@ mirena: Naja, ich hoffe, dass keine Frau vergisst, an welchem Tag sie ihr Kind geboren hat.

Deshalb habe ich das auch als Alternative zur letzten Blutung genannt, die kann ja schon eher mal untergehen. Natürlich kann man erst von dem Tag an, an dem man mit dem Beobachten beginnt, irgendwelche Informationen eintragen, aber das macht diesen Tag nicht zum ersten Zyklustag.
mirena hat geschrieben:
Dann ist es immer im eigenen Ermessen was man als Störfaktor angibt und noch dazu wenn es um Krankheit geht. Nur die die Krank ist kann sagen wann sie keine erhöhte Temperatur hat und wie sie sich fühlt, denn sonst müsste sie auf unbegrenzte Zeit klammern. Noch dazu hat sie die eindeutig gestörten Werte auch geklammert.
Klar, wir wissen nicht wie lange oder wie stark AnAnFi krank war, aber soweit ich mitbekommen habe, nimmt sie zur Zeit noch Medikamente (Störfaktor), also müssen weiterhin alle Werte, die aus den umliegenden Tieflagenwerten herausragen, ausgeklammert werden. Dazu müsste man wissen, ob AnAnFi nur an ZT 16 ein anderes Thermometer verwendet hat, oder ob sie das neue seither benutzt hat. (
@ AnAnFi, wie war das?) Im letzteren Fall würde ich alle Werte ab ZT 23 bis auf die von gestern und heute ausklammern. Ansonsten müsste man da noch genauer nachforschen, wie krank sie sich an den einzelnen Tagen gefühlt hat etc., weil die Werte zwar teilweise nicht über die Tieflagenwerte am Anfang herausragen, sich aber trotzdem eine (vermutlich falsche) Auswertung konstruieren ließe.
Wenn ich krank wäre, würde ich entweder solange klammern, bis die Temperatur wieder im sicheren Tieflagenniveau ist, oder - wenn sie im HL-Niveau bleibt - solange bis ich keine Medis mehr nehme und mich rundum gesund fühle.
Da bei AnAnFi die Werte wieder so abgesackt sind ohne dass die Mens eingetreten ist, gehe ich davon aus, dass wohl bisher kein Eisprung stattgefunden hat, zumindest aber dass keine auswertbare Hochlage vorliegt.
Zitat:
Natürlich ist jeder Störfaktor auch Personen abhängig und selbst wenn man einen Störfaktor ausschließen kann, irgendwann könnte er eben doch mal stören. Man sollte es sich nur nicht zu leicht machen beim klammern, denn klammern oder nicht alles kann eine negative Folge mit sich ziehen.
In der Tieflage zu klammern, um eine spätere Auswertung überhaupt erst zu ermöglichen, ist gefährlich, da hast du recht. Aber im Anstieg nicht zu klammern, wenn man sich nicht sicher sein kann, dass die Werte ungestört sind, ist mindestens genauso gefährlich. Insofern muss man sich immer überlegen, welches Vorgehen in der gegebenen Situation am sichersten ist.