Wenn es stark fließt, dann fließt es aber. In den Cup passt nur eine begrenzte Menge Blut, was der Softtampon da evtl noch abhalten kann, weiß ich nicht.
Ich denke, dass es selbstverständlich ist, dass man sich so einrichtet, dass man die Blutung "im Griff" hat. Ab einer gewissen Stärke ist das aber möglicherweise nicht mehr in der Form möglich, dass man da noch eine Hochzeit unbeschwert genießen kann. In meiner extremsten Starkblutungszeit (als ich trotz aller Aufrüstungsmaßnahmen morgens in Blutseen aufwachte) wäre ich mit einem schönen (evtl. noch weißen

) Kleid wahrscheinlich alle viereinhalb Minuten auf die Toilette gerannt, um nachzusehen, ob noch alles in Ordnung ist und um ggf. zu wechseln.
Entschuldigt, dass ich immer wieder darauf herumreite, aber ich habe immer wieder das Gefühl, dass es für Nichtbetroffene schwer ist, sich solche Szenarien vorzustellen. Ich habe sowohl Mens-Schmerzen als auch starke Blutungen in einer Intensität erlebt, die es mir nicht erlaubt hätte, daneben noch ein großes Fest zu genießen. Bei wem es nicht so extrem ist, der kann natürlich Vorkehrungen treffen (Schmerztablette nehmen, zusätzliche starke Binde einlegen), aber wenn das nicht mehr reicht, wären Hormone für mich eine Option, auch wenn ich sie bisher konsequent abgelehnt habe.