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 Betreff des Beitrags: Re: pp und der erste FA besuch steht an
BeitragVerfasst: 15. Oktober 2013 21:48 
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wohnt hier

Registriert: 22. September 2005 22:05
Beiträge: 1700
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Ich finde das schon wichtig. Die Dame die das britische Big Brother gewonnen hat hätte sich wahrscheinlich auch eine dichtere Vorsorge in der Vergangenheit gewünscht...

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Bröckchen ('14), Mullemaus ('19) und *


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 Betreff des Beitrags: Re: pp und der erste FA besuch steht an
BeitragVerfasst: 15. Oktober 2013 21:56 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 6. September 2011 14:36
Beiträge: 671
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scippu hat geschrieben:
Das Ding ist, dass viele Frauen sich nicht abgrenzen können und ihre Ärzte sehr ernst nehmen. Und zu viele Ärzte sind Idioten. Und grade der Frauenarztbesuch hat sich, auch bei jungen Frauen zu eingenistet. Deswegen interessiert mich das warum.


Kennst du das Buch "Pfusch an der Frau" von Eva Schindele? Da geht´s viel um genau dieses warum.
Mir persönlich sind manche Positionen zu radikal und vor allem eindimensional, aber es steckt viel spannendes drin.
*sonne*

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Sit with your pain, cradle it close, lean in and listen, take it slow. Sit with your pain, cradle it close and when you‘re ready let it go -Fia-


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 Betreff des Beitrags: Re: pp und der erste FA besuch steht an
BeitragVerfasst: 15. Oktober 2013 22:09 
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neu hier

Registriert: 10. Oktober 2013 14:44
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NFP seit: 2011
Jap, an das Buch muss ich oft denken. =) Obwohl der Smilie da fehl am Platz ist.
Man muss wohl immer wenn man etwas liest bedenken, dass es eben nur ein Mensch geschrieben hat.

Also, Angst ist ein Grund. Ein wichtiger Grund, ohne Zweifel.
Ich frage mich ob es noch einen anderen gibt.


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 Betreff des Beitrags: Re: pp und der erste FA besuch steht an
BeitragVerfasst: 15. Oktober 2013 22:52 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 17. Januar 2013 23:52
Beiträge: 554
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Ich sehe ehrlich gesagt das Problem eher in der Art, wie behandelt wird als darin, dass behandelt wird. Ob nun Kontrolluntersuchungen einmal im Jahr sein müssen oder ob auch alle 2, 3 Jahre reichen würde, sei mal dahin gestellt aber grundsätzlich finde ich es im Bezug auf Krebsvorsorge u.ä. durchaus sinnvoll, dass da mal gelegentlich jemand ein Auge drauf hat. (Und irgendwo ist es ja auch ein Privileg, dass man in unserem Land so einfach Zugang zu medizinischer Versorgung hat). Was ich allerdings auch hochgradig bedenklich finde ist, dass viele Ärzte vorschnell in die Hormonkiste greifen und Patientinnen schlecht über Alternativen und Risiken aufgeklärt werden. Ich denke da mangelt es einerseits an Ausbildung hinsichtlich natürlicher Verhütung, andererseits eben das von dir angesprochene Problem, dass Ärzte eben auch was davon haben, wenn sie die Pille verschreiben.

Da finde ich den Vergleich zum Zahnarzt eigentlich tatsächlich ganz nett. Man kann ja auch ein Loch haben ohne, dass es gleich wehtut. Da ist es ja schön, dass der Arzt das dann bei der Kontrolle findet und beseitigt. Wenn er mir aber noch tausend unnötige (und teure) Behandlungen (oder irgendwelches Zahnpasta-Schischi) aufnötigen will (und ich dann im Zweifelsfall keine Ahnung von der Notwendigkeit habe), ist das eben nicht mehr so cool. Ändert aber nichts dran, dass es erstmal schön ist, das Loch loszusein.

So das war mal meine (völlige Laien-)Meinung *sonne*

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*sonne* Liebe Grüße von Jeans und der kleinen Erdnuss (02/19)


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 Betreff des Beitrags: Re: pp und der erste FA besuch steht an
BeitragVerfasst: 16. Oktober 2013 07:23 
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Moderatorin

Registriert: 2. Mai 2013 12:00
Beiträge: 1555
NFP seit: 5/2013
scippu hat geschrieben:
Dass die ganze Krebsvorsorge zum Ansteigen der Krebsvorkommen beiträgt ist ja nun kein Geheimnis mehr. Mittlerweile ist der Noceboeffekt sogar in Studien belegt.
Wie jetzt? Du meinst, dass es mehr Krebserkrankungen gibt, weil mehr Vorsorge betrieben wird??? Dass der Noceboeffekt existiert und bei bestimmten Behandlungen eine Rolle spielt will ich nicht bezweifeln, aber dass dadurch die Entstehung von Krebs unterstützt wird *hä* Vielleicht verstehe ich dich gerade auch falsch.

Ich gehe auch einmal im Jahre wegen der Krebsvorsorge zum FA. Frauen haben nun einmal einige Organe mehr als Männer, die anfällig für die Entstehung von Krebs sind. Und ich bin (wie Jeans ja auch schreibt) froh darüber, dass ich die Möglichkeit habe das regelmäßig machen zu lassen. Genauso wie die Vorsorge beim Zahnarzt.
Jeans90 hat geschrieben:
Ich sehe ehrlich gesagt das Problem eher in der Art, wie behandelt wird als darin, dass behandelt wird.
auch da stimme ich Jeans zu. Die Schwierigkeit besteht irgendwie darin, dass man als Patient eine bestimmte Form von Selbstbewusstsein gegebüber dem Artz haben muss, um ihm nicht alles, was er erzählt, zu glauben. Das ist aber auch leichter gesagt als getan. Nicht jeder Mensch ist in der Lage Diagnosen/Behandlungen etc kritisch zu bewerten. Bin ich auch nicht immer.

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Uschi --> unterwegs mit #1 (6/2018) und #2 (6/2022)


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 Betreff des Beitrags: Re: pp und der erste FA besuch steht an
BeitragVerfasst: 16. Oktober 2013 07:56 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 16. August 2005 23:04
Beiträge: 5884
Zahnarzt ist ja nochmal was ganz anderes. Bei mir ist z. B. ne regelmäßige Zahnreinigung notwendig und allein schon daher muss ich oft zum ZA. Und ein Loch erkennt man eben selbst auch nicht. FA ist "nur" Kontrolle, nicht auch noch Sanierung :).


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 Betreff des Beitrags: Re: pp und der erste FA besuch steht an
BeitragVerfasst: 16. Oktober 2013 08:07 
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Zitat:
FA ist "nur" Kontrolle, nicht auch noch Sanierung :).

Außer halt wenn bei der Kontrolle was ungewöhnliches auffällt..

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 Betreff des Beitrags: Re: pp und der erste FA besuch steht an
BeitragVerfasst: 16. Oktober 2013 08:15 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 12. April 2013 10:14
Beiträge: 120
NFP seit: 04/2013
scippu hat geschrieben:
[...]weil ich einen Blog über Themen rund ums Frau sein schreibe, die brutal vernachlässigt werden, bzw. decke viele der eingeschleusten Unsinnigkeiten auf.
Der Artikel über diese systematisierten Frauenarztbesuche ist schon in den Startschuhe.

Ich habe eine Weile überlegt, ob ich hier etwas schreibe, weil ich ungern bei solch einem Thema auch noch Futter für einen merkwürdig erscheinen Schreiber eines mir unbekannten Blogs liefere.
Aber andererseits möchte ich das hier Geschriebene auch nicht einfach so stehen lassen.

scippu hat geschrieben:
Dass die ganze Krebsvorsorge zum Ansteigen der Krebsvorkommen beiträgt ist ja nun kein Geheimnis mehr. Mittlerweile ist der Noceboeffekt sogar in Studien belegt.
Welche Art von Krebsvorsorge? Da gibt es ja nun etliche. Wie z.B. Brustabtasten zum Anstieg der "Krebsvorkommen", wie Du es hier nennst, führen soll, würde mich mal interessieren.
Könntest Du auch die Studien hier verlinken, von denen Du sprichst?
scippu hat geschrieben:
Wieso also Frauenarzt? Wieso müssen wir Frauen, wenn wir gesund sind, zum Arzt?
Weil wir Frauen keine Hellseher sind und eben nicht "riechen" können, ob wir Krebs haben. (Hunde vielleicht, aber das ist ein anderes Thema.)
Frau kann sich absolut fit und gesund fühlen und trotzdem Krebstumore in sich tragen. Die richtigen Leiden diesbezüglich treten erst im viel zu späten Stadium auf, wenn Gegenmaßnahmen nur noch spärlich greifen - wenn überhaupt.
scippu hat geschrieben:
Also, Angst ist ein Grund. Ein wichtiger Grund, ohne Zweifel.
Ich frage mich ob es noch einen anderen gibt.
Ja, Angst ist ein Grund nicht zum Frauenarzt zu gehen. Aus Angst verdrängt man gerne. Ich habe Angst vor den Kontrollen, weil ich in die Hochrisikogruppe gehöre und ich gehe sehr unregelmäßig - weil ich Angst habe.
Wer regelmäßig geht, der macht das aus Verantwortungsbewusstsein, sich selbst und seiner Gesundheit zuliebe.
Aus welchem Grund gehst Du denn nicht zum Frauenarzt zur Vorsorgeuntersuchung, scippu?
Rekan hat geschrieben:
Zitat:
FA ist "nur" Kontrolle, nicht auch noch Sanierung :).

Außer halt wenn bei der Kontrolle was ungewöhnliches auffällt..
Wie beim Zahnarzt auch. Ich muss nicht regelmäßig zum Zahnarzt, um meine Zahne reinigen zu lassen.

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Von den Kindern. Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, denn sie haben ihre eigenen Gedanken. Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen, denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen. Khalil Gibran
Unterwegs mit rotem Slow-Mov-Blitz (*10/15) und grüner Rennsocke (*10/17)


Zuletzt geändert von Raimonda am 16. Oktober 2013 08:18, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: pp und der erste FA besuch steht an
BeitragVerfasst: 16. Oktober 2013 08:17 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 17. Januar 2013 23:52
Beiträge: 554
Wohnort: Hessen
NFP seit: 2013
Ja, ZA ist aber doch in der Regel auch nur Kontrolle... hatte schon ewig kein Loch mehr und geh trotzdem alle 6 Monate... *nixweiss*

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*sonne* Liebe Grüße von Jeans und der kleinen Erdnuss (02/19)


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 Betreff des Beitrags: Re: pp und der erste FA besuch steht an
BeitragVerfasst: 20. Oktober 2013 15:36 
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Inventar

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Beiträge: 2328
NFP seit: 2010
Ich gehe zum FA hauptsächlich wegen Geschlechtskrankheiten. Sonst würde ich da nie aufkreuzen.

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Gut feelings are guardian angels.
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 Betreff des Beitrags: Re: pp und der erste FA besuch steht an
BeitragVerfasst: 20. Oktober 2013 15:42 
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Kurven-Rätslerin

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Beiträge: 315
Wohnort: NRW
NFP seit: 08/13
Ich geh total gerne zu meinem FA
Der ist super nett, fragt immer nach meiner Tochter,
der hat mich bei der Endo super unterstützt und mich in der Schwangerschaft begleitet.
Und wenn ich da war und er mir sagt dass ich gesund bin, dass es meinem Eierstock gut geht etc. dann bin ich froh dass ich mal wieder da war.

Fehlt nur die Tasse Kaffee 8-)

_________________
Ein ganzes Leben und der Rest von heute
Bild ••••••••• Dont mess wiht a geocacher, they know the best places to hide a body 8-)
(¯`'•.¸(¯`'•.¸¸.•'Wissenswertes!Liebenswertes!'•.¸¸.•'´¯)¸.•'´¯)


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 Betreff des Beitrags: Re: pp und der erste FA besuch steht an
BeitragVerfasst: 24. Oktober 2013 15:32 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 28. August 2007 08:32
Beiträge: 86
Meine FÄ (Spezialgebiet u.a. Sexualstörungen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, etc.) hat leider auch wie erwartet reagiert *daumenrunter* .

Auf ihre Frage, wie es mir denn jetzt mit Trockenheit und Lustlosigkeit ginge (was ihrer Meinung nach psychische Gründe hatte), antwortete ich, dass ich die Pille abgesetzt habe und es seitdem ständig besser wird. Ihr sofortiger Kommentar: "Besteht Kinderwunsch?" :roll: . Nachdem sie mich ja schon mal über die furchtbar unsicheren Verhütungsmethoden Kondom und "diese natürlichen Methoden" :mrgreen: aufgeklärt hatte, meinte ich, dass zwar kein Kinderwunsch bestehe, aber ein Unfall kein Problem wäre (was zwar stimmt, jedoch habe ich nicht vor in den nächsten Jahren schwanger zu werden 8-) ) und ich im Moment bei Kondomen bleibe.

Fazit für mich: sie ist wirklich eine sehr nette FA, man bekommt auch bei Problemen schnell einen Termin, aber ich werde mir trotzdem eine neue suchen *zustimm*.


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 Betreff des Beitrags: Re: pp und der erste FA besuch steht an
BeitragVerfasst: 23. November 2013 17:30 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 8. Dezember 2012 12:03
Beiträge: 154
NFP seit: 2012
Knapp 1 Jahr pp kann ich jetzt auch mal meine Erfahrung hier posten:

Meine FÄ ist super! Hat das ganz kommentarlos aufgenommen, dass ich Sensiplan mache, fand meine Kurven auch interessant. Sie meinte, dass es natürlich blöd für mich wäre, dass ich bei so langen Zyklen die Methode ja kaum zur Verhütung nutzen kann. Null Gegenwind, auch zur Kondom-Verhütung. Konnte meine Beweggründe auch gut nachvollziehen. Also eindeutig keine Hormon-verfechterin.

Sie sagte, wenn ich gut damit klarkomme, wäre das ja super. Sie hat aber eher wenige Patientinnen, die die Methode zur Verhütung nutzen, weil es ja doch relativ viel Disziplin benötigt. Zu meinen langen Zyklen sagte sie, dass sich das aber mit der Zeit noch einpendeln kann und bei 11 Tagen HL wie im letzten Zyklus würde das auch völlig reichen, um schwanger zu werden irgendwann.


Also: Absolut zufrieden, ich hab ne super FÄ. *daumenhoch*

_________________
Minako - mit *mann*, Rory (10/17) und Murkelinchen (10/20) komplett
- derzeit stillend ohne Kurve -


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 Betreff des Beitrags: Re: pp und der erste FA besuch steht an
BeitragVerfasst: 24. November 2013 19:08 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 22. November 2013 19:02
Beiträge: 58
NFP seit: 12/2013
Da das erst mein zweiter Beitrag ist, auch hier noch mal ein "hallo" an alle!

Zu meiner Vorgeschichte:
Ich nehme noch die Pille, möchte diese aber nach der nächsten Blutung nicht mehr nehmen und daher mit NFP beginnen.
Nehme die Pille jetzt seit 10 Jahren und ca. in den letzten 2 Jahren hatte ich mit immer größerem Libido-Verlust zu kämpfen. Es war ein schleichender Prozess, ich hatte dies bei meiner FÄ bereits vor ca. 1,5 Jahren schon einmal angesprochen, mit dem Ziel eine andere Pille zu bekommen. Sie hörte mir aufmerksam zu, machte mich darauf aufmerksam, dass Libido-Verlust selten von der Pille allein versursacht wird und fast immer noch andere Faktoren eine Rolle spielen, aber meinte auch, dass es mit einer anderen Pille besser werden könnte. Wurde es aber nicht. Im Gegenteil, es wurde immer schlimmer.
Da ich bezüglich alternativer Verhütungsmethoden Beratung von meiner FÄ wollte, habe ich nicht auf eigene Faust die Pille abgesetzt.

Vorletze Woche hatte ich dann wieder einen Termin, bei der ich meine FÄ mit der Absicht konfrontierte, keine Hormone mehr zu nehmen und warum.
Dann sprachen relativ lange wieder darüber, welche Ursachen der Libido-Verlust haben kann. Sie wiederholte, dass es meistens nicht die Pille allein ist und das im Extremfall manchmal auch eine Sexualtherapie nötig wäre, um alles wieder in den Griff zu bekommen. Das wird manche hier vielleicht verschrecken, aber ich fand das Gespräch gut, so wie es war. Sie wollte die Pille und meine Probleme nicht "schönreden", im Gegenteil: Sie sagte ganz klar, dass die Pille viele Frauen "supprimiert" (Zitat), was viele Frauen gar nicht konkreter beschreiben können. Sie meinte auch, dass es durchaus gut sein könnte, die Pille abzusetzen, weil ein natürlich Zyklus oft dazu führt, dass man sich weiblicher fühlt und man generell ein anderes Körpergefühl bekommt. Sie sprach immer von "uns Frauen geht es dann so, dass ...", "wir fühlen uns dann so ...". Sie sagte auch viel Privates und ich konnte dadurch sehr offen mit ihr reden.
Das mit der Sexualtherapie ging eher in die Richtung, dass ich auch wenn es ohne Pille nach einiger Zeit nicht besser wird, sie wieder kontaktieren kann und sie entsprechende Ansprechpartner vermitteln könnte.

Dann ging es weiter mit der Frage, wie ich in Zukunft verhüten könnte. Da bei uns in den nächsten Jahren voraussichtlich Kinderwunsch aufkommt riet sie mir von Langzeitverhütung mittels Kupferspirale/Gynefix ab. Kondome waren ihr Vorschlag, ich berichtete von der Angst meines Mannes, der bereits ein, zwei mal Erfahrung mit einem geplatzen Kondom gemacht hatte. Dann zeigte sie mir das neue Caya-Diaphragma, erklärte mir den Gebrauch und da ich mich vorher schon darüber informiert hatte und es ausprobieren wollte, bekam ich schließlich ein Rezept mit.

Fazit: NFP sprach sie gar nicht an, aber sie hat die Pille auch nicht sonderlich verteidigt. Da das Gespräch so offen war, könnte ich mir gut vorstellen, NFP das nächste Mal anzusprechen. Ich denke, sie wird mich eh fragen, wie mein Zyklus ohne Pille abläuft und dann kann ich ja berichten, dass ich auf der Suche nach geeigneten Verhütungsmethoden auch über NFP gelesen habe und daher mit den entsprechenden Methoden meinen Zyklus beobachtet habe - zunächst rein aus Interesse.
Wenn ich NFP wirklich in Zukunft mache, würde ich meine Kurven mitnehmen und sie ihr zeigen, wenn es sie interessiert.

Ansonsten muss ich selbst erst abwarten, ob ich dauerhaft meinen Zyklus so beobachten werde und ob ich mich dann verhütungstechnisch tatsächlich darauf verlasse. Und dann mache ich mir Gedanken, was genau ich meiner FÄ dazu sage.
Aber ich denke, ich werde mit meiner FÄ über das Thema Verhütung im Gespräch bleiben.

_________________
Hase2012, mit kleinem Bären (8/2018) an der Hand, noch kleinerer Maus (1/2021) auf dem Arm und *** im Herzen unterwegs in Zyklus Bild.
Ach, übrigens: Solidarität ist keine Einbahnstraße!


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 Betreff des Beitrags: Re: pp und der erste FA besuch steht an
BeitragVerfasst: 24. November 2013 19:13 
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NFP-Guru

Registriert: 9. Oktober 2012 17:18
Beiträge: 2618
NFP seit: 10/2012
Bezüglich Kondom: Die RICHTIGE Größe ist SEHR wichtig *freunde*... Hier ein wichtiger Thread: viewtopic.php?f=10&t=6282&hilit=+kondomgr%C3%B6%C3%9Fe&start=2370

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Liebe Grüße von Lena Sophia (Jg. 88), die sich in Zyklus Bild befindet mit PCOS Mama seit 2016, Hundemama seit 2023.
Nach 2,5 Jahren letzte Pille am 10. Oktober 2012 ~ "Wer will, findet Möglichkeiten, wer nicht will, findet Gründe." ~ mit Forumspatinnen vom Vanillekipferl-Mädchen 10/16 Allamera und Eumelchen


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