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 Betreff des Beitrags: Menstruationsbeschwerden mit akupunktur bekämpfen
BeitragVerfasst: 12. Dezember 2004 11:10 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 17. September 2004 14:57
Beiträge: 423
hallo mädels!

da ich seit absetzen der pille mit EXTREMEN menstruationsbeschwerden (erbrechen; schmerzen, die weder stehen noch liegen zulassen; durchfall; schwindel...) zu kämpfen habe, suche ich nach einer lösung meines problems.
deshalb nehme ich seit über einem monat nachtkerzenöl (bei meiner letzten mens habe ich allerdings noch keine besserung spüren können- jedoch ist mein schleim seitdem echt ein "traum" ;-) , wobei ich vorher schon viel hatte und er bestens auswertbar war, aber jetzt ists echt ein kinderspiel).
außerdem versuche ich die beschwerden mit akupunktur in den griff zu bekommen. hat jemand von euch erfahrungen damit gemacht? ab wann schlägt die therapie an? mache es seit ungefähr 3- 4 wochen. verbunden mit anderen praktiken, die die durchblutung im kleinen becken fördern sollen...
ansonsten wüsste ich nicht, was ich noch machen könnte... obwohl ich eine große abneigung gegenüber medikamenten habe, habe ich während der letzten "regel-tage" schmerztabletten genommen (die allerdings auch oft erst nach 1 stunde zu wirken begonnen haben).klar, ich könnte sie schon nehmen, wenn ich weiß, dass meine tage beginnen (habe vorher immer einen oder 2 tage schmierblutungen). allerdings möchte ich auch nicht unnötig medikamente nehmen- noch bevor ich schmerzen empfinde... denn wer weiß, viell. wirds ja doch irgendwann besser (was ich so aber nie merken würde).
solange ich an diesen tagen zu hause bleiben kann, ist ja alles kein so großes problem, jedoch- wie ihr ja wißt :mrgreen: - bekommt frau ja auch ihre tage, wenn sie wichtige termine hat. und dann stellt es wirklich ein problem dar, wenn man nicht gerade stehen kann, einem vor schmerzen nur noch die tränen über die wangen kullern und man sich dann doch ab und an kurz entschuldigen müsste, weil man gebückt "rennend" auf die toilette muss, um sich zu übergeben. :roll:
aber- wem erzähle ich das? schließlich haben viele hier das selbe problem...

um tipps und tricks bin ich von herzen dankbar!

lg
fanny


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BeitragVerfasst: 12. Dezember 2004 11:20 
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Moderatorin

Registriert: 26. Juli 2004 12:01
Beiträge: 12828
NFP seit: 8. Jan 04 mit Unterbrechungen
Hi Fanny,

das Problem kenne ich. Habe auch eine Akupunkturtherapie angefangen, die auch angeschlagen hat - vorübergehend. Nach dem Ende der Sitzungen wurden die Schmerzen wieder stärker mit allem drum und dran - bis hin zur Einlieferung in die Notfallambulanz :roll:

Ich habe mich etwa zwei Monate pieksen lassen, wie lange ist es denn bei Dir vorgesehen? Vielleicht wirkt es bei Dir ja länger als bei mir. Zunächst hatte es nämlich vielversprechend angefangen: die Schmerzen waren schlagartig weg. Wenn es bei Dir länger dauert, bis es wirkt, hilft es vielleicht auch länger ;-)

Ansonsten vertraue ich seitdem auch wieder meinen lieben Dolormin-Tabletten, hoffe aber natürlich auf eine bessere Lösung, irgendwann...
Was meinst Du mit "Praktiken" für Dein Becken? Yoga?

Mitfühlende Grüße,

Katharina (bei der es nächste Woche auch wieder soweit sein dürfte :-()

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BeitragVerfasst: 12. Dezember 2004 11:28 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 17. September 2004 14:57
Beiträge: 423
die praktiken nennen sich "schröpfen". dabei wird in speziellen gläsern mit einem feuerzeug ein unterdruck erzeugt, danach werden sie auf die gewünschten stellen aufgesetzt und bleiben dort für einige minuten. sie saugen die haut "ein" und bewirken so eine bessere durchblutung. gute stellen sind zum beispiel am unteren bauch oder am unteren rücken bis hin zum po. generell hilft es mir auch sehr gut gegen verspannungen am ganzen rücken. es hilft auch bei niedrigem blutdruck (und damit verbundenem schwindel- wenn man zb nach dem liegen aufsteht und sich wieder mal alles dreht...).

glaubst du die akupunktur würde helfen, wenn man die therapie lange macht bzw. durchgehend? halt nach einer zeit mit größeren abständen?
wie oft hast du dich pieksen lassen? bei mir ists momentan 3x die woche.


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BeitragVerfasst: 12. Dezember 2004 15:47 
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Inventar

Registriert: 28. August 2004 20:53
Beiträge: 2410
Manche mögen mich jetzt wieder für eine Esotante halten, aber ich finde deine Wortwahl im Thread interessant.

Du siehst deine Menstruation und die "Symptome" die mit ihr kommen als "Feind". Du sagst du musst sie bekämpfen.

Besonders wenn es keinen physischen Grund für Schmerzen gibt (oder für DIESE Art von Schmerzen, die du beschreibst), dann nehme ich immer an, dass es die Psyche sein kann und deine Wortwahl hat mich da auch darauf hingewiesen.

Ich glaube nicht, dass dir auf lange Sicht irgendwelche Medikamente oder Heilungsmethoden helfen können, wenn du so über einen Teil von dir sprichst. Deine Menstruationsblutung ist keine Krankheit - obwohl sie manche Frauen sogar "die rote Pest" :shock: nennen.

Vielleicht hilft dir dieser Gedanke ein wenig weiter.

Mach ruhig die Akkupunktur weiter und nimm das Nachtkerzenöl, wenn es dir hilft, aber versuch doch mal deine Menstruationsblutung von einem anderen Gesichtspunkt zu sehen:

Deine Mens ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass du fruchtbar bist. Du kannst, wenn du willst, Leben schenken. Es kann etwas in dir wachsen, wenn du es möchtest und das gibt dir unheimlich viel Kraft. Diese Blutung erinnert dich jeden Monat daran, dass du diese Kraft in dir hast.

Ich habe auch die Erfahrung bei mir und im Gespräch mit anderen gemacht, dass je mehr man eine Tatsache ignoriert, desto mehr tut diese Tatsache weh: in diesem Fall deine Fruchtbarkeit und deine Menstruationsschmerzen.

Kann da was dran sein? Ich schreib dir Montag mal eine PN.

Liebe Grüsse, Maya

_________________
Maya mit Sohn [06], Tochter [09] und Winterkind [ET Anfang Januar 2015]


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BeitragVerfasst: 12. Dezember 2004 15:57 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 22. Oktober 2004 19:55
Beiträge: 712
Wohnort: ende der welt
ich frage mich, ob da wirklich was dran ist an der theorie, dass frauen, die ihre menstruation ablehnen, die größten beschwerden damit haben, gerade weil sie sie ablehnen und als feind betrachten, und das ganze dann in einem teufelskreis immer schlimmer wird. schmerzen -> ablehnung -> mehr schmerzen -> mehr ablehnung -> noch mehr schmerzen...

ich will damit auf keinen fall sagen, dass du selbst dran schuld bist, sowas sucht man sich ja nicht aus. ich habe nur diese theorie gelesen, und finde sie recht interessant...ich hoffe, dass du das mit den schlimmen schmerzen bald irgendwie geregelt bekommst, ich drück auf jeden fall feste die daumen *daumendrücken* .

liebe grüße
carolina (die zum glück noch nie menstruationsbeschwerden hatte :oops: )


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BeitragVerfasst: 12. Dezember 2004 20:29 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 17. September 2004 14:57
Beiträge: 423
dieser theorie kann ich in meinem fall nicht zustimmen, weil ich weder eine abneigung gegen meine fruchtbarkeit noch gegen meine menstruation an sich habe. ABER: ich habe eine abneigung gegenüber entsetzlichen schmerzen und deshalb habe ich geschrieben: menstruationsbeschwerden (=schmerzen) mit akupunktur bekämpfen. woraus für mich klar ersichtlich ist, dass ich die schmerzen bekämpfen will und nicht die menstruation an sich. denn wenn ich diese nicht leiden könnte, dann gäbe es mittel und wege (minipille, hormonspirale oder dauerhafte mikropillen- einnahme) um meine tage zu "umgehen".
insofern habe ich mich ja dafür entschieden, meine tage monatlich zu empfangen. ich möchte nur die schmerzen nicht haben- und ich glaube, das ist nachvollziehbar, außer man ist masochistin.
weiters möchte ich der theorie entgegen halten, dass sich bei mir die schmerzen verschlimmert haben, seitdem ich die pille nicht mehr nehme, früher aber, von beginn an meiner fruchtbarkeit eigentlich, nie soo extreme schmerzen hatte. obwohl ich von mir behaupten kann, dass ich meine tage in "jungen jahren" (ich bekam sie mit 11) nicht gerade geliebt habe, da sie immer dann kamen, wenn wir mit der schule sportwochen oder exkursionen hatten. ich fands halt oft unpassend.
aber: da waren die schmerzen bei weitem nicht so schlimm wie jetzt, obwohl ich glaube, dass man als junges mädchen die mens schon mal eher lästig findet (v.a. wenn man sie lang hat; bei mir dauerte es oft 8 tage, dafür kam sie auch oft wieder schon am 18. zyklustag ;-) )

auf alle fälle kann ich dir versichern, dass ich mit meiner mens und vor allem meiner fruchtbarkeit keine probleme habe. m gegenteil: ich bin froh die pille abgesetzt zu haben und nun endlich alles wieder richtig erleben zu können. gerade weil ich sehr feinfühlig bin und ein stark ausgeprägtes körpergefühl habe, spüre ich die vorgänge sehr intensiv.

und: ich gewinne meinen mens- schmerzen auch etwas positives ab :mrgreen: : die wehen werden ein kinderspiel werden ;-) , obwohl: es heißt ja immer, alles lässt sich steigern... :-(

naja- wie auch immer- ich weiß du meinst es nur gut, aber ich denke die theorie findet in meinem fall (leider ?) keine anwendung. wenn es wirklich so wäre, wüsste ich wenigstens, was ich dagegen tun könnte.


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BeitragVerfasst: 12. Dezember 2004 20:54 
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Hochlagenjunkie

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ich glaube dir auf jeden fall, dass du keine abneigung dagegen hast. aber wie es im unterbewußtsein aussieht, weiß man ja nicht. vielleicht sieht es da ganz anders aus? dazu hat man keinen zugang, man kann nicht sagen, wie man dinge unterbewußt wahrnimmt, und irgendeine ursache müssen die schmerzen ja haben. wenn organische ursachen nicht festgestellt werden können, muss wohl die psychologie ran, oder die homöopathie, auf jeden fall sollte das problem ganzheitlich behandelt werden. mit reiner ursachenbekämpfung kommt man da sicher nicht auf dauer weiter.

aber könnte es nicht, sein, dass die theorie insofern schon greift, als dass es möglich ist, dass durch die angst vor den schmerzen an sich die ganze sache noch schlimmer wird? das kennt man ja (vereinfacht gesagt) auch vom spritzen bekommen: wenn man sich aus angst davor verkrampft und den schmerz fürchtet, tut es mehr weh, als wenn man locker bleibt und denkt "tut doch gar nicht so weh, ist doch nur ein kleines nädelchen".
gerade aus diesem grund denke ich, ist es wichtig, dass du den passenden arzt oder therapeuten suchst, damit nicht nur der schmerz an sich gelindert wird (wofür akupunktur sicher schonmal nicht schlecht ist), sondern auch deine angst davor behandelt wird, bzw. die ursachen für den schmerz, seien es nun organische oder psychosomatische. sonst wirst du das eigentliche problem, dessen signal nach aussen die schmerzen sind, nicht wirklich los, sondern es wird nur in den hintergrund geschoben.

viel glück *knuddel*


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BeitragVerfasst: 12. Dezember 2004 21:04 
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Moderatorin

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Ich finde es auch schwierig, wenn solche Zusammenhänge konstruiert werden. Ich habe jahrelang eine völlig beschwerdefreie Menstruation erlebt und diese auch nie als negativ empfunden - im Gegenteil war ich froh gewesen, als es bei mir endlich auch so weit gewesen war :oops: .

Irgendwann kamen dann die Schmerzen - und gegen die habe ich in den mehr als sechs Jahren eine Ablehnung entwickelt, das stimmt. Aber wie Fanny es ebenfalls beschreibt, bin ich durchaus in der Lage, zwischen Schmerzen und der Menstruation selber zu unterscheiden. Erst kamen die Schmerzen, dann das Leiden. Die Schmerzen treten allerdings immer in Zusammenhang mit der Mens auf, weswegen für mich die Zeit der Mens eine Zeit der Schmerzen ist.

Ich habe bewusst niemals die Pille genommen, obwohl ich durchaus daran gedacht habe, da ich so jeden Monat 2-3 Tage gewinnen könnte. Nach Abwägen der Gegebenheiten, von denen eine mein Zyklus war, den die Pille unterdrücken würde, kam die Pille aber eben nie für mich infrage. Ich empfinde es ehrlich gesagt als Anmaßung, mir zu unterstellen, eben meinen Körper respektive meine Weiblichkeit nicht akzeptieren zu können.

Katharina

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BeitragVerfasst: 12. Dezember 2004 21:08 
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Hochlagenjunkie

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naja, aber es steht fest, dass es ne ursache geben muss, auch, wenn man sie nicht direkt wahrnimmt, das hat nichts mit "zusammenhänge konstruieren" zu tun, schließlich macht der körper das ja nicht aus langeweile ;-)


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BeitragVerfasst: 12. Dezember 2004 21:16 
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Hochlagenjunkie

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Katharina hat geschrieben:
Ich empfinde es ehrlich gesagt als Anmaßung, mir zu unterstellen, eben meinen Körper respektive meine Weiblichkeit nicht akzeptieren zu können. Katharina


hat dir doch auch keiner unterstellt. es ging um fanny, und es war der versuch einer möglichen erklärung, denn immerhin hätte es ja sein können. es gibt sicher frauen, bei denen das so ist, ich möchte das phänomen im allgemeinen nicht von der hand weisen.

naja, aber es steht fest, dass es ne ursache geben muss, auch, wenn man sie nicht direkt wahrnimmt, das hat nichts mit "zusammenhänge konstruieren" zu tun, schließlich macht der körper das ja nicht aus langeweile ;-)


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BeitragVerfasst: 12. Dezember 2004 21:18 
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Es werden dann Zusammenhänge konstruiert, wenn eine bestimmte Ursache unterstellt wird, ohne genauere Kenntnis der Umstände.

Natürlich bin ich auf der Suche nach den Ursachen, wie Fanny sicher auch. Solange diese nicht gefunden wurden und somit nicht behoben werden können, bleibt mir nichts als die Symptombekämpfung. Solange kann ich auch die These einer psychosomatischen nicht falsifizieren, aber es erscheint mir doch sehr seltsam, dass sich mein Unterbewusstsein plötzlich denkt: "ach, von heute an habe ich mal ein Problem mit meiner Weiblichkeit", ohne erkennbaren Anlass und ohne dass ich davon etwas mitbekommen würde.

Katharina

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BeitragVerfasst: 12. Dezember 2004 21:25 
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Hochlagenjunkie

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ach ihr süßen, das mit der weiblichkeit ist doch nur eine möglichkeit unter vielen, es kann alles mögliche sein, und es war nur eine mutmaßung, die uns zufällig zuerst eingefallen ist, ohne absolutheitsanspruch und ohne "das ist jetzt bei dir so, keine widerrede". dass es bei euch nicht der fall ist, haben maya und ich schon verstanden. unterstellt hat hier niemand was.

*hä*


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BeitragVerfasst: 12. Dezember 2004 21:43 
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Moderatorin

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NFP seit: 8. Jan 04 mit Unterbrechungen
Zitat:
Du siehst deine Menstruation und die "Symptome" die mit ihr kommen als "Feind".

Zitat:
Besonders wenn es keinen physischen Grund für Schmerzen gibt

Zitat:
deine angst davor


In dieser Wortwahl empfinde ich Vermutungen als Unterstellungen.

Ich unterstelle Euch hier keine Bösartigkeit, sondern stelle nur fest, dass hier unrichtige Urteile gefällt werden. Weder sehen Fanny oder ich die Menstrauation, noch ist gesagt, dass es keine physischen Gründe dafür gäbe oder die Schmerzen aus meiner Angst davor basierten. Solche Urteile kommen schnell, und ich reagiere genau aus diesem Grund empfindlich darauf. Sowas kann dann auch in die Richtung abgleiten "arbeite mal an Dir, Du hast ja nur Komplexe".

Und was die ganzheitliche Behandlung angeht: Der Titel zeigt ja, dass es nicht um Symtombekämpfung geht. Ich bin zwar keine ausgebildete Akupunktiererin, aber ich habe den Sinn der Piekerei nicht als reine Schmerzbekämpfung verstanden, sondern als Möglichkeit, das was aus dem Gleichgewicht ist, wieder ins Lot zu bringen. Ob das nun Energieströme oder Hormone sind.

Katharina

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BeitragVerfasst: 13. Dezember 2004 06:46 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 10. Juli 2004 16:55
Beiträge: 1032
Hallo,

hier noch was zum eigentlichen Thema ;-) :

wie Katharina schon geschrieben hat, ist Akupunktur keine Symptombekämpfung, sondern mit Hilfe der Nadeln wird gestörter Energiefluß (der sich dann z.B. in Menstruationsbeschwerden äußern kann) wieder ins Gleichgewicht gebracht.

Wenn du dir einen Akupunktur-Therapeuten suchst, Fanny, dann frag am besten zuerst nach seiner Ausbildung. Manche Akupunktierer lernen das pieksen in einem Wochenendkurs und stechen dann einfach symptomatisch drauf los, andere haben eine umfassendere TCM-Ausbildung und machen vor der ersten Behandlung eine richtige TCM-Diagnose mit Puls- und Zungendiagnostik und so weiter. Das ist "von außen" leider nicht erkennbar, es gibt da keine speziellen Titel, sondern da mußt du einfach nachfragen.
Außerdem sollte dir der Therapeut auch sympathisch sein und du solltest dich in guten Händen fühlen.

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg bei der Behandlung!

Liebe Grüße,
Eva

P.S. Und nachdem hier anscheinend gerade "Rechtschreibwochen" sind: Akupunktur hat nichts mit Akkus zu tun! ;-)


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BeitragVerfasst: 13. Dezember 2004 08:38 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 17. September 2004 14:57
Beiträge: 423
danke eva!

ich habe den besten therapeuten der welt- mein freund ist arzt und macht die behandlung. er macht die staatliche langjährige akupunkturausbildung (die nebenbei erwähnt echt sauteuer ist). ich habe schon letzten sommer aus anderen gründen eine akupunktur- therapie bei einem anderen schon lange praktizierenden arzt gemacht, also habe ich einen vergleich.
ich fühle mich wohl bei der therapie, außerdem fällt der stress weg, zum arzt zu rennen und termine einhalten zu müssen, da wir beinahe jeden zweiten tag pieksen können, wann wir wollen(gestern zb um 23 uhr ;-) ).
weiters ist es sicher von vorteil die therapie genießen zu können, sich im raum (daheim :mrgreen: )wohlzufühlen und nicht ans geld denken zu müssen.
außerdem sieht mein freund ja selbst, ob es fortschritte gibt oder nicht- weil er ja mitbekommt wies mir während meiner periode geht.

mit meiner frauenärztin stehen wir in kontakt- da ihr mann (auch arzt) mit meinem freund einige kurse der ausbildung zusammen macht.


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