Was ist daran der Unterschied? Die letztendliche Situation ist: Man zieht ein Kind groß.
Ich bin nichtmal der Meinung, dass ein Kind Mutter und Vater braucht. Ein Kind braucht um ein selbstbewusster, selbständiger Mensch zu werden Bezugspersonen, denen es vertrauen kann, die es lieben und für das Kind da sind. Ich denke schon, dass man da unterscheiden muss. Nicht jede Mutter/Vater sind liebevolle, vertrauenserweckende Bezugspersonen ... Nicht jede liebevolle, vertrauenserweckende Bezugsperson ist Mutter/Vater des Kindes.
Versteht ihr, was ich damit sagen will?
Ich finde, diese ganze "bewusst"- oder "Unfall"-Schwangerschaftssache wird sehr überbewertet. Das klingt immer, als hätte man grundsätzlich einen schlechteren Start, weil es ein "Unfallkind" ist und nicht ein "Wunschkind":
Viktualia hat geschrieben:
als wenn es passiert ist und ich dann das beste daraus mache!
... Klingt für mich, als wäre das "Beste daraus" nicht mindestens genausogut wie das "Beste aus einem Wunschkind".
Aber darum geht es ja gerade nicht, sondern um das geplante Kinderkriegen, wenn man noch jünger ist. Meiner Meinung nach spricht nichts dagegen. Wenn man die Dinge auch selbst anpacken kann, ohne sich immer auf andere zu berufen, dann spielt es nichtmal eine Rolle, was in einem halben, drei oder zehn Jahren für Umstände herrschen...