Als allererstes muss ich für diese meine Aussage "ob eine Blutung physisch irgendwas ausschwemmen kann" das hier machen:

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Wenn mich nicht alles täuscht, ist das "Ausschwemmen von irgendwas" exakt der Sinn der Erfindung. Aua, aua, aua...
@ Haideh
Erstmal danke für den Link.
Ich denke mal laut weiter, was die Frage betrifft auf welche Bedingungen Spermien in Zervixschleim und im Mensblut treffen
- Bestandteile des Zervixschleims: 90% Wasser, Elektrolyte/Salze, Aminosäuren, Einfachzucker, Proteine, Lipide (Quelle: NFP Heute, 3. Auflage)
- ph-Wert: basisch/alkalisch (eine genaue Angabe habe ich nicht gefunden, nur einen Google-Treffer, der von 7,2 sprach)
- Bestandteile des Bluts: 44 % Hämatokrit (zelluläre Bestandteile), 55% Plasma (davon widerum 90 -95 % Wasser und der Rest sind gelöste Stoffe u.a. Blutproteine und Elektrolyte also Salze) und einer wäßrigen Lösung (das wäre also 1 %, wenn ich die vorherigen Werte richtig verstanden habe), die widerum zu 90 % aus Wasser beseht und zu 10 % aus Proteinen, Salzen und Einfachzuckern (u.a.) Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Blutph-Wert: 7,4 also basisch/alkalisch (Quelle wie oben)
Also ob Blut per se spermienfeindlich ist, kann ich ohne abgeschlossenes Medizinstudium nicht beurteilen.
Vermuten kann ich, dass trotz ähnlicher Bestandteile und eines durchaus förderlichen ph-Werts die Gesamtzusammensetzung des Blutes nicht unbedingt Idealbedingungen für Spermien bereitstellt. Ich hoffe es zumindest.
Ich habe nochmal in NFP Heute nachgelesen, was dort zur Befruchtungsfähigkeit der Spermien steht (S. 16 ff.):
- in Einzelfällen 8 1/2 Tage nach dem Koitus noch bewegliche Spermien
- die Befruchtungsfähigkeit ist jedoch geringer als die Beweglichkeit
- der entscheidende Faktor für die Überlebensfähigkeit ist und bleibt das
optimale Milieu
Also ich zumindest bin jetzt ein bissi entspannter.
@ henna
Auch ein Dank an Dich für Dein Posting. Da muss ich erstmal 24 Stunden drüber nachdenken und mir eine Zeichnung machen, sonst krieg ich das im Kopf nicht auf die Kette.
Das hätte man uns doch in der Schule beibringen sollen und nicht irgendwelches abstraktes RNA-DNA-Transmitter-Gedöns, das kein Mensch braucht.
Wenn Dir doch noch die Quelle für "keine Nidation während oder unmittelbar nach starker Blutung" einfällt, lass es mich wissen.
@ Kaj
Deine Postings sind sehr lieb, danke für Deine Zeit & Mühe.
Zitat:
Die Temperaturhochlage kommt ja durchs Progeteron zustande, welches den Stoffwechsel ankurbelt, und einen Eisprung verhindert. Wenn Du also vor der Mens einen Temperaturabfall hast (also das Progesteron zurückgeht bzw das Östrogen zunimmt), könntest Du am entsprechenden Tag zur Sicherheit auf Verkehr verzichten - und dann auch die Mens durch, bis zur nächsten auswertbaren Hochlage.
Ich werde in meinen Zyklen mal darauf achten. Bislang war ich davon ausgegangen, dass ein allmählicher Temperaturabfall kurz vor der Mens die Regel ist - in meiner ersten Kurve kann man das sehr schön sehen und es ist auch in N+S auf S. 31 exakt so abgebildet.
In diesem Fall ist meine "Bilderbuchkurve" keine große Hilfe, aber es muss ja nicht jede so aussehen.
Zitat:
schade, dass Du keine Barrieremethoden verträgst - darf ich fragen, ob es an einer Latexallergie liegt
Mich darf man alles fragen, ich bin da nicht so.
Ja, ich bin Multiallergiker mit 2 Allergiepässen zum Ausklappen, weil sonst immer noch nicht alle Allergene reingepasst hätten.
Das Latex an sich stellt für mich aber nicht wirklich ein Problem dar. Ich bin zwar gegen Latex und alle sonstigen Gummisorten allergisch, aber bei einem Kondom ist die Kotaktdauer so kurz, dass mir das nicht viel ausmacht.
Richtig heftig reagiere ich auf Spermizide aller Art vom Gel bis zum Zäpfchen - das geht gar nicht. Der Kontakt mit dem Zeug ist ja zeitlich deutlich länger, innerlich abwaschen kann ich es später nicht und dann wird es ja auch noch innerlich angwendet, ich hab ja keine Lederhaut innerhalb meiner Muschel, so wie z.B. an Armen oder Beinen.
Kondome gehen leider trotzdem nicht, weil meine größere Hälfte damit nicht klarkommt. Man könnte auch sagen, er kommt nicht. **ähem**
Ich weiß nicht, ob das bei ihm psychisch oder physisch ist. Das muss ich ganz behutsam rausfinden. Die Info, wo sein eigentliches Problem überhaupt liegt, war ihm schon nicht einfach zu entlocken. Die männliche Psyche ist ja auch nicht aus Hartbeton.
Und letztendlich hatte das alles dann auch nichts mehr mit Zweisamkeit zu tun und darum sollte es beim Herzeln ja eigentlich gehen...
Ich habe den Thread, in dem es darum geht, wie wichtig die richtige Kondomgröße ist, bereits gefunden. Um ihm das vorsichtig schmackhaft zu machen, muss ich ihm allerdings erstmal eine Alternative bieten (z.B. dass wir eines ausprobieren und es dann wieder abmachen, wenn es nicht klappt).
Meine eigentliche Strategie war, dass ich mich vorsichtig an NFP rantaste und das Pferd sozusagen von hinten aufzäume. Soll heißen: Erstmal nur an den Tagen mit SB vor der Mens freizugeben, um Vertrauen in die Methode zu finden (und um nicht auf eine falsche HL reinzufallen) und mich dann langsam immer weiter in die HL reinzutrauen.
Scheint, als ob ich meine tolle Strategie abhaken könnte.
Gut, so schnell geb ich nicht auf. Also versuche ich, eine sehr eindeutige HL hinzukriegen. **anstreng**