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Hast du ethische Bedenken gegenüber Kupfer-IUPs?
Ja - ich würde nie mit einem Kupfer-IUP verhüten 28%  28%  [ 84 ]
Jain - ich habe schon ein komisches Gefühl dabei, würde aber deshalb die Verhütung mit einem Kupfer-IUP nicht generell ablehnen 20%  20%  [ 59 ]
Nein, ich habe keinerlei Bedenken 52%  52%  [ 156 ]
Abstimmungen insgesamt : 299
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Ethische Bedenken gegenüber Kupfer-IUPs
BeitragVerfasst: 13. April 2010 16:35 
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alte Häsin

Registriert: 14. Januar 2008 09:50
Beiträge: 1475
Wohnort: NRW
genau, püppi *daumenhoch* . ich muss das nicht jeden zyklus riskieren, finde es halt nicht schön. im falle des falles (barriere versagt) finde ich es aber legitim und ich kann mir die PD und Stress erparen. (mir ist klar, dass das viele sinnlos finden, aber ich finds halt ok so :mrgreen: )

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Seit 03/2023 mit Sohnemann unterwegs um das Abenteuer Familie zu erforschen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ethische Bedenken gegenüber Kupfer-IUPs
BeitragVerfasst: 13. April 2010 16:38 
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Ersthelferin a.D.

Registriert: 19. Juli 2007 12:12
Beiträge: 6460
Wohnort: 4-Ländereck
NFP seit: 07/07
Püppi hat geschrieben:
Lustig, der unsägliche Fred ist wieder aus der Versenkung aufgetaucht.
Bzgl. Barrieremethode + Spirale: ich denke, es ist gemeint, dass die Wahrscheinlichkeit des Versagens der Barriere unwahrscheinlich und das IUP nur der doppelte Boden ist. Es findet also nicht in jedem Zyklus Anwendung und wäre somit für einige ggf. wieder ethisch vertretbar.


Ja, so hatte ich es schon auch verstanden, aber konsequent ist das ja mal wirklich nicht ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Ethische Bedenken gegenüber Kupfer-IUPs
BeitragVerfasst: 13. April 2010 19:58 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 1. August 2009 17:14
Beiträge: 1134
Wohnort: Nordseeküste
NFP seit: Juli 2009
Ich habe keine ethischen Bedenken, da eine befruchtete Zelle für mich kein Leben darstellt.
Deshalb möchte ich mir auch bald die Kupferkette legen lassen

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Ethische Bedenken gegenüber Kupfer-IUPs
BeitragVerfasst: 13. April 2010 20:23 
das Julchen hat geschrieben:
da eine befruchtete Zelle für mich kein Leben darstellt.

*kopfkratz* Klar kann man völlig unterschiedlicher Meinung darüber sein, wann ein Bewusstsein eintritt und bis wann man etwas moralisch für sich vertreten kann, aber wenn eine befruchtete Eizelle kein Leben sein soll weiss ich es auch nicht mehr! :lol: Das ist ja quasi der Inbegriff des Lebens :mrgreen:





(ist der thread deshalb "unsäglich"? Wahrscheinlich! :mrgreen: Dann haue ich hier mal schnell wieder ab! )


Zuletzt geändert von Änne am 13. April 2010 20:30, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ethische Bedenken gegenüber Kupfer-IUPs
BeitragVerfasst: 13. April 2010 20:28 
Aber im ersten Wirk-Schritt verhindert die Kupfer-Spirale ja, dass es überhaupt zu einer befruchteten Eizelle kommt. Die Spermien werden durch das Kupfer nämlich gekillt. *sperma* *draufhauen* *ko*


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 Betreff des Beitrags: Re: Ethische Bedenken gegenüber Kupfer-IUPs
BeitragVerfasst: 13. April 2010 20:33 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 13. Juni 2007 21:52
Beiträge: 399
Für mich ist es so, dass bei einer Kupferspirale die Möglichkeit besteht, eine Eizelle zu befruchten. Auch wenn das durch vorherige Lahmlegung der Spermien durch Kupferatome sehr unwahrscheinlich ist.
Sobald eine Eizelle befruchtet ist, ist es für mich potenzielles, wenn auch noch nicht ausgereiftes, Leben, welches danach wiederum an der Weiterentwicklung gehindert wird.
Ich würde mir wahrscheinlich die Frage stellen, "was wäre wenn sich das Ei auf natürliche Weise einnisten könnte"... damit könnte ich halt nicht leben.
Aus diesem Grund und weil ich die Vorstellung, einen Fremdkörper mit mir herumzutragen, schrecklich finde, würde ich mir keine Kupferspirale legen lassen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ethische Bedenken gegenüber Kupfer-IUPs
BeitragVerfasst: 13. April 2010 23:14 
Ich habe keine ethischen Bedenken. Ich habe allerdings auch bei Schwangerschaftsabbrüchen bis zur 12. Woche keine ethischen Bedenken...
Wie schön, dass das jeder mit sich selbst abmachen kann ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ethische Bedenken gegenüber Kupfer-IUPs
BeitragVerfasst: 13. April 2010 23:18 
WerWieWas hat geschrieben:
Aber im ersten Wirk-Schritt verhindert die Kupfer-Spirale ja, dass es überhaupt zu einer befruchteten Eizelle kommt. Die Spermien werden durch das Kupfer nämlich gekillt. *sperma* *draufhauen* *ko*

sie werden gelähmt, nicht gekillt. ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ethische Bedenken gegenüber Kupfer-IUPs
BeitragVerfasst: 14. April 2010 06:09 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 17. März 2006 22:03
Beiträge: 10333
NFP seit: März 2006
@Änne
Lies mal die ersten paar Seiten - es ging ganz schön ab! :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Ethische Bedenken gegenüber Kupfer-IUPs
BeitragVerfasst: 14. April 2010 09:00 
Zitat:
Ich habe allerdings auch bei Schwangerschaftsabbrüchen bis zur 12. Woche keine ethischen Bedenken...

Das ist in meinen Augen etwas ganz anderes. Da schlägt das Herz schon, es ist schon fast "fertig", muss im Prinzip nur noch wachsen. Und hat wahrscheinlich auch schon ein Schmerzempfinden.
Da hätte ich schon ethische Bedenken!
Aber bei einer Zygote, die sich noch nicht eingenistet hat und durch das Kupfer wahrscheinlich auch gar nicht erst entsteht, sieht das anders aus.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ethische Bedenken gegenüber Kupfer-IUPs
BeitragVerfasst: 14. April 2010 10:20 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 1. April 2010 10:43
Beiträge: 681
Wohnort: NRW
Ich vermute auch, dass die Chance sehr gering ist, dass eine durch Kupferionen gelähmte bzw. total irritierte Samenzelle noch ihren Weg zum Ei findet und wenn doch, schafft sie es wohl nicht mehr "ihren Job" zu machen. Man bedenke auch das immer mehr Männer durch Umwelteinflüsse (Hormone im Trinkwasser ect.) lahme Schwimmerchen bekommen, die Chance das ein "Schuss" trotz Spirale/Gynni einen Treffer landet verringert sich dadurch ja noch mehr.

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Kiran ist nach Uterus OP "sterilisiert" u. NFP müde! Tempie messen wird nicht mehr gemacht, S beobachten nur noch mal so.
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 Betreff des Beitrags: Re: Ethische Bedenken gegenüber Kupfer-IUPs
BeitragVerfasst: 14. April 2010 11:04 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 1. August 2009 17:14
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NFP seit: Juli 2009
Änne hat geschrieben:
das Julchen hat geschrieben:
da eine befruchtete Zelle für mich kein Leben darstellt.

*kopfkratz* Klar kann man völlig unterschiedlicher Meinung darüber sein, wann ein Bewusstsein eintritt und bis wann man etwas moralisch für sich vertreten kann, aber wenn eine befruchtete Eizelle kein Leben sein soll weiss ich es auch nicht mehr! :lol: Das ist ja quasi der Inbegriff des Lebens :mrgreen:

Für mich ist es aber noch kein Leben, sondern ein Zellhaufen. Wie andere Zellen meines Körpers. Es hat nur eine Möglichkeit, dass sich Leben daraus entwickelt.
Aber ich möchte im Augenblick nicht, dass sich in mir Leben entwickelt (naja, ok, an sich möchte ich das schon, aber es geht in den nächsten Jahren einfach nicht), deshalb unterdrücke ich diese Entwicklung

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 Betreff des Beitrags: Re: Ethische Bedenken gegenüber Kupfer-IUPs
BeitragVerfasst: 14. April 2010 12:00 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 10. Dezember 2008 15:23
Beiträge: 7349
NFP seit: 2008
Ich glaub, es ging Änne nur um die definition Leben vs "Bewusstsein" oder Leben mit Bewusstsein. Du würdest ja auch nicht abstreiten, dass die anderen Zellen deines Körpers leben, oder?

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Liebe Grüße von Zilla


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 Betreff des Beitrags: Re: Ethische Bedenken gegenüber Kupfer-IUPs
BeitragVerfasst: 14. April 2010 12:34 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 1. August 2009 17:14
Beiträge: 1134
Wohnort: Nordseeküste
NFP seit: Juli 2009
Hmmmm, ok...
Wenn man das so nimmt, dann ja, dann lebt der Zellhaufen.
Aber für mich stellt er trotzdem kein Lebenwesen dar. Schwer zu erklären *kopfkratz*

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 Betreff des Beitrags: Re: Ethische Bedenken gegenüber Kupfer-IUPs
BeitragVerfasst: 14. April 2010 12:40 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 10. Dezember 2008 15:23
Beiträge: 7349
NFP seit: 2008
Versteh dich schon. Da zieht eben jeder seine Grenze anders und jeder hat andere Gründe. Beim einen ist die Grenze der erste Herzschlag, beim anderen die Fähigkeit, Schmerz wahrzunehmen, bei manchen erst der erste Atemzug...ich glaub, man kann das auch oft für sich selbst nicht begründen, warum man jetzt genau diese Grenze nimmt.
Mir fiele eben keine Grenze ein, die für mich passt, deswegen nehm ich den Zeitpunkt der Befruchtung für mich. Aber echt nur für mich.

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Liebe Grüße von Zilla


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