AkZee hat geschrieben:
Ich versteh eher das umgekehrte Denken nicht. Also wieso ausgerechnet kurz nach dem Studium die beste Zeit für Kinder sein soll.
Da lässt man sich also jahrelang ausbilden, um rein gar nichts draus zu machen. Super.

Man kann doch nicht pauschal sagen, dass man rein gar nichts aus dem Studium macht, wenn man direkt danach Kinder bekommt?
Ich kenne einige Frauen, die Familie und Karriere hervorragend vereinbaren, und bei denen das Leben (und gerade auch das Berufsleben) mit dem 1. Kind *nicht* zu Ende waren.
Bspw. eine, die einen tollen Mann und 3 wunderhübsche Kinder hat - und Jura-Professorin ist, vorher als Richterin gearbeitet hat usw.
Das kommt doch immer auf die jeweiligen Personen und Umstände an. Und auf den Beruf.
Wenn man das Studienende als besten Zeitpunkt empfindet, ist das ok. Und wenn eine Frau eben gar keinen KiWu hat, ist das genauso ok! Leben und leben lassen.
Ich verstehe das nur zu gut, da ich auch lange Zeit überhaupt keinen KiWu hatte. Ich wollte Karriere machen, das Leben mit

und Freunden genießen, viel Reisen, mir viel gönnen ... das komplette Programm halt.
Mit Kindern konnte ich wenig anfangen, ich hatte keine Lust drauf.
Mittlerweile hat es sich gewandelt, ich finde, dass bei mir das Eine das Andere nicht ausschließt und zu vereinbaren ist.
Klar kann ich nicht mehr ans andere Ende der Welt reisen mit Kindern - aber das wollte ich auch ohne noch nie.
Aber es ist doch total ok, wenn jemand eben genau das gerne tun und generell seine Freiheit behalten möchte und Kinder sowohl finanziell als auch sonst als Belastung ansieht.
Absolut in Ordnung und normal - wie gesagt, jeder Mensch sollte doch so leben dürfen, wie er möchte, ohne sich rechtfertigen zu müssen.