nast hat geschrieben:
Also unser Hauptanliegen an euch: Für uns stellt sich die Frage: Ist die Methode für uns eine Alternative zur hormonfreien und sicheren Verhütung, oder nicht?
Ich denke, die richtige Antwort auf diese Frage ist:
Das kommt ganz auf euch an ;-)
Wenn ihr euch wirklich in jedem Punkt an die Regeln haltet (nicht früher freigeben als erlaubt und auch am Zyklusanfang nicht länger), in den fruchtbaren Tagen zusätzlich verhütet und es während der Zeit zu keiner Panne (gerissenes Kondom o. Ä.) kommt, dann ist NFP zur Verhütung meiner Meinung nach absolut sicher
Die Frage ist eher, ob ihr es tatsächlich immer schaffen werdet, euch streng an die Regeln zu halten und ob es beim GV in der fruchtbaren Zeit irgendwann zu einer Verhütungspanne kommt. Aber das kann euch leider niemand hier sagen.
Ich weiß nur, dass ich 1 1/2 Jahre mit NFP verhütet habe, nachdem wir uns bereits im ersten Zyklus freigegeben haben. In der ganzen Zeit hatte ich lediglich nach einer Kondompanne die Befürchtung, ich könnte schwanger sein. Das hätte aber nicht an NFP gelegen, sondern am Kondom.
Zum Thema Ärzte möchte ich nur so viel sagen:
Mein FA hat mich monatelang davon überzeugt, dass meine Probleme keine Nebenwirkungen der Pille sind und ich Schaf hab sie weiter genommen.

Dabei hatte ich wirklich massive Probleme. Erst als ich mich über seinen Rat hinweggesetzt und die Pille abgesetzt habe, ist es nach und nach besser geworden. Nach einigen Monaten war ich endlich wieder ich selbst.
Mein FA musste mittlerweile einsehen, dass ich ihn nicht brauche, um mir die für mich geeignete Verhütungsmethode auszusuchen - und dass er dabei auch keinerlei Mitspracherecht hat! Sein Job ist es, die Vorsorgeuntersuchungen zu machen. Mehr aber auch nicht.
Dass wir mittlerweile einen Kinderwunsch haben, hat mit NFP als Verhütung nichts zu tun. Denn als ich damit angefangen habe, wollte ich nicht schwanger werden!