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hey,
da ich ja selber von der problematik betroffen bin (oder war, da ich nun im langzyklus bin), kann ich dir aus eigener erfahrung sagen, dass ich in den letzten monaten vor meiner therapie auch immer schon vor der mens schmerzen hatte. es wurde aber auch immer etwas mehr (hatte das früher nicht).
ich würde dir empfehlen, einen endometriose-spezialisten in deiner nähe aufzusuchen und bei dem mal einen check zu machen. handelt es sich beispielsweise um eine adenomyose (was einer endo in der gebärmutter entspricht), kann ein geübter, erfahrener gyn sowas in manchen fällen auch per ultraschall erkennen (war bei mir so der fall). inwieweit darüber hinaus eine endo vorliegt, kann man, wie katharina bereits schrieb, nur durch eine bauchspiegelung sicher feststellen (die ebenfalls nur bei wirklichen endo-spezialisten gemacht werden sollte).es gibt aber mittlerweile ein paar andere untersuchungen, die verdachtmomente eher bestätigen können, allerdings eben nicht so sicher wie eine BS.
ich habe damals meine FÄ auf meine schmerzen, die gesamte problematik aufmerksam gemacht und das thema endo konkret angeschnitten. gebracht hat mir das nix, außer, dass ich zeit verloren hab. sie meinte nur, kann sein, aber nahm es ziemlich locker und gab mir halt einen tee mit (sie ist prinzipiell naturheilkundlich sehr gut, meinte aber auch ich könnte auch hormone nehmen, was ich aber zu dem zeitpunkt noch ablehnte, da ich den ernst der lage noch nicht erkannt hatte und sie es ja auch eher herunterspielte, wobei sie eben auch keine spezialistin war und somit auch keine ahnung hatte).
persönlich finde ich es einfach wichtig, diesbezüglich klarheit zu haben. klar hab ich mich anfangs gefreut, dass die FÄ das alles nicht dramatisch sah, nur was hilft mir das, wenn es mir dann monat für monat immer schlechter geht. man muss ja irgendwann immer mehr und/oder stärkere schmerzmittel nehmen (gerade eine adenomyose kann extreme schmerzen verursachen, irgendwann werden auch die SB immer länger, die krämpfe der gebärmutter häufiger usw.). außerdem KANN (muss aber nicht!) eine endo ziemlich viel anrichten, was die gesundheit aber auch die fruchtbarkeit stark beeinflussen kann. sowas möchte ich als frau wissen, denn das kann die gesamte lebensplanung auf den kopf stellen. diese gedanken haben mich dann auch dazu gebracht, mir einen spezialisten in meiner nähe zu suchen und etwas zu unternehmen. und es war gut so!!
ABER: ich möchte dich nicht in panik versetzen! ich möchte damit auch nicht sagen, dass du auch endo hast oder sonst was, sondern nur, dass wenn du diese angst und befürchtung hast, nur ein termin bei einem spezialisten klarheit bringen kann. nur dieser beherrscht das abtasten endo-spezifischer punkte, kann vielleicht auch durch ultraschall was sagen und dir prinzipiell entwarnung geben. eine bauchspiegelung wäre sicherlich die beste variante der diagnose, nur wer mag das schon "freiwillig" machen, da muss es einem doch schon sehr schlecht gehen (zumindest seh ich das so, aber ich fürcht mich auch besonders vor OPs). ich hatte dagegen zwei MRs (einmal davon mit kontrastmittel, einmal dünnschicht), blutuntersuchungen (es gibt bereits bestimmte werte, die endo anzeigen können, aber nicht müssen), etc.
die frage ist auch, wie sehr dich die schmerzen belasten, deine lebensqualität einschränken, wie sehr und schnell es wirklich von mens zu mens schlimmer wird usw.
eine endo muss zb nicht behandelt werden, wenn sie keine probleme macht!! es ist eine gutartige krankheit. wenn aber probleme bestehen, dann ist eine engmaschige kontrolle natürlich am besten und wichtig. von dem her kann einem klarheit sehr weiterhelfen und frau auch einiges ersparen (im sinne von "besser früh erkennen und handeln als später eine ausgewachsene krankheit bekämpfen zu müssen").
ich möchte dir echt keine angst einjagen! also nicht falsch verstehen! ist nur gut gemeint!
glg
fanny
_________________ nach 19 NFP- zyklen aus gesundheitlichen gründen dauereinnahme der valette
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