Mondscheinkind hat geschrieben:
Mich hat nur geärgert,warum man so einen Müll dann im Fernsehen erzählt..genauso wie NFP in manchen Filmen falsch dargestellt oder lächerlich gemacht wird...
Ich wage mal zu behaupten: Es gibt keinen Film, der keinen Fehler hat.
Zum einen hängt das sicher manchmal mit fehlender oder unzureichender Recherche zusammen. Manchmal aber auch, weil man mit einem Film eine bestimmt Geschichte erzählen möchte und manche Einfälle und Gegebenheiten eben wichtiger sind als eine 100% originalgetreue Umsetzung.
Wäre sie nicht mit dem Thermi im Mund rumgelaufen, wäre es wieder ein Lacher weniger gewesen. Ebenso das Spiel mit den Zygoten in der Kaffeedose.
Dazu kommt, dass ein "Zu ist zu, da kann man nix machen." einfach prägnanter und deutlicher für die weitere Handlung ist als ein "OK. Ja, vielleicht kann man noch etwas machen, das hängt aber von vielen Faktoren ab. Wir werden jetzt drei Monate lang weitere Untersuchungen machen. Momentan können wir Ihnen leider keine genaue Auskunft geben.
Ich denke auch nicht, dass das prinzipiell mit Frauenthemen zusammenhängt, sondern ganz einfach mit gängigen Klischees. Die werden doch gerade bei leichter Kost sehr gerne bedient. Ich habe damit keine Erfahrung, aber ich denke auch nicht, dass einem Mann, der eine Samenprobe abgeben muss, eine Gummipuppe angeboten wird, oder? Ebensowenig denke ich, dass ein Scheidungsverfahren wirklich so ablaufen könnte. Gibt es denn ein Sorgerecht für befruchtete Eizellen? Ich hab jetzt auf die schnelle keine sinnreichen Ergebnisse ergoogeln können.
Zu Gunsten des Erzählstranges muss die Logik und Wahrheit eben manchmal hinten anstehen - ganz im Sinne der künstlerischen Freiheit. Und ich denke, das fällt einem vor allem (oder ausschließlich?!) bei den Themen auf, die einem am Herzen liegen.
Liebe Grüße vom gräschen