So, bin jetzt auch verkettet
Obwohl's echt nicht so einfach war. Muss aber sagen, ich fand den Arzt SUPER! (Weiß nur den Namen nicht mehr

War aber auf jeden Fall in Germersheim in der Südpfalzklinik und es war nicht Dr. Stefan Pastor sondern einer seiner Kollegen)
Nuja, also mein Bericht mal von vorne: Zuallererst wollte er wissen, woher ich die Gynefix kenne. Hab ihm halt erzählt, dass ich das von einer Freundin + hier aus dem Forum weiß und er hat mir erzählt, dass die meisten FA davon nix wissen wollen, weil man die Gynefix so lange liegen lassen kann => Angabe der 5 Jahre wäre ja viel zu wenig, mindestens 10 wären drin und er meinte dass es wohl Studien aus China gäbe, die zeigen dass nach 10 Jahren erst 1/4 (oder so, weiß nimmer genau) des Kupfers aufgebraucht ist. Er meinte, ich kann die bedenkenlos so lange drin lassen, bis ich mal Kinder haben will und dann entweder ziehen lassen oder sogar selber ziehen

(Damit wäre dann auch die Frage geklärt, ob das "OK" wäre

)
Wurde sehr ausführlich darüber aufgeklärt, wie die Gynefix wirkt, was die Risiken und Nebenwirkungen sind, wie die Einlage funktioniert und garantiert noch mehr, was ich schon wieder vergessen habe. Wirklich was Neues war zwar für mich nicht dabei, aber ich find's trotzdem sehr gut. Warum er die direkt nach der Mens legt, hat er auch sehr schön erklärt: Er meinte, dass er ja 1cm in die GM-Wand rein muss und wenn die Schleimhaut voll aufgebaut ist, dann ist nicht sichergestellt, dass er da so tief drin landet. Und bevor die Gynefix zusammen mit der Schleimhaut wieder rauskommt, legt er sie eben direkt nach der Mens. Leuchtet mir ein
Er hat mir die Wahl gelassen, ob ich Betäubungsspritzen haben will (5 Stück

) und mich ziemlich fest in den Arm gekniffen, um mir zu zeigen, was ungefähr an Schmerzen auf mich zukommt. Hab mich dann für ohne Betäubung entschieden. Zum Schmerzempfinden: Für mich war's aushaltbar und größtenteils wie recht starke Mensschmerzen.
Problematisch bei mir: Mein Gebärmutterhals war dermaßen supereng, dass er mit der Sonde nicht reinkam - und mit Gewalt wollte er nicht. Zwischendurch stand schon im Raum, dass er sie mir nicht legen kann, aber dann haben sie nochmal einen "Besteckkasten" aus dem OP geholt, mir eine Cytotec gegeben und mehrfach den GM-Hals mit diversen Bestecken (wollte es nicht mehr sehen) gedehnt, so dass schlußendlich dem Legen der Gynefix nix mehr im Weg stand (im wahrsten Sinne des Wortes

) Der Einstich hat schon weh getan, aber war ja auch schnell vorbei.
Auf die Frage, wann ich wieder Menstassen verwenden darf hat er sich erstmal erklären lassen, was das ist und er findet die gut

Ansonsten meinte er nur, dass ich für 5 Tage keinen GV haben darf, keine Tampons, keine Tässchen und der Verhütungsschutz im Prinzip ab dem Zeitpunkt der Einlage gewährleistet ist. Kontrolle dann nach der nächsten Blutung und er hat mir freigestellt, ob ich die bei ihm oder woanders machen will. Ultraschallbild hab ich auch gekriegt => die Gynefix "leuchtet" so richtig
Ich hoffe sehr, dass sie drin bleibt, aber ich hab da schon Vertrauen. Die legen dort ungefähr jede Woche eine Gynefix, dann werden sie's wohl können
Fazit: Ich würd's wieder tun. Die Schmerzen lassen sich ertragen (OK, ich würde für's nächste Mal evtl vorher ein Schmerzmittel nehmen...) und das Ding bleibt erstmal drin, bis ich's mir anders überlege

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LadyS mit Pixeline (02/14) an der Hand und Knödelchen (07/16) auf dem Arm
