Ich habe bisher auch immer einfach den tiefsten Wert genommen, den ich in der Nacht erreicht habe und habe dabei folgende Beobachtungen gemacht, die mich etwas zum Grübeln gebracht haben:
Erst habe ich jede Stunde gemessen und hatte dabei sehr regelmäßige Kurven - teilweise tagelang exakt gleiche Werte.
Dann habe ich probiert halbstündlich zu messen - mit der Ergebniss, dass meine Kurven deutlich unruhiger wurden. Jede Nacht gibt es (genau) einen Wert, der tiefer ist als alle anderen. Wenn ich nur stündlich messe, scheint dieser unterzugehen - was aber ja okay ist, denn beim Messen mit einem normalen Thermometer hätte ich diesen Wert niemals entdeckt.
Schließlich ist mir aufgefallen, dass meine Temperatur gestört ist wenn ich in der Nacht kurz aufgestanden bin. Direkt zu diesem Zeitraum (vielleicht auch kurz nachdem ich mich wieder hingelegt habe, so genau habe ich das noch nicht beobachtet) geht die Temperatur nach
unten. Wenn ich also immer den tiefsten Wert nehme, kann es also durchaus vorkommen, dass dieser durch nächtliche Störungen gestört ist. Einen Temperaturanstieg kann ich zwar trotzdem deutlich in jedem Zyklus feststellen, aber trotzdem frage ich mich, ob es vielleicht nicht doch sinnvoller ist gemittelte Werte zu nehmen...
