Erstmal wegen deiner Mutter:
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Also bin ich auf NFP gestoßen und um ehrlich zu sein hört sich dies erstmal sehr kompliziert an. Wie sind denn die "Umstiegserfahrungen" gerade von Langzeitpilleneinnehmerinnen ?
Sind zweieinhalb Jahre für dich Langzeit? Oder meinst du eher die Frauen, die die Pillenpause weggelassen haben? In meiner Signatur siehst du, von wann bis wann ich die Pille genommen habe.
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Wie lange hat es gedauert bis der Zyklis sich einigermaßen eingependelt hat und vor allem wie ist es wenn man zu unregelmäßgien Zyklen neigt. Dies war so vor meiner Pillenzeit.
Also, das erste Jahr hat es etwas gedauert, ich hatte Zyklen über 40 Tage und dann wieder Zyklen von 28 Tagen. Was mich damals fertiggemacht hat war, dass ich nicht vorhersagen konnte, wann ich meine Tage bekommen würde.
Das kann ich aber mit NFP jetzt, und das ist der Grund, warum ich das immer weitermachen würde, selbst wenn ich sterilisiert wäre.
Das funktioniert so: Die Zeit bis zur ersten höheren Messung, also die Tieflage, ist wesentlich variabler in der Länge als die Zeit danach, also die Hochlage. Die Tieflage kann sich zB durch Stress verlängern.
Die Hochlagenzeit ist relativ konstant, man sagt so, dass sie so ab 10, aber besser unter 18 Tagen liegen sollte (weil ab 18 Tagen kann man davon ausgehen, dass die Hochlage 9 Monate lang dauert.

)
Das klingt natürlich immer noch recht unterschiedlich, aber bei den einzelnen Frauen ist es recht konstant, bei mir meist so 14-16 Tage. Und das Hilfreiche dabei ist: Bei mir sinkt vorher eigentlich immer die Temperatur ab. Daran kann ich sehen, dass es besser ist, jetzt Menshygiene einzupacken/zu verwenden.
Unregelmäßige Zyklen sind jedoch kein Problem für NFP, auswerten kann man damit trotzdem. Was aber vielleicht als störend empfunden werden kann, sind Zyklen mit langer Tieflage und damit langer fruchtbarer Zeit.
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Und dann noch eine vielleicht "blöde" Frage: Kann man seinen Körper nach dieser langen Pillenzeit "Entgiften" bzw. "Etwas Gutes Tun".
Ich glaube, das muss sich alles von selbst wieder einrenken, und das braucht Zeit und Geduld. Bei den einen funktioniert sofort wieder alles normal, bei den anderen gibt es erstmal ein Hormonchaos, bei wieder anderen bleibt die Mens aus, bei anderen... Man kann es nicht vorhersagen, und meiner Meinung nach muss man abwarten.
Es gibt hier aber Nutzerinnen, die auf Zyklustee schwören, der irgendwie einen positiven Einfluss auf die Zyklen haben soll. Ich habe das noch nicht ausprobiert, aber vielleicht wär das ja was für dich.
Vorsicht aber bei Mönchspfeffer, bei dem ist die Einnahme nicht pauschal "bei Zyklusstörungen" sinvoll, ich habe gelesen, dass man sich damit die Zyklen auch zerschießen kann, wenn man ihn falsch (zB zur falschen Zeit) einnimmt. Ich bin aber kein Arzt, das noch dazu.
Zitat:
Habt ihr die Umstellung eigentlich vorab mit eurem FA besprochen, oder es spontan entschieden?
Spontan. Ich hab einfach abgesetzt, als es mir zuviel war. Die Erfahrung vieler hier ist, dass viele Frauenärzte Hormonfanatiker sind, ihre Patienten beruhigen, dass es bestimmt keine Nebenwirkungen gab und wenn doch, dass man ja das Präparat wechseln könne, und um Himmels Willen, NFP- da würde man ja sofort schwanger, am besten noch, sobald man das erste Mal ein Thermometer eingeführt hat, also verschreiben einige sogar gleich Folsäure.
Deshalb haben wir hier eine Liste von Frauenärzten, die die Sache differenzierter sehen oder ihren Patienten nicht auf Teufel komm raus eine hormonelle Verhütung aufschwatzen wollen.
Meine Ärztin findet es toll, dass ich NFP mache und schaut sich auch jedesmal meine Zyklen an.
Zitat:
Wer kommt hier auch Rhld. Pf. und kann mir vielleicht gute Beratungsstellen nennen ?
Hier (draufklicken) findest du einen Thread namens "Wer wohnt wo", vielleicht findest du da Leute aus deiner Nähe.
Über NFP informieren kannst du dich erstmal hier
Klick, das sind die Leute, die daran schon seit zig Jahren forschen, und irgendwo auf dieser Seite solltest du auch eine Liste mit Adressen zur Beratung finden.
Grundlage, wie wir auswerten, ist das Buch "Natürlich und sicher. Das Praxisbuch.", da stehen sowohl die Regeln als auch Beratungsadressen drin. Das ist unsere "Bibel".
