SarahLou hat geschrieben:
Viele Frauen wissen ja nicht, dass die NW von der Pille sind, Sanfte, das muss man auch miteinbeziehen. Meiner behauptet, er würde sie nehmen und ich glaube ihm das auch. Aber bei NW würde er sie vermutlich absetzen, ich hatte ja kaum NW.
Natürlich, die Fälle, wo die Frau den Zusammenhang nicht sieht oder keine Nebenwirkungen hat, ist was anderes. Aber es gibt ja genug, die welche haben und dann nicht absetzen. Zum einen, weil sie keine Alternative sehen, der Partner es nicht will etc.
Zitat:
Wenn mein Partner grosse Angst hat vor einer Schwangerschaft oder ihm der PI einer Methode zu hoch ist, steht es ihm natürlich frei zusätzlich zur Pille oder NFP oder ... ein Kondom zu benutzen. Das ist kein Vertrauensbruch. Wenn Du das Kondom abrollst, weil Du's besser kannst, ist das auch kein Vertrauensbruch. Aber wenn mein Partner NFP nicht vertraut, weil ich einen Kinderwunsch habe, dann vertraut er mir zu wenig. Ich bin erwachsen und wenn ich sage, dass ich akzeptiere, dass wir jetzt kein Kind wollen, dann kann ich das verhütungstechnisch auch umsetzen, da sollte er mir schon vertrauen und nicht ständig Angst haben, dass ich meine Kurve (ob nu bewusst oder unbewusst) falsch auswerte, bloss um eigentlich unfreie freie (also gefährliche) Zeit zu generieren oder sowas.
Als ich begonnen habe, die Pille zu nehmen, habe ich mit meinem Partner geredet und ganz klar gesagt, "wie's läuft", ich habe gesagt: "Schau mein Schatz, nun hängt die ganze Verhütung an mir. Ich muss an die Pille denken. Ich muss an Kontraindikationen denken. Ich muss drauf achten, ob ich nicht gek... habe oder irgendwas. Das heisst, es besteht ein gewisses Risiko für Anwenderfehler, das kein Mensch auf der Welt komplett ausschliessen kann. Wenn wir dieses Risiko tragen wollen, ist es für mich ok, ein Kind wäre für mich kein Weltuntergang. Ich will, dass WIR dieses Risiko tragen. Wenn ich schwanger werde, will ich keine Schuldzuweisungen hören. Du weisst, ich bemühe mich und ich mache es nicht extra und wo Menschen sind, da passieren Fehler. Da Du nicht immer da bist, um mich zu erinnern, fordere ich, dass wir entweder zusätzlich verhüten (Kondome) oder dass Du mir vertraust hierdrin und das Risiko eines Fehlers meinerseits GEMEINSAM MIT MIR trägst, wir sehen es also als "das Risiko bei der Anwendung der von uns gewählten Methode" und nicht als "Risiko, dass ICH etwas falsch mache"".
Da hast du Recht. Wobei man hier auch offen reden kann, so wie du, indem man das Risiko für Fehler anspricht. Dann kann der Partner immer noch entscheiden, ob er z.B. mitauswertet oder was ihm sicher genug ist (ab wann man sich freigibt, ein paar Tage zusätzlich noch verhütet).