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 Betreff des Beitrags: Re: Nach 30 Zyklen plötzlich so früher ES möglich?
BeitragVerfasst: 6. November 2008 11:06 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 21. August 2007 09:26
Beiträge: 1218
klar können die Zyklen eingeschickt werden. Auch Konsequenzen werden u.U. daraus gezogen. Aber der PI Wert kann nicht "angepasst" werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nach 30 Zyklen plötzlich so früher ES möglich?
BeitragVerfasst: 6. November 2008 13:23 
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Ersthelferin a.D.

Registriert: 19. Juli 2007 12:12
Beiträge: 6460
Wohnort: 4-Ländereck
NFP seit: 07/07
Lune hat geschrieben:
Sanftes Theorie der Schilddrüßenrisiko Gruppe


Da hab ich wohl was verpasst. Was besagt denn diese Theorie, Sanfte?

Im Übrigen möchte ich hier mal rbca etwas unterstützen. Soweit ich die Diskussion verfolgt habe, war alles korrekt, was sie angeführt hat. Dass NFP nach "unseren" Regelns sehr sicher ist, wissen wir ja alle, aber man muss es doch nicht künstlich noch sicherer reden wollen.
Nix für ungut, ich bin auch schon wieder raus aus der Diskussion. Nur das mit der SD-Theorie würde mich wirklich interessieren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nach 30 Zyklen plötzlich so früher ES möglich?
BeitragVerfasst: 6. November 2008 13:39 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 9. Mai 2005 21:57
Beiträge: 11121
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oia hat geschrieben:
Lune hat geschrieben:
Sanftes Theorie der Schilddrüßenrisiko Gruppe


Da hab ich wohl was verpasst. Was besagt denn diese Theorie, Sanfte?


Dass man mit den Schilddrüsenhormonen und je nach Höhe der Dosis den Zyklus beeinflussen kann (also dass man kürzere/längere Zyklen und dementsprechend frühere oder spätere Eisprünge hat). Was auch nachweislich der Fall ist - aber das heißt nicht, dass der Eisprung soviel früher kommen muss, sondern eben früher im individuellen Rahmen der frühesten Eisprünge, die man hat ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Nach 30 Zyklen plötzlich so früher ES möglich?
BeitragVerfasst: 6. November 2008 13:42 
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Ersthelferin a.D.

Registriert: 19. Juli 2007 12:12
Beiträge: 6460
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Aha. Danke Dir. Ich kenn mich mit der Thematik überhaupt nicht aus, deshalb ist das wol an mir vorbeigegangen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nach 30 Zyklen plötzlich so früher ES möglich?
BeitragVerfasst: 6. November 2008 13:46 
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NFP-Kaiserin

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 Betreff des Beitrags: Re: Nach 30 Zyklen plötzlich so früher ES möglich?
BeitragVerfasst: 6. November 2008 13:54 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 8. Februar 2008 13:12
Beiträge: 280
dieSanfte hat geschrieben:
Dass man mit den Schilddrüsenhormonen und je nach Höhe der Dosis den Zyklus beeinflussen kann (also dass man kürzere/längere Zyklen und dementsprechend frühere oder spätere Eisprünge hat). Was auch nachweislich der Fall ist


und weißt Du auch, in welche Richtung die Hormone den Zyklus beeinflussen? Also geringe Dosis (oder an der Schwelle zur Unterfunktion) -> später Eisprung, hohe Dosis -> früherer Eisprung?

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 Betreff des Beitrags: Re: Nach 30 Zyklen plötzlich so früher ES möglich?
BeitragVerfasst: 6. November 2008 14:02 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 9. Mai 2005 21:57
Beiträge: 11121
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Das kann man nicht pauschal sagen. Da reagiert jede Frau anders darauf. Bei manchen bleibt der Zyklus konstant, egal wie sich die Dosis verändert, bei manchen hat es enormen Einfluss.

Bei mir ist es so, wenn die Dosis zu gering ist, dann habe ich verlängerte Zyklen bzw. einen späten Eisprung (meist jenseits von ZT 28). Stimmt die Dosierung oder passe ich die Dosis etwas höher an, dann habe ich im ersten Zyklus der Dosisanpassung immer (!) einen Eisprung um ZT 15 - die darauf folgenden Zyklen pendeln sich dann bei ZT 20 ein. Das ist zumindest wie mein Körper darauf reagiert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nach 30 Zyklen plötzlich so früher ES möglich?
BeitragVerfasst: 6. November 2008 14:05 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 8. Februar 2008 13:12
Beiträge: 280
Ah ok...
Ich dachte nur, dass sich bei zu geringer Dosis der Eisprung nach hinten verlagert, weil mir mal ein Arzt gesagt hat, eine latente Unterfunktion kann der Grund sein, dass man keinen Eisprung hat....

Ich kriege nächsten Dienstag wieder meine Werte. Bin gespannt, ob sich da was geändert hat (durch den Herbst/Winter, Absetzen der Pille, was auch immer) und ob sich dadurch vielleicht erklären lässt, warum dieser und der letzte Zyklus wieder realtiv lang ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nach 30 Zyklen plötzlich so früher ES möglich?
BeitragVerfasst: 6. November 2008 14:08 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 9. Mai 2005 21:57
Beiträge: 11121
Wohnort: Cosmopolitan
Muwilaus hat geschrieben:
Ah ok...
Ich dachte nur, dass sich bei zu geringer Dosis der Eisprung nach hinten verlagert, weil mir mal ein Arzt gesagt hat, eine latente Unterfunktion kann der Grund sein, dass man keinen Eisprung hat....


Ja, das ist sicher bei einigen der Fall (bei mir auch). Aber das ist halt überall individuell ;-)

Zitat:
Ich kriege nächsten Dienstag wieder meine Werte. Bin gespannt, ob sich da was geändert hat (durch den Herbst/Winter, Absetzen der Pille, was auch immer) und ob sich dadurch vielleicht erklären lässt, warum dieser und der letzte Zyklus wieder realtiv lang ist.


Dann drück ich dir die Daumen *daumendrücken*

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 Betreff des Beitrags: Re: Nach 30 Zyklen plötzlich so früher ES möglich?
BeitragVerfasst: 6. November 2008 16:12 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 21. August 2007 09:26
Beiträge: 1218
@oia: Danke für die Unterstützung

Ich habe übrigens auch seit mehreren Jahren Hashimoto und bei mir verhielt es sich so, dass meine Zyklen immer 30-33 Tage lang waren (1.HM frühstens 17 ZT). Nach zwei Jahren nfp musste das erste mal wieder die Hormondosis erhöht werden. Im nachfolgendem Zyklus war meine erste höhere Messung plötzlich am Tag 14 (den Fall eines früheren Eisprungs nach Dosisanpassung hatte ich aber eingeplant). Die Zyklen danach waren wieder "normal".
Eine Schilddrüsenunterfunktion hat wohl häufiger ausbleibende Eisprünge zur Folge, davon habe ich aber nichts gemerkt.
Was ich ein halbes Jahr vor der Dosisanpassung aber gemerkt habe ist dass mein Temperaturniveau niedriger wurde. Das hat natürlich auch einen niedrigeren Grundumsatz zur Folge.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nach 30 Zyklen plötzlich so früher ES möglich?
BeitragVerfasst: 6. November 2008 17:07 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 16. August 2005 23:04
Beiträge: 5884
Zitat:
klar können die Zyklen eingeschickt werden. Auch Konsequenzen werden u.U. daraus gezogen. Aber der PI Wert kann nicht "angepasst" werden.


Laut einer Autorin gab es aber keinen Fall einer (bekannten) Methodenschwangerschaft mehr, nachträglich eingeschickt oder nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nach 30 Zyklen plötzlich so früher ES möglich?
BeitragVerfasst: 6. November 2008 17:26 
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NFP-Gräfin

Registriert: 20. März 2006 00:46
Beiträge: 3618
Das Einschicken hat ja nur "Beweiswirkung". Es wird wohl zwingend notwendig sein, damit man von einem Methodenfehler sprechen kann. Ohne den Zyklus gesehen zu haben, wird das erstmal niemand glauben. Und man weiß ja nicht, ob es nicht doch solche "Methodenschwangerschaften" gab, weil man nicht unbedingt davon ausgehen kann, daß entsprechende Zyklen auch eingeschickt werden.

Von der Berechnung des Pearl Index habe ich allerdings keine Ahnung, kann da also nicht mitreden ;-).


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 Betreff des Beitrags: Re: Nach 30 Zyklen plötzlich so früher ES möglich?
BeitragVerfasst: 6. November 2008 17:45 
Nee, mit der Berechnung des PI kenne ich mich auch nicht aus. Ich sehe allerdings nach wie vor die große Sicherheit (und auch den Sicherheitsvorteil!) von NFP darin, dass man generell auf seinen Körper hören lernt. Dass man Dinge wie Medikamenteneinnahme, Urlaub, spätes Schlafen usw. schon von vornherein als Störfaktoren zu werten weiß. Und dass man die Möglichkeit hat, sich selbst zu kontrollieren durch zusätzliche Schleimbeobachtung usw.

Was mir dazu gerade einfällt - wäre es dann nicht ratsam, grundsätzlich zu sagen, Schleimkontrolle soll am Mumu erfolgen? Immerhin ist es meist so, dass sich dort früher Schleim finden lässt als am Scheideneingang... *kopfkratz*


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 Betreff des Beitrags: Re: Nach 30 Zyklen plötzlich so früher ES möglich?
BeitragVerfasst: 6. November 2008 18:01 
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Ersthelferin a.D.

Registriert: 19. Juli 2007 12:12
Beiträge: 6460
Wohnort: 4-Ländereck
NFP seit: 07/07
Firelady hat geschrieben:
Was mir dazu gerade einfällt - wäre es dann nicht ratsam, grundsätzlich zu sagen, Schleimkontrolle soll am Mumu erfolgen? Immerhin ist es meist so, dass sich dort früher Schleim finden lässt als am Scheideneingang... *kopfkratz*


Nein, die Sicherheit bei Entnahme am SE ist völlig ausreichend. Die Mumu-Variante ist ja eigentlich nur für Frauen, die am SE nix finden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nach 30 Zyklen plötzlich so früher ES möglich?
BeitragVerfasst: 6. November 2008 18:47 
Das ist mir klar ;-) Dennoch ist es so, dass viele Frauen am Mumu früher (qualitativ hochwertigeren) Schleim finden als am SE. Wenn es am Zyklusanfang darum geht, dass mit erstem Auftreten von Schleim - egal, welcher Qualität - von Fruchtbarkeit ausgegangen werden muss, wäre das für mich jetzt ein logischer Rückschluss.
Dass es für die Auswertung egal ist, ist mir klar - war nur ein Gedanke für die Frauen, die die Sicherheit am Zyklusanfang noch optimieren wollen...? *hä*


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