Wenn ich mal die ersten 9 post-pill-Zyklen weglasse, in denen bei mir definitiv noch alles drunter und drüber ging, dann bin ich immer noch bei 26 bis 44 Tagen, also 18 Tage Schwankung.
NFP heute sagt, dass nach allen vorhandenen Studien eine Schwankungsbreite von mindestens 7 bis 8 Tagen innerhalb eines Jahres normal ist, wobei da auch Ausreißer eingehen. Aber bei uns ja auch. ;)
Die Anzahl der Frauen mit einer Schwankungsbreite von drei Tagen und weniger innerhalb eines Jahres liegt nach diesen Studien zwischen 30% und überhaupt keine.
Du siehst also, Aravis: Alles eine Frage der Relation. Wenn ich mir hier so diverse "Mein Körper ist ein kleines Uhrwerk"-Exemplare angucke, dann sind für die 9 Tage sicherlich viel, für mich wäre es wenig.
Zitat:
und außerdem, macht ein unregelmäßiger zyklus nfp komplizierter, unsicherer, vielleicht sogar unmöglich oder spielt das kaum eine rolle?
Nichts davon und doch alles ein bisschen. ;)
Bei Frauen mit "unregelmäßigen" Zyklen - wobei ich da schon eher sehr deutliche Unregelmäßigkeiten im Hintergrund vermute - sinkt tatsächlich die
Gebrauchssicherheit. Das liegt aber einfach daran, dass man verleitet sein kann, zu lange unverhüteten GV zu haben, weil man von vergangenen langen Zyklen unzulässigerweise darauf schließt, dass es schon passen wird. Oder man strickt sich eine Auswertung zurecht, weil man die Nase voll hat vom Verhüten.
Es kann also mit dem Eigenverantwortungs-Teil evtl. etwas schwierig werden, wenn der Zyklus wirklich sehr stark schwankt. Aber in solchen Fällen kann man sich sehr schön hier in den Hintern treten lassen.
