Ich habe zwar derzeit keinen Freund, gebe aber trotzdem mal meine Meinung dazu:
Mit den Männern vor NFP war das Verhütungsgespräch immer sehr kurz.
"Du nimmst die Pille?"
"Ja."
Das ist jetzt nicht weiter zu verteufeln, ich wusste nichts von Alternativen und habe mich dementsprechend auch nicht so wie heute verhalten.
Inzwischen läuft das bei mir theoretisch anders ab. Ich erkläre die Methode und frage, ob der Mann mir und der Methode nach Einsicht in das Buch oder ins Internet weitestgehend vertraut.
In der fruchtbaren bzw. hochfruchtbaren Zeit muss der Mann zudem davon ausgehen, dass ich im Falle einer Kondompanne keine PD nehme, hier ist also ein Restrisiko zu beachten.
Und hier fängt für mich die partnerschaftliche Methode an. Der Mann weiß von einem gewissen Risiko, welches jeder Geschlechtsverkehr mit sich bringt, wir müssen also miteinander kommunizieren, um dieses Risiko weitestgehend zu minimieren.
Praktisch hatte ich noch keinen Mann, der mit diesen Forderungen konfrontiert wurde, ich habe meine Bedingungen nur meinen männlichen Freunden erzählt und alle fanden es sehr "überlegt".
Manchmal komme ich mir allerdings auch ein bisschen so vor, als hätte ich den Spieß umgedreht.

muss verhüten, ansonsten mache ich nicht mit.
Früher war es ja so, dass ich verhüten musste, sonst hat der Mann nicht mitgemacht.
Wenn ich einen Freund habe, werde ich dann wohl herausfinden, ob die Methode tatsächlich so partnerschaftlich ist, wie ich mir das vorstelle. Mit meinem Exfreund hab ich zwar auch NFP gemacht, aber für Kurven hat der sich nicht interessiert.
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