Ich habe auch gerade eine sehr fragwürdige "Anpassung" hinter mir. Ich kopiere mal von meiner Seite.
Dann das Thema Verhütung. Habe gesagt, dass ich gerne ein Diaphragma hätte, wie das mit der Anpassung laufen würde.
Anpassung in dem Sinne gibt es nicht, das geht nach klinischem Befund. "Es gibt auch nur drei gängige Größen und bei Ihnen würde ich sagen ist es das Mittlere. Ich schreib Ihnen das auf und wenn sie dann damit noch Probleme haben, können Sie ja nochmal vorbeikommen, dann können wir nochmal gemeinsam schauen."
Als ich dann erzählte, wie ich gelesen hätte, wie das bei anderen läuft, von wegen unterschiedliche werden ausprobiert und dann Probegetragen, meinte sie das ginge nicht, dann müsste sie ja alle da haben und das wäre zu teuer eins würde schließlich 70€ kosten. Und das Pro familia das macht könnte sie sich ja erst recht gar nicht vorstellen, die hätten ja noch weniger Geld als Ärzte.
Und Probedias, sowas gäb es nicht, die dürften ja nicht mehr weitergegeben werden, wenn sie einmal getragen worden wären, das wäre schon lange Jahre nicht mehr erlaubt.
Hatte dann gesagt, dass ich auch gelesen hätte, dass eine Anpassung erst 3-6 Monate nach der Geburt gemacht werden dürfte. Das ist angeblich nur bei Dritt- oder Viertgebärenden, bei denen die Rückbildung nicht mehr so gut ist, so.
Ja und nun habe ich ein Rezept für ein Ortho-Diaphragma 70 mm in der Tasche.
Was ich davon halten soll, weiß ich aber irgendwie nicht.

Schade, dass pro familia auf dem Lande nur so dünn gesät ist. Der nächste wäre 40 km weit weg und mit Julius ist das ja schon eine richtige Reise. Zumal man ja vermutlich auch nicht nur einmal hinmuss.