So, hier bin ich nun wieder - zurück von meiner Frauenärztin
Ich hatte ja letztes Jahr Anfang Juni die hormonelle Verhütung nach einem Jahr abgesetzt. Seitdem hatte ich folgende Zyklenlänge:
1. Zyklus: 26 Tage (mit Eisprung)
2. Zyklus: 22 Tage (ohne Eisprung)
3. Zyklus: 20 Tage (ohne Eisprung)
4. Zyklus: 31 Tage (mit Eisprung)
5. Zyklus: 44 Tage (mit Eisprung)
6. Zyklus: 96 Tage (mit Eisprung)
7. Zyklus: bisher bei 85 Tagen ...
Ich bin also zu meiner Frauenärztin zum einen, weil ich mal checken lassen wollte, was sie zu meinen langen Zyklen sagt und zum anderen, weil es nach einem Jahr wieder mal fällig wurde.
Ich erzählte ihr also, dass ich den NuvaRing wegen etlicher Nebenwirkungen (Stimmungsschwankungen, Libidoverlust, Brennen/Jucken im Intimbereich, Kribbeln in den Beinen) abgesetzt hatte. Sie fragte darauf, wie ich denn nun verhüte und ich sagte stolz mit der sympto-thermalen Methode. Sie meinte, gut gut, ob ich denn damit zurecht käme. Ja, meinte ich - nur eben, dass mir meine langen Zyklen Sorgen machen (dabei zeigte ich ihr meine bisherigen Zyklenblätter). Sie betrachtete es kurz, sah auch die anovolatorischen Zyklen, fragte mich dann nur mehr, wann meine letzte Periode gewesen wäre und ob ich irgendwelche Brustschmerzen hätte. Ich kam dann auf den Stuhl, wurde wie üblich untersucht und soweit war auch alles in Ordnung.
Sie meinte dann, dass sie mir homöopathische Mittel zur Regulierung des Zykluses verschreiben würde. Dann fragte sie noch, wie ich denn auf die Methode gekommen sei, ob ich denn damit Probleme hätte.
Sie war in Summe richtig erfreut darüber, dass ich das mache, dass man mit der Methode auch sicher verhüten kann, man eben nur etwas Disziplin haben muss. Sie schrieb darauf hin in meine Akte "Verhütung mit symptothermaler Methode - großartig". Ich war von der Reaktion richtig überraschte und schaute erst mal so
Ich bin also bei der richtigen Frauenärztin gelandet und fühle mich richtig wohl (ich hatte mich schon auf eine Diskussion darauf eingelassen, dass NFP ja unsicher sei, man so nicht verhüten kann, mir die Pille wieder aufgeschwatzt wird etc.).
Auf Grund ihrer Reaktion und ihrer Betreuung vergebe ich:
Sie ist wirklich sehr nett, wenn auch manchmal streng mit der Organisation und ihren Spleens (man muss sich auf einem bestimmten Sessel setzen, darf nur durch den und jenen Raum in ihren Untersuchungssaal und ja nicht auf Umwegen

), aber ansonsten total lieb. Gewöhnungsbedürftig ist allerdings ihre Betitelung "Schätzchen" für mich - aber daran gewöhnt man sich irgendwie gerne
Noch eine Frage an die Expertinnen unter euch. Ich habe folgende homöpathischen Mittel für meine Zyklusregulierung bekommen:
Pulsatilla-Globuli
Aluminium oxyd D10
Cimicifuga racemosa D6
und die Tabletten Agnucaston (die beinhalten Früchte des Mönchspfeffers)
Die Globuli muss ich jeden Tag 10 Stück davon nehmen, die Tabletten muss ich einmal täglich schlucken.
Aber da ich schon zig Threads gelesen habe, wo viele meinten, Mönchspfeffer sollte man mit Vorsicht genießen, machen mich die Tabletten etwas skeptisch. Was denkt ihr, ist das bei meinem Zyklus überhaupt angebracht?
Danke schon mal für die Antworten und fürs Durchlesen (wurde doch etwas länger)
