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 Betreff des Beitrags: Lea-Contraceptivum: Wie sicher ist es wirklich?
BeitragVerfasst: 13. Dezember 2008 14:29 
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neu hier

Registriert: 13. Dezember 2008 14:22
Beiträge: 22
Ich habe vor sechs Monaten meine Pille abgsetzt und bin auf ein Diapragma umgestiegen. In diesen sechs Monaten hatte ich insgesamt drei Mal eine Blasenentzündung. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das vom Dia oder vom Absetzen der Pille kommt. Ich habe insgesamt einige Probleme, die ganz sicher vom Absetzen der Pille kommen wie Haarausfall und Zyklusprobleme. Zu den Zyklusproblemen werde ich noch einen Thread schrieben, sobald ich meine Kurven bei my NFP eingegeben habe. Deswegen könnte das auch daher kommen. Trotzdem sehe ich mich schon nach Alternativen zum Dia um. Lea wäre eine... nur wie sicher ist es wirklich? Man findet im Internet ganz verschiedene Infos und der Pearlindex scheint irgendwo zwischen 2 und 15 zu liegen, was stimmt denn nun wirklich?


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 Betreff des Beitrags: Re: Lea-Contraceptivum: Wie sicher ist es wirklich?
BeitragVerfasst: 13. Dezember 2008 15:49 
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Ersthelferin a.D.

Registriert: 19. Juli 2007 12:12
Beiträge: 6460
Wohnort: 4-Ländereck
NFP seit: 07/07
Soweit ich weiß, gibt es zum Lea keine airklich aussagekräftigen Studien, nur eine vom Hersteller selbst...
Ich persönlich würde einem Verhütungsmittel, das ein Loch hat, jedenfalls nicht vertrauen und ich hab hier auch schon von einigen Lea-SS gelesen.
Benutz doch mal die Suchfunktion, dann findest Du noch mehr Infos dazu.

Wegen dem Dia: es kann schon sein, dass Deine BE daher kommen, bei manchen Frauen scheint das Dia diese Nebenwirkung zu haben :-(

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 Betreff des Beitrags: Re: Lea-Contraceptivum: Wie sicher ist es wirklich?
BeitragVerfasst: 13. Dezember 2008 17:26 
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Kurvenjunkie

Registriert: 8. September 2006 19:00
Beiträge: 1907
Vielleicht wäre in dem Fall eine Portiokappe eine gute Alternative, ich kann mir vorstellen, dass die nicht gegen die Harnröhre drückt?

Wie und wo wurde dein Dia angepasst? Welche Grösse hast du? Konntest du verschiedene Dias ausprobieren? Vielleicht stimmt ja einfach die Grösse nicht, d.h. ist zu gross? *kopfkratz*
Und was für ein Gel benutzt du? Könnte mir vorstellen, dass ein Nonoxynol-Gel zusätzlich reizt...


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 Betreff des Beitrags: Re: Lea-Contraceptivum: Wie sicher ist es wirklich?
BeitragVerfasst: 13. Dezember 2008 17:43 
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Ersthelferin a.D.

Registriert: 19. Juli 2007 12:12
Beiträge: 6460
Wohnort: 4-Ländereck
NFP seit: 07/07
Die "echten" Portiokappen gibt es allerdings nicht mehr. Nur noch die Femcap.

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 Betreff des Beitrags: Re: Lea-Contraceptivum: Wie sicher ist es wirklich?
BeitragVerfasst: 16. Dezember 2008 12:47 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 28. September 2004 13:11
Beiträge: 6830
Wohnort: Österreich
Ich würd auch abraten. Ich bin mir zwar nicht 100%ig sicher, aber auch ich könnte vom Lea schwanger geworden sein, außerdem hat mein Mann es beim Sex immer als recht unangenehm empfunden und auch ich habs teilweise gespürt und das rein- und rausgeben fand ich auch nicht so toll.

Mit meinem Dia bin ich da viel eher zufrieden und würds uneingeschränkt empfehlen!

*daumenhoch*

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Seilchen mit Schlaukopf, (10/2005) Lachmaus (01/2013) undWirbelwindchen (+02/2012) kurvt hier kurvenlos rum.


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 Betreff des Beitrags: Re: Lea-Contraceptivum: Wie sicher ist es wirklich?
BeitragVerfasst: 19. Dezember 2008 20:41 
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nicht mehr ganz so neu

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ich kann von mir berichten, dass ich das Lea über dreieinhalb Jahre angewendet habe und NICHT schwanger geworden bin, war da aber auch schon über 40. In jungen Jahren bin ich zweimal schnell wunschgemäß schwanger geworden. Z.Z. nehme ich aber wieder die Pille (zusätzlich zu Lea) weil ich wegen meiner Iso-Therapie auf keinen Fall schwanger werden darf. Später, wenn ich damit durch bin, bin ich schon 46 und muß dann nochmal neu entscheiden, ob ich weiter das Lea oder ein Dia oder ein Gynefix nehmen werde. Eigentlich würde ich das Lea gern weiter nehmen, aber wenn doch recht viele schon hier damit schwanger geworden sind, dann muß ich wohl was anderes finden. *kopfkratz*


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 Betreff des Beitrags: Re: Lea-Contraceptivum: Wie sicher ist es wirklich?
BeitragVerfasst: 20. Dezember 2008 01:31 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 23. September 2005 17:47
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Wieso nimmst du denn zur Pille (sicherer geht es eigentlich kaum, wenn du die immer ordnungsgemäß nimmst) das Lea?
Ist das nur für deinen Kopf? Denn an der Sicherheit ändert das sicherlich nichts.

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 Betreff des Beitrags: Re: Lea-Contraceptivum: Wie sicher ist es wirklich?
BeitragVerfasst: 21. Dezember 2008 14:35 
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neu hier

Registriert: 13. Dezember 2008 14:22
Beiträge: 22
Vielen Dank für die Antworten, da lob ich mir doch mein Dia. Das verhütet wenigstens sicher.

Ich hab ein Latex Diaphragma (65 mm), hab ich mir bei Pro Familia anpassen lassen. Hab schon verschiedene Gele durch, sowohl auf Basis von Nonoxynol als auch von Milch + Zitronensäure. Ich habe jetzt die Vermutung, dass es möglicherweise am Latex liegen könnte, weil eine meiner Freundinnen wohl mit dem Latex Dia ähnliche Erfahrungen hatte, aber mit einem aus Silikon nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Lea-Contraceptivum: Wie sicher ist es wirklich?
BeitragVerfasst: 21. Dezember 2008 20:22 
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nicht mehr ganz so neu

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Beiträge: 62
Hallo lune,

das ist bei Iso so Vorschrift. Man soll eine Methode der ersten Wahl (Pille oder Spirale) mit einer Methode der zweiten Wahl (Barrieremethode) kombinieren um eine optimale Sicherheit zu haben.
Die Pille ist sehr sicher, aber kann trotzdem mal versagen, vllt auch durch Einnahmefehler. Das Lea habe ich ohnehin zuhause weil ich es vor der Iso-Behandlung gekauft habe. Somit bietet sich diese doppelte Methode für mich als gute Lösung. Kann sein, dass einige das übertrieben finden, aber wenn eine Frau mit Iso schwanger wird, bleibt nur ein Abbruch. Die Ärzte wollen sich da auch ganz absichern, da sind schon welche verklagt worden. Mittlerweile sind die Sicherheitsbestimmungen sogar noch strenger als früher geworden. Deswegen soll bei einer Iso-Behandlung (gegen Akne) eine doppelte Verhütung betrieben werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Lea-Contraceptivum: Wie sicher ist es wirklich?
BeitragVerfasst: 22. Dezember 2008 01:07 
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NFP-Kaiserin

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NFP seit: 2006
Naja, aber dann würde ich eher ein Dia empfehlen als ein Lea. ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Lea-Contraceptivum: Wie sicher ist es wirklich?
BeitragVerfasst: 22. Dezember 2008 13:42 
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Registriert: 21. Dezember 2008 17:05
Beiträge: 27
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Ok, ich bin nun überzeugt, das Lea kommt für mich nicht mehr in Frage!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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Einen ganz lieben Gruss von Katherina
*kurve* http://www.sympto.ch
So kann ich alles mit dem Handy machen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Lea-Contraceptivum: Wie sicher ist es wirklich?
BeitragVerfasst: 22. Dezember 2008 17:31 
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nicht mehr ganz so neu

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Beiträge: 62
so ganz überzeugt mich die Sicherheit von einem Dia aber auch nicht. Schon weil es eben auch nicht dicht ist und nur das spermizide Gel am Muttermund halten soll. Dabei wird aber oft behauptet, dass spermizide Gele ohnehin nicht sehr sicher sein sollen. Da ich über 3einhalb Jahre mit dem Lea verhütet habe und nichts passiert ist, stellt sich für mich die Fragen, wäre auch so nichts passiert, vllt weil ich schon zu alt bin um (schnell) schwanger zu werden, oder hat das Lea tatsächlich verhütet? Bei einer Umstellung auf ein Dia würde ich mich zumindest in der Anfangszeit unsicherer fühlen.
Kann auch sein, dass das Lea auch bei mir schon mal "versagt" hat, und ich einfach trotzdem nicht schwanger geworden bin, weil der Zeitpunkt ungünstig war, oder weil sich das Ei dann doch nicht eingenistet hat, oder andere Gründe. Im Alter von über 40 dauert es oft auch ohne Verhütung ein Jahr oder sogar länger bis eine Frau schwanger wird, wenn überhaupt noch. Somit kann ich jetzt nicht sagen, dass das Lea bei mir sicher verhütet hat. Ich würde mich mit einem Dia aber nicht unbedingt sicherer fühlen Nur viele andere Möglichkeiten habe ich auch nicht höchstens ein Gynefix, wozu ich mich aber auch noch nicht so recht entschließen kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: Lea-Contraceptivum: Wie sicher ist es wirklich?
BeitragVerfasst: 23. Dezember 2008 02:51 
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NFP-Kaiserin

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NFP seit: 2006
Zitat:
Schon weil es eben auch nicht dicht ist und nur das spermizide Gel am Muttermund halten soll. Dabei wird aber oft behauptet, dass spermizide Gele ohnehin nicht sehr sicher sein sollen.

Aber weißt du auch warum Gele unsicher sind? Weil sie rausfließen und nicht wirken können.
Und das verhindert das Dia erfolgreich.
Letzlich hat ein Lea schlicht und ergreifend ein LOCH und es passt auch nicht jeder Frau.
Wenn es das bei dir tut ist ein Unsicherheitsfaktor sicherlich schonmal weg- was immer noch das Loch übrig lässt. ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Lea-Contraceptivum: Wie sicher ist es wirklich?
BeitragVerfasst: 13. März 2009 16:05 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 12. Oktober 2007 16:23
Beiträge: 86
Wohnort: Wien
NFP seit: Dezember 2006
Ich habe das Lea ein gutes halbes Jahr verwendet, bin dann aber doch auf das Dia umgestiegen.
Ich bin nicht mit dem Lea (oder Dia) schwanger geworden, aber mich haben die Lea-SS beunruhigt, außerdem hat es meinem *mann* wehgetan. Nachdem es letztendlich auch noch beim Rausnehmen die Schleimhäute verletzt hat, hats mir gereicht. Die Umstellung ist mir leicht gefallen, dann das Gel habe ich sowieso immer benützt. Das Dia ist doch viel angenehmer, ich fühl mich sicherer und mein *mann* hatte beim ersten mal mit Dia sogar Angst ich hätte darauf vergessen *zustimm* .

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NFP seit 12/2006, 3 Wunschkinder


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 Betreff des Beitrags: Re: Lea-Contraceptivum: Wie sicher ist es wirklich?
BeitragVerfasst: 16. März 2009 09:28 
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Beiträge: 1700
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Was mich am Dia überzeugt hat: Es wird von vielen hier benutzt gab aber nur, soweit ich weiß, 1 oder 2 bestätigte Schwangerschaften.

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