lulie hat geschrieben:
Ich glaube es ist eher eine Ausrede, sich nicht mit dem Thema beschaeftigen zu muessen. ALso ohne das abwertend zu meinen. Sich ein Buch durchzulesen und zu verstehen, ein geeignetes Thermi besorgen sich mit dem eigenen Körper auseinandersetzen, sich mit dem Partner auseinandersetzen was in der fruchtbaren Zeit passieren soll usw. scheint glaube ich erstmal ein riesen Aufwand. Wenn frau nun nicht den Leidensdruck verspuert die Pille absetzen zu muessen ist es eben einfacher mit Undisziplin abzutun, also zuzugeben, dass frau keine Lust darauf hat.
Dazu möchte ich auch mal etwas sagen. Ich weiß ja nicht wie es euch ergeht/ergangen ist, aber wenn ich darüber nachdenke, WIE VIEL Zeit in meinem Leben ich schon mit dem Thema Verhütung verbracht habe (also Buch "in und auswendig" lernen, Tempikurve deuten lernen, über Barrieremethoden in der fruchtbaren Zeit nachdenken und mich darüber informieren - ok, das war "früher" auch nicht so einfach wie heute in Zeiten des I-Net

), dann ist das schon ein gewisser Aufwand, verglichen mit dem, einfach zum FAzu gehen, sich ne Pille (irgendeine, der Arzt wird schon wissen) verschreiben lassen und die dann täglich einwerfen.
Die entscheidende Frage ist aber doch die: wie viel ist mir mein Körper/meine Gesundheit wert? Anders ausgedrückt: Was bin ICH mir wert
Wenn ich mir wichtig bin, dann bin ich bereit, die Zeit für natürliche Verhütung aufzuwenden, ebenso wie Sport zu treiben, mich über gesunde Ernährung zu informieren, diese dann auch durchzuführen, etc.
Wenn ich aber - um es etwas salopp auszudrücken - zu der Kategorie Mensch gehöre, die sowieso schon rauchen, zu viel Alk trinken, sich nicht bewegen, zu viel und das Falsche essen und bei jedem Wehwehchen ein Medi einwerfen

dann kommt es denen auf ein "paar" Hormone mehr oder weniger doch auch nicht mehr an, oder? Wie seht ihr das.
Allerdings muß frau dann auch bereit sein, früher oder später den Preis dafür zu bezahlen.....