar nicht erfüllen und von daher bringt es diesen Frauen sogar auch mehr freie Tage.

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Liebe Grüße von Zilla


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Mehrwert des Schleims bei der STM
BeitragVerfasst: 22. Januar 2011 15:10 
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Ersthelferin a.D.

Registriert: 4. April 2008 13:18
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Hattest du schon einmal versucht, für die Bestimmung der unfruchtbaren Zeit am Zyklusanfang auf den Muttermund umzusteigen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Mehrwert des Schleims bei der STM
BeitragVerfasst: 22. Januar 2011 20:02 
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Registriert: 5. Oktober 2010 09:25
Beiträge: 1719
Hallo Mädels,

danke für die Antworten.
Ja, ich habe auch schon mehrmals versucht den Muttermund zu betasten, aber relativ erfolglos. Ich fühle da einfach keinen Unterschied, was bisher dazu geführt hat, dass ich einen Monat am MuMu rumtaste, ihn dann frustriert im nächsten Zyklus wieder links liegen lasse und es im nächsten wieder versuche. Ich denke, ich werde es diesen Zyklus nochmal versuchen, aber nervig finde ich es schon.

Vor allem wenn ich mir mein Schleimbild vom letzten Zyklus angucke, dann hatte ich S+ am 14 ZT. Da war ich überrascht und dachte, dass mein ES vielleicht besonders früh ist. Ich weiß ja, dass es Mädels gibt die nur nach Billings auswerten. Das wäre in DEM Zyklus mal gründlich in die Hose gegangen. Deshalb frag ich mich grad wozu man sich den Stress überhaupt macht *hä* klar zur doppelten Auswertung ist es sicherlich recht hilfreich, aber wirklich mehr als noch einen zusätzlichen Tag warten nach abgeschlossener Temperaturauswertung kommt dabei auch nicht für mich rüber.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Mehrwert des Schleims bei der STM
BeitragVerfasst: 22. Januar 2011 20:07 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 19. September 2007 20:15
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NFP seit: 2007
Beim Schleim während der Temp-Auswertung geht's ja eher darum, dass man evtl. eine "falsche" HL hat, aber wegen des Schleims nicht freigeben darf, weil der eben noch fruchtbar anzeigt. Unter Umständen ist man das auch noch, und die Temp sinkt nach drei Tagen bspw. wieder. Ohne Schleim hätte man evtl. viel zu früh freigegeben, aber der fruchtbare Schleim hat gezeigt, dass man noch nicht unfruchtbar ist.
Deshalb macht man sich den Stress, um die Temp-Auswertung abzusichern. Störfaktoren lauern ja überall. ;-)

Am Zyklusanfang ignoriere ich ihn übrigens auch. Denn seit meine Mens nur noch max. 4 Tage geht, habe ich ab Tag 4 nochmal für 1-3 Tage S+, und könnte gar nicht mehr freigeben. Danach ist es wieder trocken.
MuMu funktioniert bei mir auch nicht, der macht generell nie das, was er zu bestimmten Zykluszeitpunkten machen sollte. Ich versuch's auch immer mal wieder, lasse es aber immer wieder frustriert sein, so wie du. *freunde*


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Mehrwert des Schleims bei der STM
BeitragVerfasst: 22. Januar 2011 21:00 
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Beiträge: 1719
SWitch hat geschrieben:
MuMu funktioniert bei mir auch nicht, der macht generell nie das, was er zu bestimmten Zykluszeitpunkten machen sollte. Ich versuch's auch immer mal wieder, lasse es aber immer wieder frustriert sein, so wie du. *freunde*


HI Switch,

ist schön zu hören, dass ich nicht die einzige bin, die am ZA so ihre Problemchen mit Schleim und Co hat *freunde*

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Mehrwert des Schleims bei der STM
BeitragVerfasst: 27. April 2011 20:57 
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Kurven-Rätslerin

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Beiträge: 261
Hab den Thread gerad beim Stöbern gefunden und möchte hier jetzt auch gern nochmal eine Frage stellen, die mich schon lange beschäftigt, hab das zwar schon mal versucht vor Monaten, aber keine wirkliche Antwort bekommen. Und zwar geht es mir ähnlich wie mauKatze, ich frage mich, was genau der Sinn von der Schleimbeobachtung ist. Mir leuchtet schon ein, dass man daran im Idealfall erkennen kann, ob man fruchtbar ist oder nicht, aber wenn ich in Zyklus 8 und 12 z. B. nach der Billingsmethode verhütet hätte, hätt ich wohl richtig dumm geschaut, da ich viele Tage vor dem Temp.anstieg den Schleimhöhepunkt mit S+ hatte, die Zeit um den Anstieg rum dann aber nur noch klumpigen S oder gar nichts mehr..

Ich möcht eigentlich nur wissen, ob ich das richtig verstanden habe, dass man den Schleim eigentlich nur braucht, um den Anstieg abzusichern / zu bestätigen, also um einen vielleicht falsch angenommen Anstieg auszuschließen? Die Billingsmethode hat ja einen (meiner Meinung nach) recht hohen PI. Es gibt ja noch die Temperaturmethode, die auch einen recht niedrigen PI hat, wo man den Schleim außer Acht lassen kann.. also kann er so ausschlaggebend nicht sein, oder? Wenn der Eisprung vorbei ist, bringt ja auch der allerschönste S+ nichts.

Und bevor ich die gleichen Antworten wie letztes Mal krieg ;-) Ich erwarte hier nicht von euch, dass ihr mir sagt, dass die Schleimbeobachtung außer Acht gelassen werden kann. Ich weiß, dass die STM nunmal mit beiden Merkmalen funktioniert und das eine das andere absichert. Weiß ich, werd ich auch weiterhin beachten. Es geht mir nur darum, das für mich selber zu verstehen, ob die Schleimbeobachtung in der STM im Grunde nur benötigt wird, weil man nicht sicher wissen kann, ob das der wirkliche Temperaturanstieg ist, also um das abzusichern? Oder wie erklärt sich dann die hohe Sicherheit der Temperaturmethode?

Ich wär wirklich sehr dankbar für Antworten, ich grübele da echt oft drüber nach :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Mehrwert des Schleims bei der STM
BeitragVerfasst: 27. April 2011 21:22 
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Ersthelferin a.D.

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Meli.d hat geschrieben:
Es gibt ja noch die Temperaturmethode, die auch einen recht niedrigen PI hat, wo man den Schleim außer Acht lassen kann.. also kann er so ausschlaggebend nicht sein, oder? Wenn der Eisprung vorbei ist, bringt ja auch der allerschönste S+ nichts.

Meli.d hat geschrieben:
Es geht mir nur darum, das für mich selber zu verstehen, ob die Schleimbeobachtung in der STM im Grunde nur benötigt wird, weil man nicht sicher wissen kann, ob das der wirkliche Temperaturanstieg ist, also um das abzusichern? Oder wie erklärt sich dann die hohe Sicherheit der Temperaturmethode?


Bei der Temperaturmethode benötigt man aber viel höhere Anstiege (meines Wissens nach müssen alle drei höheren Messungen mind. 0,2°C über der Hilfslinie liegen).

Bei der STM sind die Temperaturregeln eben deshalb nicht so streng, weil man den Anstieg noch mit Hilfe des ZS absichert, dafür sind auswertbare Kurven aber auch viel öfter möglich, als bei der reinen Temperaturmethode (dafür sind bei vielen Mädels die Anstiege viel zu flach).

Ist es das, worauf du hinaus wolltest, oder hab ich dein Anliegen nicht richtig verstanden? *rotwerd*


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Mehrwert des Schleims bei der STM
BeitragVerfasst: 27. April 2011 21:29 
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Kurven-Rätslerin

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Lottchen, vielen Dank. Ich glaube, du hast meine Gedankengänge fast verstanden : )

Ich weiß auch, dass man höhere Anstiege braucht für die Temperaturmethode - aber das ist eben, damit man keinen Anstieg annimmt, der gar keiner ist, was ja mit geringeren Temperatursprüngen viel leichter passieren könnte, oder? Und da man bei der TM den Schleim außer Acht lässt, braucht man so hohe Temp.anstiege. Bei der STM ist das nicht nötig, weil der Schleim auch noch ausgewertet werden muss. Aber der Anstieg an sich ist doch nicht sicherer dadurch, dass die Temperatursprünge höher sind, nur eben eindeutiger zu erkennen, weshalb für die TM der Schleim nicht benötigt wird? Das ist jetzt wieder etwas blöd ausgedrückt, weiß aber nicht wie ich das besser formulieren kann..

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Mehrwert des Schleims bei der STM
BeitragVerfasst: 27. April 2011 21:32 
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Ersthelferin a.D.

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Beiträge: 9701
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Ja, wenn ich dich richtig verstanden habe, würde ich das auch so sehen *zustimm* Wenn die Messungen höher sein müssen, ist die Gefahr geringer, dass da "aus Versehen" mal zufällig ein paar Werte höher sind. So würde ich mir das zumindest erklären. Aber es kommt sicher gleich noch jemand mit einem wissenschaftlicheren Beitrag, vermute ich mal :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Mehrwert des Schleims bei der STM
BeitragVerfasst: 27. April 2011 21:36 
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Kurven-Rätslerin

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Beiträge: 261
Genau, also wenn man irgendwie sicher sein könnte, dass es auch wirklich der richtige Temp.anstieg wäre, könnte man den Schleim ganz weglassen, auch wenn die Werte nicht 0,2 Grad höher wären? Ich hab nicht (!!!!) vor, das zu tun, ich bin ja eh so übervorsichtig vor lauter Schwangerschaftspanik, aber sonst würd ich einfach nicht verstehen, wieso die Temperaturmethode so sicher ist.

Und wenn noch jemand wissenschaftlichere Erklärungen oder so hat, nur her damit :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Mehrwert des Schleims bei der STM
BeitragVerfasst: 7. August 2011 15:40 
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Über die Funktion des Schleims mache ich mir auch momentan Gedanken: ein häufig rinnendes Gefühl lässt ihn ja gleich zu S+ werden, das ist ätzend, weil er die Freigabe so erschwert.

Es heißt doch, dass trotz Blutung kein Eisprung voliegt, wenn keine HL voranging. Wenn diese aber wunderbar zu erkennen ist und der Schleim rumspinnt? Ist Fruchtbarkeit denn trotz eindeutiger HL gegeben?
Es heißt auch, dass Schleim bzw. Mumu die doppelter Kontrolle sind. Also eine zusätzliche Absicherung zur Temp und dadurch in manchen Fällen möglicherweise nachrangig behandelbar, zumindest in fortgeschrittener HL?
Blöder Schleim... *motz*

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Mehrwert des Schleims bei der STM
BeitragVerfasst: 7. August 2011 19:43 
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Mich interessiert da eher momentan die Rolle des Schleimes am ZA.

In NFP heute steht, dass bei 90% der Frauen in einer Studie an 1400 Zyklen der Schleim am ZA als Warnsignal für einen bevorstehenden ES herangenommen werden kann. Das war den Erfindern von Sensiplan zu gering und deshalb ist der Schleim nur in doppelter Kontrolle mit Minus-8/Minus-20/5-Tage Regel gedacht.

In TCOYF wird der Schleim als Fruchtbarkeitsmarker in der Zeit vorm ES genutzt.

Also hab ich in den letzten 3 Monaten mal genauer aufgepasst, und fand, wenn ich jetzt schon Minus-8 angewendet hätte (habe ich natürlich nicht, da noch nicht genug gesammelt), dann hätte das schon halbwegs gepasst mit dem Schleim, und auch hinterher, wenn ich mir den abgeschlossenen Zyklus ansah, fand ich dass da ausreichend Zeit zwischen ZS Einsetzen und ES war.

Nun, in diesem Zyklus hab ich schon sehr früh Schleim, sogar dehnbaren S+. Jetzt bin ich echt mal gespannt ob mein ES dann wirklich früher kommt oder ob ich hier nur veräppelt werde.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Mehrwert des Schleims bei der STM
BeitragVerfasst: 7. August 2011 19:59 
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Beiträge: 12828
NFP seit: 8. Jan 04 mit Unterbrechungen
Meli.d hat geschrieben:
Genau, also wenn man irgendwie sicher sein könnte, dass es auch wirklich der richtige Temp.anstieg wäre, könnte man den Schleim ganz weglassen, auch wenn die Werte nicht 0,2 Grad höher wären?

Wenn Du so willst, kann man Temperatur und Schleim komplett weglassen, wenn man sicher sein kann, dass der Eisprung vorbei ist. ;) Das Problem ist halt, dass Du irgendwelche Marker brauchst, die Dir anzeigen, dass der Eisprung passé ist. Wenn Du den Schleim weglässt, brauchst Du eine Alternative.

Meli.d hat geschrieben:
Ich hab nicht (!!!!) vor, das zu tun, ich bin ja eh so übervorsichtig vor lauter Schwangerschaftspanik, aber sonst würd ich einfach nicht verstehen, wieso die Temperaturmethode so sicher ist.

Sie ist wegen der strengeren Regeln so sicher! Der Nachteil ist eben, dass die wenigsten Kurven diese Regeln erfüllen. Sprich, Du müsstest in Kauf nehmen, oft nicht freigeben zu können. Die STM umgeht dieses Manko, indem sie Schleim/Muttermund hinzunimmt.

lala hat geschrieben:
Es heißt auch, dass Schleim bzw. Mumu die doppelter Kontrolle sind. Also eine zusätzliche Absicherung zur Temp und dadurch in manchen Fällen möglicherweise nachrangig behandelbar, zumindest in fortgeschrittener HL?

Nein, nicht Schleim/Mumu sind die doppelte Kontrolle. "Doppelte Kontrolle" meint die Vorgehensweise, dass beides - Temperatur und Symptom - kontrolliert wird. Also gerade nicht, dass eins von beiden nachrangig behandelt wird.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Mehrwert des Schleims bei der STM
BeitragVerfasst: 7. August 2011 20:29 
Wie wird es eigentlich gehandhabt, wenn man direkt im Anschluss an die Blutung noch Schmierblutungen hat?
Denn alles, was rötlich oder bräunlich ist, muss ja direkt als S+ gewertet werden.
Wenn man also z.B. von ZT1-3 eine richtige starke Blutung hat und dann ZT 4-6 eine ganz minimale SB hat, dann sind ZT 4-6, außer, dass man mit einem "." für SB kennzeichnet auch automatisch S+, oder? *kopfkratz*


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