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 Betreff des Beitrags: Re: Was sagen denn die anderen zu Eurer NFP?
BeitragVerfasst: 23. Oktober 2011 12:39 
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Registriert: 5. Oktober 2010 09:25
Beiträge: 1719
Halbwissen ist gefährlich. Da stimme ich voll und ganz zu. Das ist nicht nur bei NFP so, sondern auch bei hormoneller Verhütung. Bei beiden wissen die meisten fast null.
Trotzdem ist das eine der akzeptierte defacto-Standard der "sicheren Verhütung", während das andere als lächerlich abgetan wird.

Was mich hier fuchst ist, dass die, die es besser wissen sollten, sprich medizinisches Personal, es eben auch nicht besser weiß und dort noch weiter Verwirrung stiftet, bzw zur allgemeinen Anti-NFP Stimmung beitragen.

Auch wenn es total verrückt klingen mag, ich gehe doch irgendwie davon aus, das mediziner eher Allgemeinwohl als schnöden Mammut im Blick haben sollten.

Ich finde, die AG NFP könnte sich mehr um die Mediziner kümmern oder allgemeine Öffentlichkeitsarbeit. Ich meine, vom Staat gibt es anzeigen gegen betrunken Auto zu fahren, als AIDS neu auf kam, gab es überall Anzeigen für Kondome, was spricht dagegen zumindest soetwas wie ein Bewusstsein zu schaffen für zum Beispiel Nebenwirkungen der hormonellen Verhütung. Wenn man sagt, dass man drunter litt, wird man immer noch dumm angesehen.

Und ich rede hier nicht von Libidoverlust, was in manchen Augen "Fehler des Mannes" sei oder "da stimmt etwas in der Beziehung nicht", sondern ich rede hier auch ganz bewusst von Nebenwirkungen wie "Schmerzen beim GV", "Ewige Vaginalpilze".....und auch von Thrombose und ähnlichem. Als ich damals meine Thrombose-Erfahrung machen musste, hat von meinem Freundinnen das trotzdem niemand auf die Pille beziehen wollen. Mein Arzt meinte ich solle es mit der Mini/Mikropille versuchen. Dass ich der Pille nicht traue, da ich laktoseintolerant bin und daher des öfteren mal überrascht werde von Durchfall und ich dann nicht weiß ob es überhaupt aufgenommen wurde, wird als Unsinn abgetan. Meine Schwester hatte 2x Brustkrebes und ihr FA hat ihr trotzdem zur Mirena geraten.

Was soll das denn?! *teufel* *zunge*
Ich bin mir sicher, dass viele Frauen hier ähnliche Geschichten beizutragen haben. Mich macht das sehr wütend. In NFP heute wird dieses Forum ja gerne öfters mal zitiert. Ich gehe also davon aus, dass die das auch lesen. Vielleicht ließt ja auch jemand von der AG unsere Unterhaltung hier und macht sich ein paar Gedanken....nett wäre es. Denn es stimmt absolut nicht, was da im Vorwort in N&S steht...von wegen der Wandel und Ärzte empfehlen es als Standardwerk, etc.... :roll:

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 Betreff des Beitrags: Re: Was sagen denn die anderen zu Eurer NFP?
BeitragVerfasst: 23. Oktober 2011 13:05 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 10. August 2010 04:29
Beiträge: 552
Alana hat geschrieben:
Vielleicht hat man davor Angst was Jugendliche machen die den NFP Erläuterungen nur halbherzig zuhören?


Ich arbeite bei einem Projekt mit für sexuelle Aufklärung wo wir in Schulklassen gehen etc. Bei der Schulung wurde uns auch gesagt, dass es sehr schwierig ist, sowas rüberzubringen, weil am Ende nur hängen bleibt dass man "irgendwie" seine unfruchtbaren Tage berechnen kann und außerdem Jugendliche wahrscheinlich nicht so verantwortungsbewusst sind wie erwachsene Frauen sind. Abgesehen davon dass die Zeit eh nicht reichen würde, wurde uns abgeraten, so eine Methode darzustellen. *kopfkratz*
Find ich zwar selber schon sehr schade irgendwie, aber ich kanns auch verstehen, weil die Zeit echt nicht ausreicht. Und es dauert schon echt lang, alles über Kondome zu erzählen und die Anwendung zu zeigen.
Aber wenn ich dabei bin und mal eine Schülerin fragt, ob es auch was natürliches gibt, werde ich schon davon erzählen, aber sicherlich dazu sagen, dass man dafür zu einer NFP Beraterin muss zum "Erlernen". :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Was sagen denn die anderen zu Eurer NFP?
BeitragVerfasst: 23. Oktober 2011 13:09 
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NFP-Guru

Registriert: 28. März 2010 22:17
Beiträge: 2558
Ich bin ganz deiner Meinung was deine Forderungen/Wünsche angeht. ABER die AG NFP ist keine Stelle wie z.B. die BZGA. Es ist nicht staatlich, es finanziert sich nicht auf die gleiche Art UND es steht auch nicht in gleichem Umfang Geld zu Verfügung für Aufklärungsarbeit.

Es zu verlangen ist richtig. Aber die AG NFP ist die falsche Stelle um mehr Einsatz und Ausgaben zu fordern. Ich finde es müsste da mehr vom Staat kommen.

Und ja auch ich bin von Ärzten enttäuscht.

Ich kenne es wenn man tatsächlich auch sieht was man an einer Verhütungsmethode verdient. Es gehört ein ganzes Stück Idealismus dazu den Umsatz außer acht zu lassen und nur das Wohl der Frau/des Paares im Sinn zu haben.
Dazu kommt noch jede Menge Unwissen und Ignoranz.

Die Geschichten über schlechte Beratung lassen mir auch immer wieder die Haare zu Berge stehen. Ich glaube manch einer verliert aus den Augen, dass er Angehöriger eines Heilberufes ist und auch das oberste Gebot in der Medizin:

"Nicht schaden"

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 Betreff des Beitrags: Re: Was sagen denn die anderen zu Eurer NFP?
BeitragVerfasst: 23. Oktober 2011 13:32 
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Moderatorin a. D.

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Beiträge: 10515
Wohnort: Nibiru
NFP seit: gefühlt seit dem Phanerozoikum
mauKatze hat geschrieben:
Ich faende es wirklich toll, wenn die von der AG NFP endlich mal mehr in Aufklaerung und Oeffentlichkeitsarbeit investieren wuerden. Wenn sie wenigstens bei den Medizinern und sonstigen im Gesundheitswesen anfingen, waere das doch schonmal was.

Das ist ja das Groteske, das wird ja gemacht (nur wir Leien bekommen das so nicht mit)! Nämlich über die med. Fachzeitschriften und Fort-/Weiterbildungen. Aber wer die Fachzeitschriften nicht liest, bzw. nicht zu den Fortbildungen geht, an dem läuft das leider vorbei.

Wir hatten das Thema erst diese Woche beim Regionalgruppentreffen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Was sagen denn die anderen zu Eurer NFP?
BeitragVerfasst: 23. Oktober 2011 13:48 
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wohnt hier

Registriert: 5. Oktober 2010 09:25
Beiträge: 1719
Mara hat geschrieben:
mauKatze hat geschrieben:
Ich faende es wirklich toll, wenn die von der AG NFP endlich mal mehr in Aufklaerung und Oeffentlichkeitsarbeit investieren wuerden. Wenn sie wenigstens bei den Medizinern und sonstigen im Gesundheitswesen anfingen, waere das doch schonmal was.

Das ist ja das Groteske, das wird ja gemacht (nur wir Leien bekommen das so nicht mit)! Nämlich über die med. Fachzeitschriften und Fort-/Weiterbildungen. Aber wer die Fachzeitschriften nicht liest, bzw. nicht zu den Fortbildungen geht, an dem läuft das leider vorbei.

Wir hatten das Thema erst diese Woche beim Regionalgruppentreffen.


Hm....seufz....vielleicht braucht es einfach mehr Zeit.
...wir sind unserer Zeit offenbar weit voraus...

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 Betreff des Beitrags: Re: Was sagen denn die anderen zu Eurer NFP?
BeitragVerfasst: 23. Oktober 2011 15:35 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 24. März 2011 21:55
Beiträge: 984
Wohnort: Südlich des Weißwurstäquators
NFP seit: länger als die Pille \o/
mauKatze hat geschrieben:
Hm....seufz....vielleicht braucht es einfach mehr Zeit.
...wir sind unserer Zeit offenbar weit voraus...

Ja, das könnte durchaus sein *zustimm* Ich denke, es fällt einem oft schwer, in bestimmten Dingen geduldig zu bleiben, wenn man selbst die Missstände so offensichtlich sieht und man sich fragt, wie andere das einfach nicht sehen können oder gar übersehen (nicht nur in Bezug auf Verhütung - auch bei der Massentierhaltung und der Klimaerwärmung beobachte ich ähnliche Tendenzen). Viele öffnen die Augen erst dann, wenn es richtig gekracht hat und die Schäden irreparabel sind (z.B. Fukushima…).
Um mal den Marquis von Posa aus "Don Carlos" sprechen zu lassen: "Das Jahrhundert / Ist meinem Ideal nicht reif. Ich lebe / Ein Bürger derer, welche kommen werden."
Ich liebe diese Textstelle *schmacht* Hab grad meinen Speicher umgegraben, nur um dieses Reclam-Heftchen zu finden und das zitieren zu können *rotwerd*

Aber ich denke, NFP ist im Kommen, und sei es durch Zykluscomputer oder ähnliche, in unseren Augen unsichere Methoden. Ich kann mir gut vorstellen, dass Leute erst auf einen solchen Computer aufmerksam werden (eben weil für die kräftig Werbung gemacht wird), dann im Internet mehr darüber erfahren wollen und so schließlich doch zu NFP kommen, wenn sie dann Beiträge wie unsere lesen, die ihnen von den Computern abraten und NFP/Sensiplan empfehlen. Einfach allein deshalb, weil mehr über natürliche Methoden geredet/geschrieben wird, auch wenn nicht immer alles stimmt, was verbreitet wird. Aber da handeln viele von uns ja bereits als Korrektiv und kommentieren Artikel über (natürliche) Verhütung mit Hinweisen auf die Fehler und wie es richtig wäre. Ich denke, dass das alles zusammen schon sehr viel bringt *sonne*

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Happiness in intelligent people is the rarest thing I know. (Ernest Hemingway)


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 Betreff des Beitrags: Re: Was sagen denn die anderen zu Eurer NFP?
BeitragVerfasst: 23. Oktober 2011 15:52 
mauKatze hat geschrieben:
Ich rede hier von Zeitschriften, Fauen- und Jugendzeitschriften. Und ja, auch vielleicht Fernsehen, Radio, etc.

Eine ganzseitige Werbung in der Brigitte kostet etwa 50'000€. Wer soll das zahlen? Mit dem Geld kann die AGNFP viele Ausbildungskurse bezuschussen, da kommt sicher mehr an, als bei einer einzigen Anzeige.


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 Betreff des Beitrags: Re: Was sagen denn die anderen zu Eurer NFP?
BeitragVerfasst: 23. Oktober 2011 16:16 
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Kurven-Rätslerin

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Beiträge: 365
NFP seit: 17. April 2011
Ich denke, NFP wird sich auch so mehr und mehr ausbreiten :) Es wird nie so populär sein wie die Pille, aber ich glaube, dass die Zahl der Nutzerinnen steigt und mit der Zahl der Nutzerinnen steigt die Zahl derer, die davon hören. Ich denke, das ist auch ein bißchen Schneeballprinzip... Klar, oft kommt einem Skepsis entgegen, aber es gibt doch auch immer wieder Leute, die Interesse zeigen. Ich hab einer Freundin das Buch geliehen, eine ist ziemlich skeptisch (und da kann ich mit jedem Erfolgreich verhüteten Zyklus punkten :P ), meinen Schwestern würde ich es auch gerne mal näher bringen, schauen, wie sie drauf reagieren... Mir gehts dabei auch weniger darum, Leute zu bekehren, als viel mehr zu sagen "Hey Leute, da gibts noch was anderes!"

Was das Vorstellen in Schulklassen angeht, ich finde, es sollte zumindest mal erwähnt werden. Ausführlich erläutern geht wohl wirklich nicht und die Anwendung eines Kondoms zu lernen finde ich ohne Zweifel wichtiger, aber ich bezweifle, dass Zeit dafür ist, die genaue Wirkungsweise der Pille zu erklären... Und ich finde es irgendwie schade, dass jungen Menschen immer das Verantwortungsbewußtsein abgesprochen wird bzw. davon ausgegangen wird, dass sie mit Kondomen und Pille verantwortungsbewußter umgehen können als mit einem Thermometer oO (Und mal böse gesagt, ne vergessene Pille ist im Grunde schlimmer als ne vergessene Messung *undweg*)

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Meine Seite und Stille Kurve und Familienleben im Zeichen der Elemente mit Wasser-Mama, Luft-Papa, Erd-Sohn Fraggelchen (09/2020) und Feuer-Töchterchen Mäusi(04/2025).
Ich sehe Falten, graue Haare, Narben sowohl innen als auch außen und nie war ich schöner als jetzt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Was sagen denn die anderen zu Eurer NFP?
BeitragVerfasst: 23. Oktober 2011 16:18 
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neu hier

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Beiträge: 7
mauKatze hat geschrieben:
Ich finde, die AG NFP könnte sich mehr um die Mediziner kümmern oder allgemeine Öffentlichkeitsarbeit. Ich meine, vom Staat gibt es anzeigen gegen betrunken Auto zu fahren, als AIDS neu auf kam, gab es überall Anzeigen für Kondome, was spricht dagegen zumindest soetwas wie ein Bewusstsein zu schaffen...

Marie36 hat geschrieben:
mauKatze hat geschrieben:
Ich rede hier von Zeitschriften, Fauen- und Jugendzeitschriften. Und ja, auch vielleicht Fernsehen, Radio, etc.

Eine ganzseitige Werbung in der Brigitte kostet etwa 50'000€. Wer soll das zahlen? Mit dem Geld kann die AGNFP viele Ausbildungskurse bezuschussen, da kommt sicher mehr an, als bei einer einzigen Anzeige.

Ich denke auch, dass Ausbildungskurse für Gynäkologen und Allgemeinmediziner der richtige Ansatzpunkt wären.
Alle Ärzte sind ja jetzt auch gesetzlich dazu verpflichtet, sich regelmäßig fortzubilden:

Zitat:
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Continuing ... eutschland

Der aktuelle Stand in Deutschland

Mit der Einführung von CME in das Bundesgesetz müssen Ärzte nun innerhalb von fünf Jahren 250 Fortbildungspunkte und damit das Fortbildungszertifikat der zuständigen Ärztekammer erwerben.[3] Dieses Zertifikat dient als Nachweis für die Kassenärztlichen Vereinigungen, die dazu verpflichtet sind „ihre Mitglieder auf Einhaltung ihrer Fortbildungspflichten zu überprüfen“.[5] Als geeignet für die Fortbildung werden

- mediengestütztes Eigenstudium (Fachliteratur, audiovisuelle Lehr- und Lernmittel, strukturierte interaktive Fortbildung)
- Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen (Kongresse, Seminare, Übungsgruppen, Kurse, Kolloquien, Qualitätszirkel)
- Klinische Fortbildung (Hospitationen, Fallvorstellungen) sowie
- curriculär vermittelte Inhalte (curriculärer Fortbildung, Weiterbildungskurse, die nach der Weiterbildungsordnung für eine Weiterbildungsbezeichnung vorgeschrieben, Zusatzstudiengänge) betrachtet.[3]

Als Nachweis für eine absolvierte Fortbildung erhalten die Teilnehmer je nach Anspruch der Veranstaltung bis maximal acht Fortbildungspunkte, so genannte CME-Punkte, pro Tag.[3] Im Falle der Nichteinhaltung drohen Sanktionen wie Vergütungsabschläge bis maximal Entzug der Zulassung.[5]

Und hier wäre es mMn insbedonere wichtig, auch online Angebote zu entwickeln, da zum einen die Teilnehmerzahl nicht begrenzt ist, zum anderen es auch besonders wenig Aufwand und Kosten für die Teilnehmer bedeutet; ein attraktives zugängliches Weiterbildungsprogramm eben. Die Ärzte suchen schon nach ihren Weiterbildungsveranstaltungen, für die sie ihre benötigten CMEs bekommen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Was sagen denn die anderen zu Eurer NFP?
BeitragVerfasst: 23. Oktober 2011 17:16 
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Registriert: 5. Oktober 2010 09:25
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nastassja hat geschrieben:
Zitat:
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Continuing ... eutschland

Der aktuelle Stand in Deutschland

Mit der Einführung von CME in das Bundesgesetz müssen Ärzte nun innerhalb von fünf Jahren 250 Fortbildungspunkte und damit das Fortbildungszertifikat der zuständigen Ärztekammer erwerben.[3] Dieses Zertifikat dient als Nachweis für die Kassenärztlichen Vereinigungen, die dazu verpflichtet sind „ihre Mitglieder auf Einhaltung ihrer Fortbildungspflichten zu überprüfen“.[5] Als geeignet für die Fortbildung werden

- mediengestütztes Eigenstudium (Fachliteratur, audiovisuelle Lehr- und Lernmittel, strukturierte interaktive Fortbildung)
- Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen (Kongresse, Seminare, Übungsgruppen, Kurse, Kolloquien, Qualitätszirkel)
- Klinische Fortbildung (Hospitationen, Fallvorstellungen) sowie
- curriculär vermittelte Inhalte (curriculärer Fortbildung, Weiterbildungskurse, die nach der Weiterbildungsordnung für eine Weiterbildungsbezeichnung vorgeschrieben, Zusatzstudiengänge) betrachtet.[3]

Als Nachweis für eine absolvierte Fortbildung erhalten die Teilnehmer je nach Anspruch der Veranstaltung bis maximal acht Fortbildungspunkte, so genannte CME-Punkte, pro Tag.[3] Im Falle der Nichteinhaltung drohen Sanktionen wie Vergütungsabschläge bis maximal Entzug der Zulassung.[5]


Cool *daumenhoch*
Davon wusste ich garnichts. Das finde ich sehr gut.

nastassja hat geschrieben:
Und hier wäre es mMn insbedonere wichtig, auch online Angebote zu entwickeln, da zum einen die Teilnehmerzahl nicht begrenzt ist, zum anderen es auch besonders wenig Aufwand und Kosten für die Teilnehmer bedeutet; ein attraktives zugängliches Weiterbildungsprogramm eben. Die Ärzte suchen schon nach ihren Weiterbildungsveranstaltungen, für die sie ihre benötigten CMEs bekommen.


*zustimm*
stimme voll zu!

...und ich wusste garnicht, dass Werbung in einer Zeitschrift so verdammt viel kostet. Au mann!! *steinschmeiss*

Ich denke auch, dass wenn Ärzte besser informiert wären, schon viel geholfen wäre. Ich wäre jedenfalls sehr dankbar für besser informierte FAs!

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 Betreff des Beitrags: Re: Was sagen denn die anderen zu Eurer NFP?
BeitragVerfasst: 23. Oktober 2011 17:32 
Die Zeitschriftenartikel (siehe Posting von mir weiter oben) im "Der Gynäkologe" - eine Zeitschrift die wohl fast alle Gynokologen im Abo haben, fungieren als anerkannte Fortbildung. Die Ärzte müssen dazu einen Fragebogen zum Artikel ausfüllen - wer online Zugriff hat sieht es ja selbst.
Ich finde das super und wundere mich, dass ihr der AG bzw. den dort beteiligten Ärztinnen so wenig Engagement vorwerft.


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 Betreff des Beitrags: Was sagen denn die anderen zu Eurer NFP?
BeitragVerfasst: 23. Oktober 2011 17:38 
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NFP-Prinzessin

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Wow, was für ein tolles Zitat.

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 Betreff des Beitrags: Re: Was sagen denn die anderen zu Eurer NFP?
BeitragVerfasst: 23. Oktober 2011 17:49 
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Inventar

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Marie36 hat geschrieben:
Die Zeitschriftenartikel (siehe Posting von mir weiter oben) im "Der Gynäkologe" - eine Zeitschrift die wohl fast alle Gynokologen im Abo haben, fungieren als anerkannte Fortbildung. Die Ärzte müssen dazu einen Fragebogen zum Artikel ausfüllen - wer online Zugriff hat sieht es ja selbst.
Ich finde das super und wundere mich, dass ihr der AG bzw. den dort beteiligten Ärztinnen so wenig Engagement vorwerft.

aber wir sind doch keine Gyns und wussten nicht, dass die Zeitschrift, aus der du zitiert hast, so verbreitet ist ;-)

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BeitragVerfasst: 23. Oktober 2011 20:17 
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NFP-Prinzessin

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Das wäre doch der Spruch beim nächsten FA-Besuch: "Na, wenn sie ihre Fachzeitschriften nicht lesen..."
:mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Was sagen denn die anderen zu Eurer NFP?
BeitragVerfasst: 24. Oktober 2011 09:18 
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Kurven-Rätslerin

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VanillaKisses hat geschrieben:
Das wäre doch der Spruch beim nächsten FA-Besuch: "Na, wenn sie ihre Fachzeitschriften nicht lesen..."
:mrgreen:

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