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 Betreff des Beitrags: Gedanken um zu niedrige Werte...
BeitragVerfasst: 30. Mai 2006 12:31 
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NFP-Königin

Registriert: 14. Juni 2005 19:28
Beiträge: 8101
Wohnort: bei Hembels unnerm Sofa
Huhu,

sodele, hab mir in letzter Zeit mal Gedanken gemacht über gestörte Werte... Es heißt ja immer, zu niedrige Werte werden nie ausgeklammert, sondern nur zu hohe. Bei mir ist es so, dass ich keine Ausreißer nach oben habe. Krankheit, Stress etc. wirken sich bei mir nicht aus. Allerdings, wenn ich zu wenig schlafe, also unter vier Stunden. Dann sind meine Werte zu niedrig, in 90% der Fälle. Angenommen, ich schlafe einige Tage lang zu wenig vor der Messung und habe konstant leicht zu niedrige Werte und dann kommen "normale" Ergebnisse raus in den Folgetagen, weil ich wieder mal eine halbe Stunde länger schlafe oder wir auch immer, kann mir dann mein TA nicht einen ES suggerieren (nach den Regeln), obwohl da keiner ist? Klar, Schleim spielt da mit - angenommen, der SH war da schon. Versteht mich jemand *hä* ? Ich meine, wenn das Ganze zu einer Es-igen Zeit passiert, sodass der tatsächliche und der "verfälschte/angezeigte" ES/TA nur um wenige Tage auseinander liegen.

Und warum klammert man zu niedrige Werte eigentlich nicht aus? Selbst wenn eine offensichtliche Störung (bei mir ja zu wenig Schlaf) vorliegt?

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LG, Amy, lebt in einer WG mit lauter Männern und einer Fellchaotin, Ex-NFP-Enthusiastin

Por qué callar si nací gritando.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gedanken um zu niedrige Werte...
BeitragVerfasst: 30. Mai 2006 14:00 
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NFP-Guru

Registriert: 17. August 2005 17:06
Beiträge: 2715
Amidala hat geschrieben:
Es heißt ja immer, zu niedrige Werte werden nie ausgeklammert, sondern nur zu hohe.


Ich glaube es heißt nur im allgemeinen werden zu tiefe werte nicht ausgeklammert.

Gruß
Schaf

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BeitragVerfasst: 30. Mai 2006 14:06 
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NFP-Gräfin

Registriert: 27. April 2006 12:50
Beiträge: 4764
Wohnort: Gallifrey
NFP seit: April 2006
Ich denke, zu niedrige Werte klammert man im Allgemeinen nicht aus, da man sich ansonsten eine Hochlage basteln könnte.

Zu hohe Werte bilden ja ein Sicherheitsrisiko, wenn man sie nicht rausnimmt, zu niedrige aber nicht.

So, reim ich mir das eben zusammen.

LG, Katrin

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Ein geimpftes Geburtshauskind, (Ex-)langzeitgestillt und fremdbetreut. Inzwischen 10 und Jungpaläontologin


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BeitragVerfasst: 30. Mai 2006 14:45 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 31. Oktober 2005 16:35
Beiträge: 582
Wohnort: immerwieder mal Wien...
Zuckermutti hat geschrieben:
Ich denke, zu niedrige Werte klammert man im Allgemeinen nicht aus, da man sich ansonsten eine Hochlage basteln könnte.


*kopfkratz* den Satz verstehe ich nicht.
Wie Amidala meint, finde ich auch, daß man sich eine HL so "basteln" kann. Wenn ich eine Woche wenig schlafe, dann liegt die Temperatur eventuell unter dem TL-Niveau. Dann schlafe ich wieder normal und meine Tempi steigt auf normales TL-Niver, welches dann so ausschaut wie eine HL.

Finde ich eine super Frage, Amie, ich habe mir in diesem Zyklus auch schon Gedanken gemacht - scheine da wie Du zu reagieren - zu wenig Schlaf, niedrigere Temperaturwerte....klassisch auch der 10 ZT - 2 h vor dem Messen am Klo gewesen und die Tempi ist auf 36,35 - so tief hatte ich sie überhaupt noch nie, der Wert ist also mit Sicherheit gestört, wird nach den Regeln aber nicht ausgeklammert...


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BeitragVerfasst: 30. Mai 2006 14:51 
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NFP-Guru

Registriert: 17. August 2005 17:06
Beiträge: 2715
Ich denke deswegen steht da im allgemeinen, wenn man weiß das die Werte wirklich gestört sind und man sich dadurch eine HL basteln kann dann werden sie sicher ausgeklammert. Im normalfall hat man ja nicht so viele gestörte werte und ein Wert der "zu niederig" ist, da passiert ja nix. Wenn man jetzt eine Wochen lang oder so zu einer ganz anderen Zeit mist und dann passend zum TA wieder zu einer anderen Zeit, bzw. mit mehr oder weniger schlaf dann fällt das doch auf und dann sollte man schon überlegen.

Gruß
Schaf

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BeitragVerfasst: 30. Mai 2006 14:53 
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Inventar

Registriert: 16. März 2006 22:45
Beiträge: 2191
Kann es sein, dass hier gerade leichte Verwirrung herrscht, weil es ja einen Unterschied macht, ob man niedrige Werte...
1)in der TL ausklammert => bei möglichen Störungen niedrige Werte rausnehmen und damit eher strenger im Sinne einer Auswertung sein, weil man evtl noch einen weiteren Wert hinzunehmen muss)
2) oder in der HL auklammert => Kurve "beschönigen" und damit "HL basteln"?

Ich habe Ami im Sinne der ersten Frage verstanden. Dein Einwand ist überzeugend für mich, wenn man in der HL streng ist, müsste man es in der TL ja auch sein.

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BeitragVerfasst: 30. Mai 2006 14:58 
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NFP-Königin

Registriert: 14. Juni 2005 19:28
Beiträge: 8101
Wohnort: bei Hembels unnerm Sofa
Also, ich meine das TL-Ausklammern. Allerdings weiß ich nicht, was du mit "bei möglichen Störungen niedrige Werte rausnehmen und damit eher strenger im Sinne einer Auswertung sein, weil man evtl noch einen weiteren Wert hinzunehmen muss) " meinst, Nini?

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BeitragVerfasst: 30. Mai 2006 15:40 
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Moderatorin

Registriert: 11. April 2005 22:30
Beiträge: 9175
NFP seit: April 2005
Nini meint vielleicht, dass man dann einen früheren Tieflagenwert mit in die Auswertung reinnimmt, der eventuell die Coverline hochtreibt?

Ich seh das in der Tieflage aber nicht so als Problem. Wenn das mit dem Schlafen über längere Zeit auftritt, weiß man es ja und kann entsprechend vorsichtig sein, und ein einzelner Ausreißer nach unten schadet nicht. Vielleicht fällt es auch auf, wenn der Schleimhöhepunkt beispielsweise sonst immer vor dem Temperaturanstieg ist und plötzlich danach?

Ein fälschlicherweise zu tiefer Wert kann aber eine Auswertung unmöglich machen, wenn er einer der drei "höheren" Werte sein müsste. Zwar hat das dann schon was von "Auswertung basteln", aber wenn alles Andere passt und man die Erfahrung hat, dass dieser einzelne Wert erkennbar nach unten gestört ist... Ich persönlich würde dann noch ein paar zusätzliche Tage abwarten, ob die Temperatur oben bleibt, aber dann auch so einen niedrigen Wert ausklammern und auswerten.

Viele Grüße
Lola

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 Betreff des Beitrags: Re: Gedanken um zu niedrige Werte...
BeitragVerfasst: 30. Mai 2006 19:05 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 7. Mai 2004 11:22
Beiträge: 10515
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NFP seit: gefühlt seit dem Phanerozoikum
SChaf hat geschrieben:
Amidala hat geschrieben:
Es heißt ja immer, zu niedrige Werte werden nie ausgeklammert, sondern nur zu hohe.


Ich glaube es heißt nur im allgemeinen werden zu tiefe werte nicht ausgeklammert.


Wo soll denn das mit "im allgemeinen" stehen? In NFP heute mal nicht und N+S hab ich im Moment nicht da. Ich war eh der Ansicht, dass über niedrige Werte gar nichts geschrieben steht, sondern eben nur über die erhöhten Werte.


Liebe Grüsse, Mara.

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BeitragVerfasst: 30. Mai 2006 19:28 
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NFP-Guru

Registriert: 17. August 2005 17:06
Beiträge: 2715
Ok es steht nicht im allgemeinen sondern normalerweise.
Kommt aber fast aufs selbe raus.


N&S hat geschrieben:
..... Abb. 26 zeigt die Temperaturkurve einer Frau, die morgens üblichweise um 7 Uhr aufsteht, am Wochenende jedoch ausschläft und dann erst später mißt. Die Temperaturwerte an diesen Tagen ragen deutlich über das Tieflagenniveau herraus und müssen als Störung ausgeklammert werden. Im Gegensatz dazu ist dies bei einem unter dem Tieflagenniveau liegenden Wert normalerweise nicht notwendig, wie die am 14. Zyklustag wegen einer Reise schon um 4:30 Uhr gemessene Basaltemperatur zeigt. ........(Seite 58/59 Auflage aus 2003/2004)


Gruß
Schaf

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BeitragVerfasst: 30. Mai 2006 19:30 
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Moderatorin a. D.

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Ah ja, interessant, danke!

Wäre doch mal wieder ne Frage an die AG NFP 8-) .


Liebe Grüsse, Mara.

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BeitragVerfasst: 30. Mai 2006 21:41 
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Moderatorin

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Beiträge: 9175
NFP seit: April 2005
N&S schreibt etwa eine Seite später noch mal allgemeiner:

Zitat:
In der Regel entscheidet die Frau also Tag für Tag, ob der jeweils gemessene Temperaturwert durch einen Störfaktor beeinflusst ist und ausgeklammert werden soll oder nicht.


Da steht dann nur "beeinflusst", würde also auch für falsch zu niedrige Werte gelten, oder? Letztendlich will man doch so oder so die Störungen rausfiltern, um eine korrekte Auswertung zu ermöglichen (mit aller nötigen Vorsicht).

Viele Grüße
Lola

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BeitragVerfasst: 20. Februar 2007 22:29 
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neu hier

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Ich schubs den Threat einfach mal hoch, denn auch ich habe eher Ausreisser nach unten und finde das Thema sehr interessant.

Mittlerweile kann ich sagen das nach Party´s, Schlafmangel, nächliches aufstehen die Temp in den Keller rutscht.

Gruß Kerstin

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nach 8 langen Übungszyklen - schwanger - IDA geboren am 27.7.2008 - 2 noch längere Stillzyklen - jetzt NFP zu Verhütung
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BeitragVerfasst: 20. Februar 2007 22:51 
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Moderatorin a. D.

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NFP seit: gefühlt seit dem Phanerozoikum
Hi

ich hab jetzt bei der Beraterinnen-Ausbildung nochmals explizit nachgefragt:

- es werden nur Werte ausgeklammert, die zu hoch sind und vor der ausgewerteten HL liegen (also Störungen nach der Auswertung werden nicht ausgeklammert)
- gestörte zu tiefe Werte (die es definitiv gibt) können ja keine künstl. HL bilden, deshalb sind sie "ungefährlich"
- es müßte schon mit dem Teufel zugehen, wenn 6 Werte hintereinander zu tief gestört wären
- um das auch noch zusätzlich zu umgehen, wird ja darauf hingewiesen, dass man sich immer die entsprechenden TL- und HL-Niveaus aus alten Kurven zum Vergleich heranziehen soll


Liebe Grüße, Mara.

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BeitragVerfasst: 20. Februar 2007 23:38 
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wohnt hier

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NFP seit: 2006
Zitat:
- es müßte schon mit dem Teufel zugehen, wenn 6 Werte hintereinander zu tief gestört wären
- um das auch noch zusätzlich zu umgehen, wird ja darauf hingewiesen, dass man sich immer die entsprechenden TL- und HL-Niveaus aus alten Kurven zum Vergleich heranziehen soll


und unter der Beachtung dieser Punkte - denn in genau diesem Fall, dass jemand eine Woche lang schlecht schläft (kommt bei mir durchaus mal vor), und sich das auch noch auswirkt, wie bei Amy, würde ich in der TL(!) fürs Ausklammern plädieren.
Denn in dem Fall dient es ja der Sicherheit..

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