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 Betreff des Beitrags: Re: Geldquelle Pille???
BeitragVerfasst: 31. März 2009 09:03 
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Kurven-Rätslerin

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Sternenkind hat geschrieben:
Wie? Das zahlt die Kasse nicht?? Hab ich was verpasst??? Also mit Krebsvorsorge meinte ich jetzt nicht die Brustkrebsvorsorge, sondern diese ganz normale Untersuchung beim FA (ihr wisst schon... auf den Stuhl klettern, Abstrich machen, Tasten ect.)


Bist Du Dir sicher, dass Dein Arzt wirklich jedes Mal den Abstrich gemacht hat, und nicht nur einfach so untersucht? Denn den Abstrich zahlt die Kasse eigentlich nur einmal im Jahr, außer es gab einen auffälligen Befund.
(Wobei ich auch finde, dass einmal im Jahr völlig ausreichend ist!)

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 Betreff des Beitrags: Re: Geldquelle Pille???
BeitragVerfasst: 31. März 2009 09:12 
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Inventar

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Beiträge: 2215
Da ich noch keinen richtig tollen FA gefunden habe und jedes Quartal eine Überweisung kriege, gehe ich auch fast jedes Quartal zu einem anderen FA und der macht jedesmal die Krebsvorsorge mit. Da der eine Arzt ja nicht weiß, was der andere macht, geht das wohl. Auch die Krankenkasse ist noch mit keinerlei Forderungen an meine Familie herangetreten. Zu Pillenzeiten habe ich aber alle 6 Monate von ein- und demselben FA einen Abstrich bekommen, da bin ich mir sehr sicher.

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Die Blume kann gar nicht anders als leben. Wir aber können zu viel anderes. (R.M.Rilke)


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 Betreff des Beitrags: Re: Geldquelle Pille???
BeitragVerfasst: 31. März 2009 10:08 
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Bei mir wird definitiv alle halbe Jahr ein Abstrich gemacht.

Was die Krankenkasse ab zwanzig bezahlt ist einmal jährlich die Krebsvorsorge. Das heißt das man einmal im Jahr zum Frauenarzt gehen kann und Gespräch/Abstrich/Untersuchung bekommt ohne Praxisgebühr bezahlen zu müssen.

Ein zweiter Besuch ist möglich, aber nicht von der Praxisgebühr befreit.

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 Betreff des Beitrags: Re: Geldquelle Pille???
BeitragVerfasst: 31. März 2009 10:39 
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Kurven-Rätslerin

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Na aber der Arzt muss den Abstrich ja trotzdem gegenüber der Krankenkasse abrechnen. Wie rechtfertigt er das?
Mich wundert nicht, wenn die Kosten im Gesundheitswesen explodieren, wenn Leistungen öfter in Anspruch genommen werden, als sie vorgesehen und medizinisch notwendig sind!

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 Betreff des Beitrags: Re: Geldquelle Pille???
BeitragVerfasst: 31. März 2009 10:44 
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Ich will gar nicht wissen wie viel Geld das Gesundheitssystem sparen würde wenn die Mädels nicht jahrelang die Pille für lau bekämen. ;-)
Ich hatte vor ner Weile nen positiven HPV high risk Test.
Außerdem: Ich butter im Moment definitiv mehr ins Gesundheitssystem rein als ich rausziehe, von daher hab ich wegen dem einen Abstrich mehr im Jahr kein schlechtes Gewissen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Geldquelle Pille???
BeitragVerfasst: 31. März 2009 10:55 
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Inventar

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Rekan, das erklärt einiges. Ich komme immer mit Überweisung.
Und ich sehe da auch keinen Grund für schlechtes Gewissen bei mir (Ektopie am MM, Leukos im letzten Abstrich).

Lustig war nur mein letzter FA-Besuch als mir als IGeL ein "verbesserter" Abstrich angeboten wurde, verdeutlicht auf einem Bild, bei dem im Unterschied zum gewöhnlichen Abstrich nur die Vergrößerung stärker war... 50€ für das Einstellen einer größeren Vergrößerung? *rofl* Dann mache ich meine Abstriche ab sofort lieber selbst.

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 Betreff des Beitrags: Re: Geldquelle Pille???
BeitragVerfasst: 31. März 2009 10:56 
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Inventar

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Rekan hat geschrieben:
Was die Krankenkasse ab zwanzig bezahlt ist einmal jährlich die Krebsvorsorge. Das heißt das man einmal im Jahr zum Frauenarzt gehen kann und Gespräch/Abstrich/Untersuchung bekommt ohne Praxisgebühr bezahlen zu müssen.

Ein zweiter Besuch ist möglich, aber nicht von der Praxisgebühr befreit.


Ich muss immer bezahlen, auch wenn ich nur das hatte... Bist du dir da sicher?

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 Betreff des Beitrags: Re: Geldquelle Pille???
BeitragVerfasst: 31. März 2009 11:03 
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Ja, da bin ich mir absolut sicher.
Mein alter Frauenarzt wollte mir auch dann die Praxisgebühr abschwatzen und hat mir sogar so einen Unfug erzählt das er mir noch nichtmal "guten Tag" sagen dürfte wenn ich nicht bleche.
Ich denke mal dein Gyn argumentiert so:
Zitat:
Praxisgebühr bei Vorsorgeleistungen wie Krebsvorsorge oder Mutterschaftsvorsorge
Wenn die Patientin rein praeventive Leistungen in Anspruch nimmt, d.h. zur Krebsvorsorgeuntersuchung oder zur Mutterschaftsvorsorge kommt, muss eigentlich keine Praxisgebühr bezahlt werden. . Das würde aber auch bedeuten, daß sich der Frauenarzt/die Frauenärztin auf die reine körperliche Krebsvorsorgeuntersuchung beschränken müsste, ein ärztliches Gespräch über Beschwerden, zur Hormontherapie, zur Fragen der Empfängnisverhütung , zu allgemeinen Gesundheitsfragen usw nicht stattfinden könnte. Es könnte kein Rezept oder Überweisung ausgestellt werden. Die Begegnung würde sich dann also ausschließlich auf Abstrichentnahme vom Muttermund, Tast-Untersuchung des Genitales und der Brust (ab 31. Lebensjahr) beschränken. Im Normalfall findet jedoch auch bei der gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung ein ärztliches Gespräch statt und bei der Untersuchung beschränkt sich der Arzt nicht ausschließlich auf die reine Krebs-Vorsorge, sondern achtet auch auf andere Symptome, wie Ekzeme, Entzündungszeichen, Ausfluß und vieles andere mehr. Realistisch gesehen fällt somit also auch bei der gynäkologischen Krebsvorsorgeuntersuchung die Praxisgebühr von 10 Euro an. Sollten Sie eine „Krebsvorsorge pur“ wünschen, werde ich diese den vorgesehenen Inhalten gemäß durchführen; eine solche Arzt-Patient-Begegnung widerspricht allerdings meinen Vorstellungen von einer ganzheitlichen medizinischen Betreuung (siehe auch Wunschleistungen). Für die Mutterschaftsvorsorge gilt dies in gleichem Maße.

http://www.keilig.de/page1/page10/page10.html
Es gilt aber:
Zitat:
Krebsvorsorge: Trotz Beratungsleistung ist keine Praxisgebühr fällig
"Patienten" müssen für die Krebsvorsorge keine Praxisgebühr bezahlen. Die ärztliche Beratung ist ein Teil der Früherkennungsuntersuchung. Das hat das zuständige Selbstverwaltungsgremium, der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), klargestellt.

Im Rahmen der Mitte Oktober in Kraft getretenen Änderung der Krebsfrüherkennungs-Richtlinie hat der G-BA konkretisiert, dass Befundmitteilung und Beratung Bestandteil der Früherkennungsuntersuchungen sowohl der Frauen als auch der Männer sind. Für Leistungen der Früherkennung gilt, dass sie von der Praxisgebühr ausgenommen sind.

„Mit den nun eindeutigen Formulierungen in der Richtlinie möchten wir dazu beitragen, dass die so wichtige Teilnahme an Früherkennungsuntersuchungen nicht an Missverständnissen und Fehlinterpretationen scheitert, ob die Praxisgebühr zu zahlen ist“, erklärte hierzu der Vorsitzender des G-BA, Dr. Rainer Hess.

Der Gesetzgeber hat im für die Gesetzliche "Krankenversicherung" maßgeblichen Sozialgesetzbuch V geregelt, dass "Patienten" für die Inanspruchnahme von Leistungen zur Früherkennung keine Praxisgebühr entrichten müssen. In der Vergangenheit hatte es jedoch immer wieder Verunsicherungen darüber gegeben, ob ein im Rahmen der Früherkennungsuntersuchung stattfindendes Beratungsgespräch die Zahlung der Praxisgebühr erfordert oder nicht, insbesondere bei Krebsfrüherkennungsuntersuchungen bei Frauen.

http://www.krankenkasseninfo.de/news/6836

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 Betreff des Beitrags: Re: Geldquelle Pille???
BeitragVerfasst: 31. März 2009 11:07 
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Inventar

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Aha. Danke! Das war mir echt neu. Ein Grund mehr den FA zu wechseln.

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 Betreff des Beitrags: Re: Geldquelle Pille???
BeitragVerfasst: 31. März 2009 11:19 
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War für mich erst kein Grund zu wechseln. Ich habe sowieso keinen großartigen Gesprächsbedarf gesehen.
Außerdem hatte mein Gyn sowieso nie mit mir gequatscht. Es ging immer gleich in die Kabine, guten Tag, hopp auf den Stuhl, hopp wieder runter, anziehen und weg.

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 Betreff des Beitrags: Re: Geldquelle Pille???
BeitragVerfasst: 31. März 2009 11:31 
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Inventar

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Ist ja auch nicht der einzige Grund. Ich war eh schon lange unzufrieden. Meine FÄ kann mit NFP nichts anfangen und hat auch sonst nicht viel Ahnung. Den US um auf Zysten zu kontrollieren, wobei ich da in der Familie belastet bin, muss ich immer selber zahlen (40 Euro)... usw.

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 Betreff des Beitrags: Re: Geldquelle Pille???
BeitragVerfasst: 31. März 2009 11:40 
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Der US ist nunmal so lange eine iGeL. Solange bis man bei dir ne Zyste findet. Da wirst du bei einem anderen Gyn kaum mehr Glück haben.
Und NFP... naja, da brauch ich keinen Gyn für.

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 Betreff des Beitrags: Re: Geldquelle Pille???
BeitragVerfasst: 31. März 2009 11:46 
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Inventar

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Ich musste letzte Woche auch nichts zahlen, aber dafür einen Wisch unterschreiben, worauf ich bestätige, dass ich nur die reine Krebsvorsorge möchte und keine anderen Beratungsgespräche (wie z.B. über Verhütung - klar, weil ich da den FA frage), aber drin war's dann trotzdem wie normal. Kurzangebunden ist sie immer.

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 Betreff des Beitrags: Re: Geldquelle Pille???
BeitragVerfasst: 31. März 2009 11:49 
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Inventar

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Das Problem ist, dass ich welche hab... Und ich will nicht mehr jedes mal hören müssen: Brauchen Sie ein Pillenrezept, 5min nachdem ich ihr erklärt hab, wo ich mich grad im Zyklus befinde. Aber das ist schon sehr OT.

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 Betreff des Beitrags: Re: Geldquelle Pille???
BeitragVerfasst: 31. März 2009 11:51 
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@Thea: Den Wisch gab es bei meinem alten FA auch. Er hat da immer noch den theatralischen gemimt und gemeint das wäre wichtig damit ich ihn nicht verklagen kann wenn ich irgendwann totkrank bin und das wegen fehlender iGeL zu spät entdeckt wird.
*rofl*

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