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 Betreff des Beitrags: NFP unter Utrogest?
BeitragVerfasst: 28. Februar 2009 16:16 
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neu hier

Registriert: 30. April 2008 22:36
Beiträge: 15
Hallo,
ich mache im Moment eine Kinderwunschbehandlung und nehme Utrogest ein.
Und habe mir wieder überlegt, mit NFP anzufangen.
Kann man denn unter der Einnahme überhaupt auswerten? Also: zeigt die Kurve dann nicht zum Beispiel einfach nur die Einnahme an?
Was mich natürlich am meisten interessiert:
Wenn mir dann ein Eisprung angezeigt wird- kann ich dann davon ausgehen, das auch einer da ist?
Danke!
Schafrani


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 Betreff des Beitrags: Re: NFP unter Utrogest?
BeitragVerfasst: 28. Februar 2009 16:26 
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NFP-Gräfin

Registriert: 1. Dezember 2006 14:49
Beiträge: 3356
Ich finde, NFP ist für eine funktionierende Utrogest Behandlung fast zwingend.
Da es nur nach dem Eisprung eingenommen werden soll, solltest du natürlich auch wissen, wann der war.
Mit Ovulationstests lässt sich das aber nur ungenau feststellen und zu früh eingenommen kann das Utro den Eisprung sogar verhindern.

Und: Ja, mit NFP lässt dich der Eisprung so sicher bestimmen, wie mit keiner anderen Methode-da gibt es sogar eindeutige Studien zu, die das Ergebnis verschiedener Verhütungs- und Temperaturcomputer mit NFP vergleichen. Der genaue Zeitpunkt des ES wurde hier dann durch täglichen Ultraschall ermittelt.
Wichtig für das Erlernen der Methode ist das Buch "Natürlich und Sicher", Trias Verlag-das wird hier nur als die NFP-Bibel bezeichnet ;-)
Auf der Forumseingangsseite http://www.nfp-forum.de findest du einen Link zum Buch, der das Forum gleichzeitig unterstützt.

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 Betreff des Beitrags: Re: NFP unter Utrogest?
BeitragVerfasst: 1. März 2009 13:55 
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neu hier

Registriert: 30. April 2008 22:36
Beiträge: 15
Hallo Honigbienchen,
danke.
Dann ist ja das gängige 15.-25. ZT nicht so ideal.
LG, Schafrani


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 Betreff des Beitrags: Re: NFP unter Utrogest?
BeitragVerfasst: 1. März 2009 14:26 
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NFP-Gräfin

Registriert: 1. Dezember 2006 14:49
Beiträge: 3356
Nein, definitiv nicht! Leider sind viele Gyns hier aber total ahnungslos.
Bei mir zB wäre dieses Einnahmeschema fatal-meine Eisprünge sind erst nach Tag 17. Und ich bin dennoch im ersten KiWu Zyklus schwanger geworden-weil ich durch NFP wußte, dass das bei mir so ist ;-)
Und ich bin hier keine Ausnahme.
Wurden deine Zyklen schon beobachtet? Weiß man bei dir ungefähr wann die Eisprünge sind? Warum sollst du denn das Utro nehmen?

Wenn nicht, kann ich dich nur inständig bitten, deinen Körper mal für 3 Monate ohne Utro mit NFP zu beobachten.
Wenn deine Eisprünge nämlich auch später sind, kann das Utro deinen KiWu noch weiter hinauszögern. Die drei Monate sind also keine verlorene Zeit.
Hier sind z. Zt einige Frauen unterwegs, bei denen falsche Medikation oder falsche Diagnosen von Gyns eine Schwangerschaft eher behindert hätten.

Hier das letzte krasse Beispiel-GsD mit Happy End.
Aber da sieht man sehr gut, dass Gyns oft völlig blank sind, was den weiblichen Zyklus angeht.

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 Betreff des Beitrags: Re: NFP unter Utrogest?
BeitragVerfasst: 2. März 2009 20:51 
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neu hier

Registriert: 30. April 2008 22:36
Beiträge: 15
Danke für Deine Infos, Honigbienchen.


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 Betreff des Beitrags: Re: NFP unter Utrogest?
BeitragVerfasst: 2. März 2009 21:12 
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Registriert: 30. April 2008 22:36
Beiträge: 15
So auf eigene Faust das Utrogest absetzen, würde ich mich momentan nicht trauen. Ich hatte ein Myom, das eigentlich operiert werden sollte. Durch das Utrogest ist es wieder sehr klein geworden.Der Progesteronmangel ist auch durch Blutwerte bestätigt.
Zyklusbeobachtung-nein. Eisprünge Tendenz eher früher oder normal, falls richtig von mir ausgewertet:eine Weile hatte ich den Schleim beobachtet.
LG,
Schafrani


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 Betreff des Beitrags: Re: NFP unter Utrogest?
BeitragVerfasst: 2. März 2009 21:26 
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NFP-Gräfin

Registriert: 1. Dezember 2006 14:49
Beiträge: 3356
Die Frage ist: Wann im Zyklus hat man das progesteron bestimmt?
Bei späten Eisprüngen bringt die "Standardbestimmung" bei Gyns an Tag 15-16 nämlich gar nichts-außer eben zu niedrige Progesteronwerte-das steigt nunmal erst einige tage nach dem Eisprung an.

Aus diesem Grund rate ich, hier immer zum Hormonfacharzt zu gehen, also dem Endokrinologen. War das bei dir der Fall?

So bringt dir NFP dann natürlich nichts, denn Utrogest erhöht deine Temperatur künstlich-wann der Eisprung wirklich ist, lässt sich so also nicht feststellen.

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 Betreff des Beitrags: Re: NFP unter Utrogest?
BeitragVerfasst: 3. März 2009 08:43 
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NFP-Gräfin

Registriert: 5. April 2008 09:54
Beiträge: 3419
NFP seit: 12/2007
Ey, wenn ich sowas lese, dann platzt mir echt die Hutschnur! :shock: *motz* Wie kann es sein, dass in Deutschland die Mehrheit aller Frauenärzte solche Flachpfeifen sind?

Ich hatte auch nach dem Absetzen der Pille relativ "unregelmäßige Zyklen". Damals wusste ich noch nichts von NFP.
Meine FÄ hat mir erst mal Agnus castus empfohlen, was ich auch nicht kapiere, denn meine Zyklen waren eher zu lang als zu kurz und seit ich NFP mache, weiß ich auch, dass ich keine zu kurzen HL habe. Agnus castus ist bei mir auch eher kontraproduktiv!

Wie kann denn das nun sein, dass man OHNE irgendeine Untersuchung einer Frau Hormone verschreibt?

Ständig kommen hier irgendwelche Geschichten zutage, man traut sich ja gar nicht mehr zu FA! :-(

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Ich


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 Betreff des Beitrags: Re: NFP unter Utrogest?
BeitragVerfasst: 15. Mai 2010 20:14 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 17. Januar 2009 01:26
Beiträge: 542
Flachpfeifen ist der richtige Ausdruck für unsere Frauenärzte. Ich bin noch immer auf Odysee, wechsle allvierteljährlich, aber bisher habe ich noch keine/n gefunden, der/die sich mit NFP auskennt, sich die Temperaturkurven mal länger als nur flüchtig ansieht, geschweige denn auch nur eine einzige richtige Feststellung dazu macht. Alles, was sie können, ist Krebsvorsorge und Hormone verschreiben. Erwarten wir vielleicht zu viel? *kopfkratz*

Übrigens habe ich eine ähnliche Erfahrung auch beim Endokrinologen gemacht. Habe vor einem guten Jahr wg. PMS einen Hormonspiegel sowohl in der 1. wie auch in der 2. ZH machen lassen (konnte den richtigen Zeitpkt selbst bestimmen - ein Pluspkt. Der Endo zweifelte allerdings daran, dass ich in der Lage sei, den selbst herauszufinden!!). Im ersten lag mein Östrogenwert um einiges über den Normwerten, im 2. lag schoss der Progesteronwert einiges über Norm. Was interpretierte der aus meinen Werten? Ich hätte ÖstrogenMANGEL in der 1.ZH. und in der 2. ZH. ProgesteronMANGEL *lach* *lach* Als "Therapie" wollte er mir natürliches Östrogen für die 1. ZH. und Utrogest für die 2. ZH verschreiben. Ist ja nett, wenn man ohne Umwege an das Zeug herankommt, nur: wenn man's nicht braucht? Habe darauf verzichtet und bin nie wieder hin. War übrigens eine sehr bekannte Hormonpraxis in München.


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 Betreff des Beitrags: Re: NFP unter Utrogest?
BeitragVerfasst: 15. Mai 2010 20:24 
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Kurvenjunkie

Registriert: 22. August 2009 02:47
Beiträge: 1954
Nach allem was man hier so im Forum liest, frage ich mich als auch, warum so viele Frauenärzte soviel Unsinn reden. :roll: Dagegen hatt ich ja wenig Ärger mit meiner, die mir nur weiterhin die Pille aufgedrängt hat, Kondome als unsicher abgestempelt hat und mit Schmerzen beim Sex nichts anfangen konnte. Ich verlier echt das Vertrauen in die Ärzte. Und ich versteh nicht, warum die oft so viele falsche Sachen sagen. Ich meine die haben doch Medizin studiert!


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 Betreff des Beitrags: Re: NFP unter Utrogest?
BeitragVerfasst: 15. Mai 2010 20:43 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 22. Mai 2006 15:46
Beiträge: 984
NFP seit: 07.11.2004
kiss1980 hat geschrieben:
Ey, wenn ich sowas lese, dann platzt mir echt die Hutschnur! :shock: *motz* Wie kann es sein, dass in Deutschland die Mehrheit aller Frauenärzte solche Flachpfeifen sind?


An so eine bin ich auch geraten *schrei* .

Mir wurde Utrogest ab ZT 12 verschrieben. Das Ende vom Lied war, das mein Eisprung komplett
ausblieb, weil mein Körper logischerweise dachte ich sei schon schwanger.

Hab dann im nächsten Zyklus das Utrogest ohne Wissen meiner FÄ erst NACH dem Eisprung
genommen, so wie es sich gehört (und daraufhin den Gyn gewechselt) .

_________________
Nala mit 2 Girls (´06/´10)
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 Betreff des Beitrags: Re: NFP unter Utrogest?
BeitragVerfasst: 13. März 2011 12:03 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 19. August 2010 18:39
Beiträge: 55
NFP seit: Juli 2010
Wann würdet Ihr an meiner Stelle mit dem Utrogest anfangen? Morgen oder übermorgen? In Zyklus 6 wurde bei mir am 7. Hochlagentag ein recht niedriger Progesteronwert von 5,4 festgestellt. FA verschrieb mir daraufhin Utrogest ab ZT 15 (no comment) für 10 Tage. Habt Ihr es vaginal oder oral genommen?

LG
rainscastle

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[color=#00BF40]Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne... Nach wilder Hummel 3/12 wieder vom Glück geküsst 4/14.


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 Betreff des Beitrags: Re: NFP unter Utrogest?
BeitragVerfasst: 13. März 2011 12:37 
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NFP-Gräfin

Registriert: 2. Dezember 2009 22:59
Beiträge: 4347
Wohnort: The Back of Beyond
NFP seit: 12. November 2009
meine empfehlung wäre, wenn du sicher weisst, dass du in der HL bist, und die werte nicht durch die dort stehenden SF gestört sind ( krankheit z.b.? klammern...? )

ansonsten: was hat deine FA gesagt, wie du es einnehmen sollst? es ist beides möglich soweit ich weiss. vaginal ist allerdings deutlich effektiver, da progesteron über die schleimhäute am besten aufgenommen wird. über den magen geht viel verloren.

_________________
WichtelCat with BigKitty 01/07 and LittleKitty 12/08 + 2 FurryKitties. *MiniKitty 09/13 10.SSW, *WitchCrumb 12/15 12.SSW, *WonderWitchie 06/18 5.SSW. Zyklus 215
Escape from reality, come with me - I'll fulfill all your fantasies, follow me - Let's run away from the world, shh - Don't you love the sound of silence? It's all we need...
(Bang Chan, Hyunjin: Escape)


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 Betreff des Beitrags: Re: NFP unter Utrogest?
BeitragVerfasst: 13. März 2011 12:51 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 17. Januar 2009 01:26
Beiträge: 542
rainscastle hat geschrieben:
FA verschrieb mir daraufhin Utrogest ab ZT 15 (no comment)
*lach*

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Woman ist !Freigeist und unbeeinflussbar und hatte Nov 2016 mit 52 Jahren ihre letzte Mens, schnief-;(


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 Betreff des Beitrags: Re: NFP unter Utrogest?
BeitragVerfasst: 13. März 2011 13:35 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 19. August 2010 18:39
Beiträge: 55
NFP seit: Juli 2010
WitchCat hat geschrieben:
meine empfehlung wäre, wenn du sicher weisst, dass du in der HL bist, und die werte nicht durch die dort stehenden SF gestört sind ( krankheit z.b.? klammern...? ) ja, gestern war ein ein ziemlich heftiger Tag mit Übergeben und und Durchfalll, wahrscheinlich werd' ich den sicherheitshalber klammern müssen. Da aber mein Clearblue Monitor für gestern und heute drei Balken anzeigt und sich das bisher auch immer recht gut in der Kurve niedergeschlagen hat, geh' ich davon aus, dass ich auch die nächsten Tage in Hochlage bleiben werden... würde dann wohl Di. abend mit der Einnahme beginnen

ansonsten: was hat deine FA gesagt, wie du es einnehmen sollst? Eine Tablette abends, für 10 Tage lang...und orales ist beides möglich soweit ich weiss. vaginal ist allerdings deutlich effektiver, da progesteron über die schleimhäute am besten aufgenommen wird. über den magen geht viel verloren.
da ich eh ab und zu mit einem empfindlichen magen kämpfe würde ich dazu neigen die tabletten eigenmächtig vaginal einzunehmen...doofe Frage aber wie weit schieb' ich dass dann rein? :oops:
Habe jetzt auch schon gelesen, man sollte mit der Einnahme am Ende des besten Schleims beginnen *hä* aber das weiß ich ja auch erst nach der abschließenden Auswertung... viele raten auch dazu die Tabletten eher 12 als 10 Tage zu nehmen.

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[color=#00BF40]Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne... Nach wilder Hummel 3/12 wieder vom Glück geküsst 4/14.


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