Mara hat geschrieben:
Was für Temperaturregeln hat denn die Nofziger?
Die gleichen wie bei NFP würde ich sagen (nach dem, was ich hier so gelesen habe, ohne N&S zu kennen): um frei zu geben, mußt du drei mal hintereinander Temperaturen gemessen haben, die alle um mindestens 0,2°C höher liegen, als die Temperaturen der sechs Tage vor dem Anstieg. Es spielt dafür keine Rolle, ob der Anstieg an einem Tag oder über mehrere Tage (treppenförmig) ansteigt. Man darf eine hohe unter den sechs niedrigen Temperaturen streichen, falls aber mehr als eine Temparatur höher ist, darf man nicht streichen.
Mara hat geschrieben:
Und was heißt, sie empfiehlt die Schleimbeobachtung? Ist das ein Teil der Methode oder nicht?
Jawohl, sie ist Teil der Methode!
Um genau zu sein. Die Methode der natürlichen Geburtenkontrolle basiert auf drei miteinander kombinierten Methoden:
1. Aufzeichnung der Basaltemperatur
2. Bestimmung der frühen, vor dem Eisprung liegenden, unfruchtbaren Zeit nach den (verschärften) Regeln der Kalendermethode (also etwa das, was ihr die -8 und die -20 Methode nennt)
3. Beobachtung und Aufzeichnung des Zervix-Schleims.
Nur
icke kam mit der Schleimbeobachtung halt nicht so klar

und habe dann eben "nur", resp. fast ausschließlich nach der Temperaturmethode verhütet.
Mara hat geschrieben:
Find ich gerade interessant, was es da alles für Methoden auf dem Markt gibt.
Tja, ob es diese Methode noch "auf dem Markt" gibt? Sie unterscheidet sich von NFP ja eigentlich hauptsächlich darin, daß hierbei der MuMu noch nicht beobachtet wurde.
Es würde mich ja auch mal interessieren, wer noch nach Margarete Nofziger verhütet. Die Methode gibt es ja seit den siebziger Jahren in Amerika. 1978 kam die erste deutsche Auflage raus, 2003 die letzte (lt. Ama***).
Edit: jetzt hat mich Katharina überholt...
