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 Betreff des Beitrags: Re: Partnerschaftliche Methode
BeitragVerfasst: 15. September 2011 23:06 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 7. Februar 2011 13:12
Beiträge: 152
Wohnort: Nds
:oops: Danke. Ich habe *mann* mal ausgerichtet, dass das zumindest nicht alle so engagiert mitmachen und das sehr lieb ist, er hat sich gefreut *sonne* .

Aber das muss ja auch jedes Paar selber herausfinden, vielleicht wollen einige Frauen das auch lieber selber machen *nixweiss*

_________________
Bild FAIRliebt in BIO (mit sporadischem Kontakt zur Realität <-- Besuch ist gerne gesehen *sonne*)
CdU-Mitglied


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 Betreff des Beitrags: Re: Partnerschaftliche Methode
BeitragVerfasst: 15. September 2011 23:34 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 17. September 2010 14:46
Beiträge: 101
Ich würde NFP auch als Partnerschaftliche Methode bezeichnen, denn
1. muss der Partner sich mit einbringen bezüglich der Verhütung in der fruchtbaren Zeit und
2. denke ich, dass der Partner duch die Kurven usw. etwas über den Zyklus erfährt - vorausgesetzt er beschäftigt sich auch ein wenig damit. Bei Einnahme der Pille erkennt man davon ja nicht viel. Ich hoffe ihr versteht was ich meine.

Bei mir und *mann* ist es so, dass *mann* sich oft mein Zyklusbüchlein nimmt und einfach mal schaut wie meine Kurve aussieht. Oft stellt er Fragen oder gibt "Prognosen" ab. Außerdem ist er fürs Runterschütteln vom Thermi zuständig. :)

_________________
Wer A sagt, muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war. [Bertolt Brecht]
little-butterflyBildkurvt seit dem 09.September 2010 hormonfrei durch die Gegend.


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 Betreff des Beitrags: Re: Partnerschaftliche Methode
BeitragVerfasst: 25. September 2011 20:43 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 22. August 2010 15:54
Beiträge: 81
Wohnort: BaWü
Schaut mal was ich gefunden hab:

Eine Untersuchung auf der Basis der Daten des Institutes für NER (Natürliche Empfängnisregelung) Dr. Rötzer e. V. hat ergeben, dass die Zahl der Scheidungen, bei Ehepaaren die nach dieser Methode verhüten insgesamt – unabhängig vom Glaubensbekenntnis - unter 5 % beträgt. Das Erlernen und Leben mit NER vertieft die Beziehung eines Paares.

( Drs. Univ. med. Rhomberg Walter und Michaela, „Internationale Studie zur Anwendung der Natürlichen Empfängnisregelung und ihres möglichen Einflusses auf die Ehe und die Familie“, in Medizin und Ideologie 2/2010 )

Zum Vergleich - die Scheidungsrate liegt aktuell in Deutschland bei ca. 40 %!!!

Also muss ja was dran sein!

:)

_________________
Seit 09/10 pillenfrei
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 Betreff des Beitrags: Re: Partnerschaftliche Methode
BeitragVerfasst: 26. September 2011 18:44 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 25. November 2009 13:14
Beiträge: 1120
NFP seit: 1982
Isaaa hat geschrieben:
Also muss ja was dran sein!

Mmmmhhh..... *kopfkratz*
Welches ist denn deine Schlußfolgerung daraus? Paare, die NFP praktizieren lassen sich seltener scheiden - sind also offenbar erfolgreicher in der Paarbeziehung - wegen NFP oder wie?
Ich würde die Schlußfolgerung ziehen, dass NFP offenbar eher für Paare geeignet ist, die eine solide Vertrauensbasis haben und eben eine partnerschaftliche Beziehung leben.

_________________
Nach 30 Jahren natürlicher Geburtenregelung mit erfolgreicher Verhütung und Wunschkind hat Qumaira Kurven nur noch am Körper...

Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann - so ist es der Glaube an die eigene Kraft. *sonne* (Marie von Ebner-Eschenbach)


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 Betreff des Beitrags: Re: Partnerschaftliche Methode
BeitragVerfasst: 26. September 2011 23:42 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 22. August 2010 15:54
Beiträge: 81
Wohnort: BaWü
@Qumaira: Ich denke, dass durch NFP diese vertrauensbasis wächst und die Frau auch eher als das gesehen wird was sie ist --> nämlich fruchtbar und Mutter. In der "normalen" Gesellschaft ist es ja eher so, dass durch die Pille die "Fortpflanzung" einfach an und ausgeknipst wird. Da muss man sich mit dem Thema garnicht auseinander setzen, aber wenn man NFP macht, dann ist der Mann mehr oder weniger integriert, man tauscht sich aus - die Fruchtbarkeit wird nicht "wegmanipuliert" - die Partnerschaft ist voller Vertrauen usw. noch dazu ist ja auch die Libido ein Knackpunkt... viele Frauen haben unter der Pille sogut wie keine mehr und darunter leidet auch die Beziehung - auch ist nachgewiesen, dass Frauen unter der Pille seelisch mehr Probleme haben - es spielt ja auch die Psyche ne Rolle ob ne Beziehung klappt oder nicht. Es gibt auch ne Studie die bewiesen hat, dass die Suizidrate bei Pillenanwenderinnen doppelt so hoch ist wie bei Frauen, die keine Hormone nehmen... das hat ja alles Auswirkungen...

_________________
Seit 09/10 pillenfrei
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 Betreff des Beitrags: Re: Partnerschaftliche Methode
BeitragVerfasst: 26. September 2011 23:53 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 9. Mai 2005 21:57
Beiträge: 11121
Wohnort: Cosmopolitan
Naja, also so altmodisch ist NFP auch nicht und wird hier im Forum auch nicht von jeder praktiziert.

Zum einen kann man mit anderen Barrieremethoden genauso die Fruchtbarkeit ignorieren, weil es eben zusätzliche Methoden gibt und man als Paar nicht mehr enthaltsam sein muss. Ebenso wird nicht die Mehrheit der Männer in die Verhütung involviert, außer es geht um die Barrieremethode in der fruchtbaren Zeit. Aber ich wage mal zu behaupten, dass die meisten Männer der NFPlerinnen wenig Ahnung um die NFP-Regeln haben, geschweige denn wirklich aktiv mitarbeiten (Auswerten, das Buch lesen, thematisch mitreden). Und zum Thema die Beziehung leidet unter der Pille: hier im Forum kann man sehr gut sehen, wie viel Probleme und Machtkämpfe es gibt, wenn die Frau die Pille absetzen und NFP machen möchte. Denn nicht jeder Mann vertraut der Methode, will sich von der Bequemlichkeit der Pille verabschieden etc. Das sind dann eher Auslöser, die zu Krisen in der Beziehung führen, weil (!) die Frau NFP betreiben will.

In meiner Beziehung hat sich mit NFP nichts verändert, außer dass wir eben Kondome verwenden müssen (wenn ich von der hormonellen Zeit ausgehe, wo ich verhütet habe) bzw. ich keine Nebenwirkungen habe oder eben wir eben nicht mit Kondomen dauerverhüten müssen (wenn ich von der Zeit aus gehe, wo ich noch nicht hormonell verhütet habe). So oder so hat sich da nichts Gravierendes getan, meine Beziehung ist jetzt nicht vertrauter als davor auch, wo wir über die Verhütungsmethoden diskutiert haben, was möglich ist und was nicht. Aber das sind Grundsatzdiskussionen, die man auch mit der Pille haben kann und wo sich auch der Mann thematisch einbringen kann, wenn er will oder es auch bleiben lassen kann - wie bei NFP eben auch.

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Partnerschaftliche Methode
BeitragVerfasst: 14. April 2015 18:54 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 2. Januar 2015 20:31
Beiträge: 243
NFP seit: 01.01.2015
Also mein Freund fragte am Anfang auch wie es verhütungstechnisch bei mir aussieht.

Aber er hat, als ich mal Temp- und Schleimwerte bei ihm am Laptop ins KurvenReich eingetragen hab, dann mit seinem eigenen N+S (wollte er unbedingt zu Ostern haben) neben mir und hat versucht die Auswertung nachzuvollziehen. Hat auch gut geklappt, hat alles soweit verstanden.

Dann habe ich ihm, auf seinen eigenen Wunsch hin, einen Probezyklus zusammengeschustert, den er dann ausgewertet hat - war zwar nicht ganz fehlerfrei, aber war ja nicht schlimm. ;-)

Er verfolgt immer meine Zykluskurven, weiß was die senkrechten Striche bedeuten und könnte theoretisch jetzt auch alleine auswerten.
Aber meine Temp messen, oder meinen ZS abnehmen, bewerten und das alles dann ins KurvenReich oder in meine Papierkurve eintragen will er nicht - das überlässt er mir.

Extra fragen tut er nur noch, wenn die neuen Werte noch nicht eingetragen sind, z.B. direkt nach dem Messen, oder wenn ich von der ZS-Analyse wiederkomme.

_________________
Neubeginn der Zyklusaufzeichnungen. JungliBillie versucht wieder gezeitenmäßig in Zyklus Bild zu kurven, ist stolze Patentante und freut sich über Besuch.
Die Liebe ist unter den Tugenden, was die Sonne unter den Sternen: Sie gibt ihnen Glanz und Schönheit.
Wildheit ist doch auch nur eine Frage der Sichtweise.


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 Betreff des Beitrags: Re: Partnerschaftliche Methode
BeitragVerfasst: 14. April 2015 19:22 
Mein Partner weiß zwar grob Bescheid, wie die STM funktioniert, aber sein Anteil an der Verhütung besteht darin, dass er in der fruchtbaren Zeit ein Kondom nimmt. Ansonsten vertraut er mir und macht sich weiter keine Gedanken. Insofern trage ich deutlich mehr Verantwortung als er und empfinde die Methode nicht als sonderlich partnerschaftlich. Sie kann es aber natürlich sein, wie hier schon einige geschrieben haben.
Allerdings ist komplette Partnerschaftlichkeit bei der Verhütung auch gar nicht mein Anspruch; davor hatte ich eine GyneFix und nochmal davor die Pille, d.h. ich bin es gewohnt, diejenige zu sein, die sich mehr "kümmert".


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 Betreff des Beitrags: Re: Partnerschaftliche Methode
BeitragVerfasst: 14. April 2015 21:20 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 1. Dezember 2014 15:34
Beiträge: 1049
NFP seit: Dezember 2014
Mein Freund weiß wie alles funktioniert und bisher habe ich ihn auch immer auswerten lassen. Also ich zeige ihm die Kurve und er soll erklären warum ich ausgewertet habe wie ich ausgewertet habe.
Aber im großen und ganzen ist es meine Aufgabe und ich hol mir nur selbst ein Gefühl davon, dass wir das gemeinsam machen. Er könnte schon drauf verzichten die Kurven zu sehen.

_________________
...mit Hamster (03/18)
Temperaturmessung mit Galaxy Watch 5: Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Partnerschaftliche Methode
BeitragVerfasst: 16. April 2015 21:37 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 20. Oktober 2014 20:34
Beiträge: 449
NFP seit: 12.11.2014
Also bei uns ist es auch so, dass ich die Verantwortung für die Auswertung übernehme und er in der fruchtbaren Zeit ein Kondom ;-) Trotzdem empfinde ich es als mehr partnerschaftlich als die Pille, weil wir uns eben mehr mit dem Thema Verhütung auseinandergesetzt und darüber geredet haben. Sowas gab es vorher nicht. Es hat uns irgendwie noch näher zusammen rücken lassen *sonne*

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Märchen schreibt die Zeit Bild
Unterwegs mit dem großen (11/18) und kleinen Prinzen (05/22)


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 Betreff des Beitrags: Re: Partnerschaftliche Methode
BeitragVerfasst: 30. April 2015 16:28 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 21. September 2012 11:35
Beiträge: 306
Hmm...ehrlich gesagt verstehe ich nicht warum das hier so viele Frauen als nicht partnerschaftlich ansehen.
Ja, mein Freund hat selbst nicht soo eine Ahnung wie das genau funktioniert. So schlimm finde ich das nicht. Ich finde aber immernoch, dass das eine partnerschaftliche Methode ist.
Warum? Weil er in der fruchtbaren Phase ohne wenn und aber Kondome benutzt. Ich merke da keinen Unterschied - ER jedoch schon. Auch wenn Kondome jetzt nichts schlimmes sind schränkt das eben sein Empfinden ein. Auch macht er in der hochfruchtbaren Phase CI. Ich finde schon, dass das von ihm aus ein "Opfer" ist das er gerne für mich in Kauf nimmt. Auch wenn er sich mit der Methode nicht wirklich auskennt nimmt er ja seinen Teil der Verantwortung an.
Klar, ich mache die Auswertung und er verlässt sich auch darauf. Manchmal bin ich auch faul und mein Freund muss immer Kondome verwenden. Wir haben aber schon ein mal darüber geredet was wäre, wenn ich falsch auswerten würde, ich habe ihm mehrmals gesagt, dass ICH dafür nicht die alleinige Verantwortung übernehmen will. Ihm wäre es "egal" , wenn etwas passiere würde (latenter Kinderwunsch ) und wenn ich Zweifel habe ob ich es richtig gemacht habe benutzen wir eh Kondome.
Jeder hat also seine Aufgabe. Und das finde ich dann doch auch partnerschaftlich. Partnerschaftlich bedeudet für mich nicht zwingend, dass jeder das Selbe tun muss. Wir ergänzen uns sozusagen - er benutzt/kauft Kondome - ich sage wann. Wir machen sogar das Kondom zusammen drauf :mrgreen:

Wenn Frau die Pille nimmt ist das alles ja nicht der Fall- sie nimmt schön brav die Pille und er hat null Verantwortung zu übernehmen noch hat er irgendwelche "Einschränkungen" in Bezug auf das Empfinden und zudem hat sie die gesundheitliche Risikien, damit er die Bequemlichkeit nicht aufgeben muss. Das ist null partnerschaftlich und meiner Meinung nach auch nicht sehr emanzipiert (deshalb habe ich noch nie verstanden was an der Pille oder anderen Methoden so besonders emanzipiert und feministisch sein soll).

Ich glaube wenn der Mann gegen Kondome ist nur weil für ihn die Pille o.ä. bequemer ist wäre würde das schon auch den Stellenwert der Beziehung nach unten ziehen. Man könnte vielleicht sagen, dass sich hier das Streu vom Weizen trennt. Hier zeigt sich dann ob Mann nur den maximalen Spaß will oder ob dieser seine Bequemlichkeit der Gesundheit und den Bedürfnissen der Frau unterordnen kann. Vielleicht halten dann die Ehen länger weil man schon davor gut ausgesiebt hat?
Hier im Forum liest man ja immer wieder, dass aus den netten Partnern (man dachte ja man hat einen empahtischen und liebevollen Partner) auf einmal egomanische Machos werden sobald sie Kondome benutzen müssen. Dann zeigt sich wirklich die Einstellung des Mannes und wer weiß vielleicht könnten Frauen schon viel eher erkennen ob Mann auch für die Ehe /familie geeignet ist wenn sie nicht einfach so schön die Pille o.ä. schlucken würden oder ob sie nur an ihre eigenen Bedürfnisse denken.

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