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 Betreff des Beitrags: Re: Hormone ab 40
BeitragVerfasst: 8. Februar 2009 16:23 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 17. Januar 2009 01:26
Beiträge: 542
Die Erfahrung, dass FAs sich nicht im Mindesten für NFP interessieren, habe ich jetzt schon zweimal gemacht. Einmal war das eine Frauenärztin, die sich die Kurve nicht einmal angesehen hat und mir die Pille verschreiben wollte, ohne dass ich sie danach gefragt hatte. Einen Hormonstatus bot sie mir als IGEL-Leistung ab, was ich dankend ablehnte.

Dann ein - bekannter - Endo, der mich ungläubig ansah, als ich ihm erklärte, dass der ES anhand der Zervixschleim-und der Muttermund-Veränderungen zeitlich relativ genau lokalisierbar sei. Er versteifte sich auf den Mittelschmerz, den man ja haben MÜSSE. Wenn der Mittelschmerz jedoch nachts erfolgt, hätte man nach dieser Logik dann keinen ES gehabt. AHA. Da könnte man schon ein bisserl polemisch werden...

@Musika: das muss ja eine tolle FA sein!

_________________
Woman ist !Freigeist und unbeeinflussbar und hatte Nov 2016 mit 52 Jahren ihre letzte Mens, schnief-;(


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 Betreff des Beitrags: Re: Hormone ab 40
BeitragVerfasst: 9. Februar 2009 12:34 
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wohnt hier

Registriert: 15. Oktober 2004 15:23
Beiträge: 1588
Ich sehe an Deiner Signatur, dass Du mit Haarausfall und PMS kämpfst. Hast Du schon einmal etwas von Progesteron gehört, welches als natürliches Hormon transdermal aufgetragen wird in der zweiten Zyklushälfte zur Linderung der Beschwerden?

_________________
LG Naymé
postmenopausal


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 Betreff des Beitrags: Re: Hormone ab 40
BeitragVerfasst: 2. Mai 2009 10:26 
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Ersthelferin a.D.

Registriert: 8. Januar 2009 14:07
Beiträge: 6890
Hallo.
Da hier auch schon die Rede von wachsenden Brüsten war, wäre es nett, wenn ihr mal einen Blick in diesen Thread werfen würdet.

Danke *sonne*

_________________
Schleim-Flowchart und Rundungstabellemeine kreative Seite


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 Betreff des Beitrags: Re: Hormone ab 40
BeitragVerfasst: 7. Oktober 2009 21:54 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 17. Januar 2009 01:26
Beiträge: 542
@ Nayme

weiß jemand, wer hinter diesem John Lee steht, der diesen Bestseller über die angeblichen Verheißungen von Progesteron geschrieben hat? Das ist eine rhethorische Frage, mir kommt das jedenfalls sehr suspekt vor, da sehr reißerisch aufgemacht. Ich habe den Eindruck, viele rennen dem blind hinterher, sowie uns in unserer Jugend verheißen wurde, die Pille sei DAS Allheilmittel gegen Akne und Haarausfall. Bei mir war genau das Gegenteil der Fall, daher werde ich sehr wach, wenn mir jemand auch nur irgendein Hormon andrehen will.

Ich bin jedenfalls für Hormonexperimente nicht mehr zu haben. Weder für:
- synthetische noch für
- pflanzliche (= Phytohormone) noch für
- körperidentische

Mir reichts einfach, sorry.

Wünsche euch gute Erfahrungen damit, ich habe nur schlechte gemacht. Ich hoffe, mein Hormonhaushalt spielt sich noch mal ein bissel ein so knapp vor den Wechseljahren.

solong
#


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 Betreff des Beitrags: Re: Hormone ab 40
BeitragVerfasst: 7. Oktober 2009 22:04 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 17. Januar 2009 01:26
Beiträge: 542
liebe Nayme,

Ich habe bisher Erfahrungen mit synthetischen Hormonen, sprich Pille, und mit pflanzlichen, und diese waren alle durchweg negativ. Daher meine abgrundtiefe Abneigung.

Letztlich denke ich, dass in der Tat jede Frau anders reagiert, und dass desweiteren auch die Dosis ausschlaggebend ist. Vielleicht habe ich einfach immer die falsche Dosis erwischt. Aber für weiteres Herumexperimentieren ist es einfach zu spät, und ich bin wirklich hormonmüde.

Würde mich dennoch interessieren, mal zu lesen, was du für - positive - Erfahrungen gemacht hast?

liebe Grüße,
#


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 Betreff des Beitrags: Re: Hormone ab 40
BeitragVerfasst: 7. Oktober 2009 22:06 
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Inventar

Registriert: 7. November 2008 11:13
Beiträge: 2208
Wohnort: Süddeutschland
Mit Hormonen kann man mich auch jagen. Ich bin da sehr vorsichtig.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hormone ab 40
BeitragVerfasst: 8. Oktober 2009 17:40 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 17. Januar 2009 01:26
Beiträge: 542
Hallo Milerene,

bist du prinzipiell gegen Hormone? Warst du schon immer dagegen? Oder hast du auch erst so schlechte Erfahrungen machen müssen?

Ich war früher von den Werbekampagnen völlig geblendet und von Hormonen völlig überzeugt. Erst meine Erfahrungen, und dass ich sie dank nfp und täglicher Aufzeichnungen auch einzuordnen lernte, haben mich eines Besseren belehrt.

liebe Grüße,
#


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 Betreff des Beitrags: Re: Hormone ab 40
BeitragVerfasst: 8. Oktober 2009 22:35 
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Inventar

Registriert: 7. November 2008 11:13
Beiträge: 2208
Wohnort: Süddeutschland
Durch meinen Beruf habe ich auch mit Hormontherapien zu tun.
Dadurch habe ich gelernt, dass diese immer zwei Seiten haben.
Speziell Cortison ist so ein Wundermittel mit vielen Nebenerscheinungen.
Meine Ärzte kennen meine Meinung und bieten mir schon keine mehr an. Zum Glück kann man gut mit ihnen diskutieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hormone ab 40
BeitragVerfasst: 8. Oktober 2009 23:57 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 17. Januar 2009 01:26
Beiträge: 542
Ich glaube, dass es keine Krankheit gibt, die nicht auch ohne Cortison geheilt werden kann, außer AGS , wo es lebensnotwendig ist. Aber vielleicht muss man das differenzierter sehen, ich kenne mich mit Cortison nicht so gut aus wie mit Steroidhormonen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hormone ab 40
BeitragVerfasst: 9. Oktober 2009 13:48 
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wohnt hier

Registriert: 15. Oktober 2004 15:23
Beiträge: 1588
Ich bin recht selten online, daher meine Antwort erst jetzt.

Ich habe sehr negative Erfahrungen mit Hormonen gemacht. Ein kurzer Abriss dazu:
- Mens von knapp 14 bis 16, dann zwei Jahre keinen Zyklus sprich keine Blutung mehr nach einer Unterleibsentzündung
- Mit 18 Hormone zum Auslösen der Mens bekommen (7 Kilo Gewichtszunahme in 4 Wochen)
- danach die Pille, die ich 15 Jahre genommen habe (bei jedem Pillenwechsel habe ich dann ca. 5 Kilo an Gewicht zugenommen)
- lange Zeit habe ich meine Migräneanfälle nicht mit den Hormonen in Verbindung gebracht, nur die Kopfschmerzen, die ich während der 1 wöchigen Einnahmepause hatte
- dann hatte ich auf diese Nebenwirkungen keinen Bock mehr und habe mit STM angefangen
- STM war sehr schwierig, da meine Zyklen stark verlängert waren, wenn auch eindeutig auswertbar
- nach einem Hormonstatus habe ich es mit Progesteron versucht, hat bei einem Zyklus geholfen, dann nicht mehr
- weitere Hormonstatus und endokrinologische Untersuchungen, da sich die Zyklussituation nicht verbessert hat -> Diagnose POF (Prematured Ovarian Failure = vorzeitige Ovarialinsuffizienz)
- zwei Zyklen Cyclo Progynova zur Vorbereitung auf eine Stimulation (wg. Kinderwunsch), da kam die Migräne heftigst wieder
- Stimulation 3 Wochen lang mit Purgeon und Gonal F (mir ist der Kopf fast weggeflogen) ohne Ergebnis
- 6 Monate TCM Behandlung (ohne Besserung)
- 1,5 Jahre Homöopathie (da habe ich ein paar Zyklen abschließen können, bin aber nicht schwanger geworden) -> irgendwann habe ich einen Schlußstrich gezogen
- HET mit einem Östrogengel und Utrogest transdermal. 1,5 Zyklen, dann Abbruch wegen heftiger Migräneanfälle
- Utrogest allein löst bei mir keine Migräne aus, nur die Östrogene
- seit April letzten Jahres mache ich gar nichts mehr, ertrage die Hitzewallungen (manchmal blende ich sie sogar aus und weiß nicht mehr, ob ich heute überhaupt schon eine gehabt habe). Solange läuft jetzt auch der letzte Zyklus. Einmal Schmierblutungen um den Jahreswechsel herum, aber das war es.

Soweit meine Geschichte und meine Erfahrungen.


zum Cortison:
Ich denke, es gibt auch noch andere Krankheiten, bei denen es eine letzte Wahl ist und hilft. Jeder spricht auch hier etwas anders auf die verschiedenen Therapien and Bei meinen Ekzemen z.B. hilft im akuten Schub auch nichts anderes als Cortison. Da habe ich auch schon eine lange Karriere hinter mir.

_________________
LG Naymé
postmenopausal


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 Betreff des Beitrags: Re: Hormone ab 40
BeitragVerfasst: 9. Oktober 2009 14:14 
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NFP-Gräfin

Registriert: 31. Dezember 2006 22:35
Beiträge: 4146
Wohnort: Mittelfranken
NFP seit: 1989-2008
Cortison half mir, als ich während der Chemotherapie täglich Migräneanfälle hatte, sonst nichts anderes.

_________________
Tuscany, neurodivers , 60, mit Mann und 4 erwachsenen Kindern, seit 2009 ohne Eierstöcke, Brustkrebs 08 und 25


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 Betreff des Beitrags: Re: Hormone ab 40
BeitragVerfasst: 9. Oktober 2009 18:05 
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wohnt hier

Registriert: 15. Oktober 2004 15:23
Beiträge: 1588
Ich wollte noch ergänzen, dass ich bei den Ekzemen nur eine Salbe anwende. Insofern ist das natürlich noch harmlos. In einem anderen Fall habe ich die Einnahme gründlich abgewogen, aber auch hier war es das Einzige, was zum Erfolg geführt hat.

_________________
LG Naymé
postmenopausal


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