Alana hat geschrieben:
Da muss ich gleich mal einhaken. Die Frauen die in der unfruchtbaren Zeit mit Kondom zusätzlich verhüten haben die gleiche Sicherheit wie die Frauen die in der unfruchtbaren Zeit auf Verhütungsmittel verzichten.
Die mit NFP als unfruchtbar bestimmte Zeit entspricht aber nicht gleich der tatsächlichen unfruchtbaren Zeit, sonst wäre der PI von Sensiplan/NFP, der ja mit Enthaltsamkeit in der als fruchtbar bestimmten Zeit ermittelt wurde, gleich Null.
Es lässt sich sogar genau errechnen, um was sich gegenüber Freigabe nach NFP-Regeln das Schwangerschaftsrisiko verringert, wenn den ganzen Zyklus über durchverhütet wird: Das Schwangerschaftsrisko verringert sich dann genau um das Schwangerschaftrisiko von Sensiplan/NFP minus dem Produkt aus den Schwangerschaftsrisiken von Sensiplan/NFP und der Verhütungsmethode.
Zitat:
Die Sicherheit ist bei gezielter Anwendung nur in der fruchtbaren Zeit besser als bei Einsatz des Kondoms ohne Zyklusbeobachtung. Das wird darauf zurückgeführt das man sich bei der Handhabung mehr mühe gibt wenn man weiß dass man gerade in der fruchtbaren Phase ist.
Wobei der Grund für dieses Phänomen nur vermutet wird.
Ich würde an der Stelle eine ganz andere Hypothese aufstellen, nämlich dass die Voraussetzung an Sensiplan/NFP zu kommen erfordert, dass man sich mit der Materie der Verhütung und Familienplanung intensiver auseinandersetzt. Das ist ein Auslesemechanismus, der bevor man zu NFP kommt stattfindet, demnach eine Eigenart der Frauen die NFP praktizieren und kein Resultat von NFP.
HollyGolightly hat geschrieben:
FFM hat geschrieben:
Die Schwangerschaftswahrscheinlichkeit ein und der selben Frau ist natürlich geringer, wenn sie den ganzen Zyklus über mit Barriere Mehoden verhütet als wenn sie es nur in der sympto-thermal bestimmten fruchtbaren Zeit tut.
Das würde doch aber den von dir zitierten Zahlen widersprechen.
Nein, gar nicht, da die Zahlen sich ja nicht auf die selben Frauen beziehen. Das waren unterschiedliche Studien und unterschiedliche Untersuchungsgruppen.