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 Betreff des Beitrags: Re: NFP als Verhütung - Ich bin hin- und hergerissen
BeitragVerfasst: 27. Januar 2016 08:59 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 26. März 2014 12:05
Beiträge: 429
NFP seit: Dezember 2015
Eva, ich kann deine Gedankengänge in gewisser Weise nachvollziehen. Auch ich habe ne Weile mit mir gerungen ob oder ob nicht. Wobei ich auch jetzt in der Rückschau wohl wirklich keine Nebenwirkungen von der Pille hatte, bzw. eher dann die für mich Positiven.

Aber mal ne ketzerische Frage: Warum nochmal zum Gyn gehen wenn du die Pille eh absetzen willst und im Juni einen Termin bei einem anderen hast? Und du musst keinen Arzt vor vollendete Tatsachen stellen, ob du die Pille nehmen willst oder nicht ist alleine deine Entscheidung. Dein Arzt sollte dir da allenfalls reinreden wenn gesundheitliche Gründe GEGEN die Pille sprechen.

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"Tu was die Vernunft nicht erlaubt und frag nicht ob du es morgen bereu'n wirst" (Graf von Krolock, Tanz der Vampire)
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 Betreff des Beitrags: Re: NFP als Verhütung - Ich bin hin- und hergerissen
BeitragVerfasst: 27. Januar 2016 12:28 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 28. Januar 2013 01:56
Beiträge: 785
NFP seit: 04/2013
Hallo Eva,

ich kann deine Überlegungen auch sehr gut nachvollziehen. Du hörst dich auch so an, als ob du gern Kontrolle hast. Ich kenn das ;-). Und ich finde, dass gerade dafür NFP wunderbar ist. Ich muss mich nicht darauf verlassen, dass ein Verhütungsmittel seine Wirkung hat (wird der Eisprung wirklich unterdrückt? Werden die Spermien wirklich an der Befruchtung gehindert? Wird die Einnistung einer eventuell doch befruchteten Eizelle wirklich verhindert?), sondern ich kann das Ganze gut nachvollziehen und kontrollieren. Ich kann genau sagen, wo ich im Zyklus stehe, wie "gefährlich" der Zeitpunkt gerade ist und kann nach eigenem Sicherheitsempfinden handeln. Bin ich in der fruchtbaren Zeit ganz enthaltsam und beschränke mich auf Praktiken, wo eine Schwangerschaft (nahezu) ausgeschlossen ist, baue ich selbst noch "Sicherheitstage" ein bevor ich freigebe, um ganz sicher zu gehen, dass der Eisprung vorbei ist, etc. Und wenn doch etwas schief geht, dann weiß ich auch, wie "gefährlich" dieser Unfall ist und kann nach meinem Sicherheitsempfinden auf den Unfall reagieren. Ich finde, dass man NFP wirklich gut an die persönlichen Bedürfnisse nach Sicherheit anpassen kann, und dabei aber immer das Zepter in der Hand hält.

LG
Treibholz

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 Betreff des Beitrags: Re: NFP als Verhütung - Ich bin hin- und hergerissen
BeitragVerfasst: 27. Januar 2016 16:46 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 24. Januar 2016 17:41
Beiträge: 70
Wohnort: Mittelhessen
NFP seit: 22. Februar 2016
Hallo zusammen *sonne*

@misssofie
Keine Sorge, ich verstehe es nicht als Plädoyer für die PD und ich verstehe was du meinst. Deine Argumentation ist gut. (Ich muss gestehen, dass ich manchmal ewig für die Texte brauch, weil ich einen Absatz nach dem anderen lesen und dann oft aus dem Fenster schaue und drüber grübele, aber toll, dass ihr das schaft *knutsch* ) Man bedenke, wie der Körper reagiert, wenn man zu viele Medikamente nimmt. Auf lange Sicht betrachtet, jahrelanges Schlucken von dem Zeugs. Nur, auf die Pille bezieht man dies nicht. *daumenrunter*

@ Fairywings
Ich war immer der Meinung, dass ich mit meinem FA drüber sollte, da er ja weiß was Sache ist. Ich wollte eine zweite, fachmännische Meinung. Den ersten FA-Termin will ich wahrnehmen, da ich eh zur Vorsorge muss. Leider schaffe ich es wegen der Arbeit nicht mehr zu meiner eigentlich FÄ zu gehen und bei diesem Arzt habe ich als nächstes einen Termin bekommen. Die arbeiten zusammen in der Praxis. Den zweiten habe ich mir gemacht, da ich eine weitere Meinung haben möchte. Und dieser taucht in der Liste der NFP-Ärzte auf. Es ist sozusagen auch ein Ärztevergleich. Je tiefer ich hier einsteige umso mehr erkenne ich, was ihr für eine Einstellung zu eurem Körper habt. Einen sehr selbstbewussten. Ich war immer oder oft der Ansicht, dass ich zum Arzt gehe, sprich Fachmann, und er was ich habe und was man machen muss. Ja ich weiß, naiv und dämlich. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich dann da sitze und denke, dass er weiß was er macht. (Oh je was ihr wohl von mir denkt.......)Anstatt zu hinterfragen. Du hast recht, vor vollendete Tatsachen zu stellen brauche ich nicht. Ich sage wie es ist und gut ist. Fertig.

@Treibholz
Ich denke, mir fehlt einfach die Praxis um zu verstehen, dass ich wirklich die Kontrolle über mich habe und SEHE das es so ist. Was ich aber definitiv glaube ist, dass frau ein besseres Körpergefühl entwickelt; und ich sehe ja an euch, dass es so ist. Und das möchte ich auch. Mein weibliches Ich kenne ich eigentlich kaum und möchte es aber kennen lernen.

Ihr merkt, ich denke schon positiv über NFP, sonst wäre ich auch gar nicht hier. Mit der Pille ist definitiv nach dem letzten Pillenblister fertig. Der 19.02. ist der letzte Tag der Pilleneinnahme. Zwei Tage danach bekomme ich meine Abbruchblutung. Die dauert 5 Tage und dann ist Schluss! Aber diesen Zeitraum brauche ich noch, bitte nicht schimpfen *nein* Wenn ich tief in mich reinhöre, spüre ich, dass ich aufgeregt bin. Und wenn ich noch tiefer höre, spüre ich, dass es positiv ist.

Seit ihr mit NFP selbstbewusster geworden?

*daumendrücken* *daumenhoch* *sonne* :applaus: *rofl* 8-) *durchdreh* *love* *freunde* *knutsch* *knuddel* :blumen:

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 Betreff des Beitrags: Re: NFP als Verhütung - Ich bin hin- und hergerissen
BeitragVerfasst: 27. Januar 2016 17:08 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 3. April 2014 23:05
Beiträge: 342
NFP seit: April 2014
Hallo Eva,

wie schön, dass du dich entschieden hast. *sonne*


Zu deiner Frage zum Selbstbewusstsein: was meinen Körper angeht bin ich auf jeden Fall selbstsicherer geworden. Es fällt mir leichter, mich so zu akzeptieren, wie ich bin. Vielleicht auch weil ich durch die Zyklusbeobachtung spüre, dass im Körper alles normal abläuft und er gesund ist. Und damit fällt es mir auch leichter, fremden Vorstellungen gegenüberzutreten. z.B. meine besten Freundin bemerkt immer mal wieder, dass ich vor meiner Hochzeit ja Diät halten sollte. Ich bin aber wunderbar normalgewichtig und sehe nicht wirklich ein, jetzt zu hungern nur weil eine allgemeine Vorstellung ist, dass eine Braut das halt tut um "perfekt" auszusehen. Früher hätte ich das vermutlich getan. Mittlerweile komme ich mit meinem Körper besser klar, er tut ja was er soll, und brauche das nicht. *sonne*

So viel dazu.
Ich wünsche dir alles Gute und viel Spaß dabei, deinen Körper und deine Weiblichkeit neu kennen zu lernen.

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 Betreff des Beitrags: Re: NFP als Verhütung - Ich bin hin- und hergerissen
BeitragVerfasst: 27. Januar 2016 18:32 
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Inventar

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Beiträge: 2477
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Eva, nach allem, was ich hier von dir gelesen habe, könnte ich mir vorstellen, dass zu dir auch das Buch "NFP heute" gut passen würde. Das ist nicht die Basisliteratur, um die Methode praktisch anwenden zu können, sondern da geht es v.a. um die Hintergründe, die Physiologie des Zyklus speziell in bezug auf die Zeichen, die man bei Sensiplan verwendet, was an Forschung gemacht worden ist in dem Bereich etc. Es hilft verstehen, WARUM man bei Sensiplan tut, was man tut. Wissen und Verstehen kann auch Sicherheit geben.

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 Betreff des Beitrags: Re: NFP als Verhütung - Ich bin hin- und hergerissen
BeitragVerfasst: 27. Januar 2016 20:03 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 10. Januar 2016 00:06
Beiträge: 325
Schön, dass das den Eindruck macht, mit dem Selbstbewusstsein. *sonne* Nein, ich verurteile dich dafür sicher nicht, ich kenne das von früher.

Ich bin mit Ärzten (verzeih die Ausdrucksweise) schon so mies auf die Schnauze gefallen, dass ich einfach daraus gelernt habe: ICH bin der Experte für MEINEN Körper. ICH schildere meine Symptome und nehme die Einschätzung eines Arztes als Grundlage, mich zu informieren (seriöse Quellen bevorzugt) und entscheide im Anschluss SELBST, ob ich der Behandlungsweise des Arztes zustimme oder nicht. Und wenn nicht, dann habe ich die Freiheit, mir noch eine Zweit-, Dritt- und Viertmeinung einzuholen und danach abzuwägen, was ich tun will oder auch nicht. (Eventuell merkt man, WIE krass ich auf die Nase gefallen bin?).
Für mich sind Ärzte keine Götter in weiß, sondern haben eine beratende Tätigkeit, die mit der Option verknüpft ist, Medikamente zu verordnen, wenn nötig (und sie noch das Kontingent dafür haben *augenverdreh* ).

Ja, ich bin was das angeht, sehr selbstbewusst und habe mir über die Jahre ein extrem dickes Fell wachsen lassen. Trotzdem bin ich gerade erst vergangenen Herbst mies auf mich selbst und meine Angst reingefallen und hab mir eine Untersuchung auflabern lassen. Passiert. Aber eben nur einmal.

Du musst ja (wenn deine Entscheidung also erstmal steht) prinzipiell erstmal nicht zur Vorsorge. Ob das nun ±3 Monate läuft oder nicht, ist doch auch ziemlich egal, oder? Ich meine, ich habe nicht vor, in Zukunft häufiger als einmal im Jahr zur Vorsorge zu gehen. Aber natürlich steht dir das frei. Viele Meinungen und so ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: NFP als Verhütung - Ich bin hin- und hergerissen
BeitragVerfasst: 28. Januar 2016 09:25 
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Kurven-Rätslerin

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Beiträge: 429
NFP seit: Dezember 2015
misssofie hat geschrieben:
Ich bin mit Ärzten (verzeih die Ausdrucksweise) schon so mies auf die Schnauze gefallen, dass ich einfach daraus gelernt habe: ICH bin der Experte für MEINEN Körper. ICH schildere meine Symptome und nehme die Einschätzung eines Arztes als Grundlage, mich zu informieren (seriöse Quellen bevorzugt) und entscheide im Anschluss SELBST, ob ich der Behandlungsweise des Arztes zustimme oder nicht. Und wenn nicht, dann habe ich die Freiheit, mir noch eine Zweit-, Dritt- und Viertmeinung einzuholen und danach abzuwägen, was ich tun will oder auch nicht. (Eventuell merkt man, WIE krass ich auf die Nase gefallen bin?).
Für mich sind Ärzte keine Götter in weiß, sondern haben eine beratende Tätigkeit, die mit der Option verknüpft ist, Medikamente zu verordnen, wenn nötig (und sie noch das Kontingent dafür haben *augenverdreh* ).

Ja, ich bin was das angeht, sehr selbstbewusst und habe mir über die Jahre ein extrem dickes Fell wachsen lassen. Trotzdem bin ich gerade erst vergangenen Herbst mies auf mich selbst und meine Angst reingefallen und hab mir eine Untersuchung auflabern lassen. Passiert. Aber eben nur einmal.

Du musst ja (wenn deine Entscheidung also erstmal steht) prinzipiell erstmal nicht zur Vorsorge. Ob das nun ±3 Monate läuft oder nicht, ist doch auch ziemlich egal, oder? Ich meine, ich habe nicht vor, in Zukunft häufiger als einmal im Jahr zur Vorsorge zu gehen. Aber natürlich steht dir das frei. Viele Meinungen und so ;)


Mir geht es da ähnlich, wobei ich so richtig noch nicht auf die Schnauze gefallen bin. Aber mit Mitte 20 bei Schmerzen ohne Ende in der Schulter von einem Sport-/Allgemeinmediziner gesagt zu bekommen, dass man für sowas noch viel zu jung ist, macht keinen Spaß. Oder vom Hausarzt ne Überweisung verweigert kriegen, weil der meint man bräuchte keine zweite Meinung. Auch schön. Seitdem geh ich eigentlich hauptsächlich zum Arzt wenn ich meine SD-Tabletten brauche, lass mir aber immer meine Blutwerte mitgeben um die Dosierung selbst zu überprüfen. Oder wenn ich nen Krankenschein brauche. Zum Glück habe ich keine so ernsthaften Krankheiten, dass ich mich vollkommen in die Hände der Ärzte begeben müsste, weil es Dinge sind, die mein absolut nicht für Naturwissenschaften geeignetes Hirn nicht verstehen würde.

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 Betreff des Beitrags: Re: NFP als Verhütung - Ich bin hin- und hergerissen
BeitragVerfasst: 28. Januar 2016 09:57 
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nicht mehr ganz so neu

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Das wünsche ich mir auch: Das es mir leichter fällt mich und meinen Körper zu akzeptieren (obwohl ich dringend ein paar-am besten 20 Kilos- los werden müsste, nur schaffe ich es nicht :-( ) Außerdem macht es mich neugierig was in meinem Körper passiert. Da habe ich mir nie besonders Gedanken drum gemacht. Erst als ich angefangen habe meine Pflege umzustellen, da habe ich gemerkt, was ich jahrelang falsch gemacht habe. Damals wurde ich auch belächelt, so nach dem Motto "Was für einen Quatsch". Und jetzt sind die Leute positiver aufgeschlossen und mein Vater "prahlt" sogar bei Familienfeiern immer damit, obwohl er es mir noch nie ins Gesicht gesagt hat.....

mme_maxime ich finde es toll, dass du zu dir stehst. Wann ist denn die Hochzeit? Ein wenig traurig macht es mich trotzdem, dass Menschen die einem nahe stehen, dann sich so verhalten. Hatte ich grade gestern auch. Aber anstatt drüber zu grübeln habe ich gedacht "Ok mach was du willst, ich mach das was ich will". Eigentlich bin in solchen Situation eher geknickt.

Sopherl hat geschrieben:
Wissen und Verstehen kann auch Sicherheit geben.


Das vorgeschlagene Buch befindet sich schon in meiner Online-Merkliste. In den Bewertungen steht, dass wohl viel Fachchinesisch vorkommt. Ich überlege es mir mal, ob ich das Buch gleich mit bestelle oder noch warte bis ich Natürlich & sicher gelesen habe.

misssofie, man merkt deutlich, dass Ärzte nicht deine Freunde sind. Manche sind auch noch nicht mal Halbgötter in weiß, aber so miese Erfahrungen habe ich zum Glück nicht gemacht. Ich beneide dich/euch dafür, dass ihr da so mit umgeht.

Bis morgen muss ich leider noch warten mit dem Bestellen, da ich mir endlich, endlich, endlich eine Küchemaschine kaufen werde :jubel:

Fairywings hat geschrieben:
die mein absolut nicht für Naturwissenschaften geeignetes Hirn nicht verstehen würde.


Eine Gleichgesinnte, mir geht es da genauso.
Ich hatte vor einigen Jahren zum ersten und zum Glück auch das letzte Mal heftige Unterleibschmerzen, das ich kaum sitzen konnte. Ich hab beim FA angerufen und die Trulla am Telefon meinte, dass ich am Dienstag kommen soll. Es war aber Donnerstag. Als ich meinte, dass ich JETZT Schmerzen habe meinte sie, dass sie ja schon am Vortag länger bleiben mussten, weil so viel los war und ich solle gefälligst bis Dienstag warten *nichtallehaben* Ich bin dann sofort da hin gefahren. Leider hatte ich in diesen Jahren nicht viel Selbstbewusstsein, sonst hätte ich einen Aufstand gemacht. Zum Dank haben die mich vier Stunden warten lassen. Zum Leidwesen derer bin ich auch noch Kassenpatient. NIE wieder setze ich einen Fuß in diese Praxis.

(sorry für den kurzen Text, bin "leider" auf Arbeit) *pc*

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 Betreff des Beitrags: Re: NFP als Verhütung - Ich bin hin- und hergerissen
BeitragVerfasst: 28. Januar 2016 10:15 
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Kurven-Rätslerin

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Ja, wegen unmenschlich langer Wartezeiten (aus für den Patienten nicht ersichtlichen Gründen - wenn man doch weiß, dass der Doc ne Laberbacke ist und mindestens 15, eher 20 Minuten pro Patient braucht, warum vergibt man dann Termine im 10-Minuten-Takt?) hab ich auch schonmal den Arzt gewechselt. 16 Uhr Termin, dafür extra früher bei der Arbeit abgehauen, ergo Minusstunden gemacht und dann saß ich um 19 Uhr immer noch im Wartezimmer. Und als ich endlich mit dem dringend benötigten Rezept da raus kam, hatte keine Apotheke mehr geöffnet *zunge*

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 Betreff des Beitrags: Re: NFP als Verhütung - Ich bin hin- und hergerissen
BeitragVerfasst: 28. Januar 2016 10:19 
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Kurven-Rätslerin

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Eva87 hat geschrieben:
mme_maxime ich finde es toll, dass du zu dir stehst. Wann ist denn die Hochzeit? Ein wenig traurig macht es mich trotzdem, dass Menschen die einem nahe stehen, dann sich so verhalten. Hatte ich grade gestern auch. Aber anstatt drüber zu grübeln habe ich gedacht "Ok mach was du willst, ich mach das was ich will". Eigentlich bin in solchen Situation eher geknickt.


Die Hochzeit ist im Juni. Falls ich abnehmen wollen würde, hätte ich damit aber nur bis Ende März Zeit, dann wird das Kleid abgesteckt und umgeändert. Und ab dann heißt es auf jeden Fall das Gewicht halten. *lach*

Super, dass du gestern so gut mit der doofen Situation umgehen konntest! Das ist toll, wenn man merkt, dass man sich davon nicht so fertig machen lässt wie sonst, oder? *sonne*

Eva87 hat geschrieben:
In den Bewertungen steht, dass wohl viel Fachchinesisch vorkommt. Ich überlege es mir mal, ob ich das Buch gleich mit bestelle oder noch warte bis ich Natürlich & sicher gelesen habe.


Vielleicht ist N&S als Einstieg in die Thematik erstmal einfacher. Aber auch NFPheute ist nicht unverständlich geschrieben sondern sehr gut erklärt. Du wirst nicht von Anfang an mit Fachwörtern bombardiert, die du nicht kennst, sondern sie werden im Kontext alle erklärt. Ich denke das ist auch für Biologie-Laien gut verständlich. - Nur so zum Mut machen *sonne*

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 Betreff des Beitrags: Re: NFP als Verhütung - Ich bin hin- und hergerissen
BeitragVerfasst: 28. Januar 2016 10:26 
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Inventar

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Zitat:
Aber mit Mitte 20 bei Schmerzen ohne Ende in der Schulter von einem Sport-/Allgemeinmediziner gesagt zu bekommen, dass man für sowas noch viel zu jung ist, macht keinen Spaß.


OT: Bei mir war's im gleichen Alter ein Augenarzt, wörtlich: "Das, was Sie haben, können Sie gar nicht haben. Dafür sind Sie viel zu jung." Ich konnte aber doch. (Mit dem richtigen homöopathischen Mittel war die Sache dann in längstens 3 Tagen erledigt.)

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 Betreff des Beitrags: Re: NFP als Verhütung - Ich bin hin- und hergerissen
BeitragVerfasst: 28. Januar 2016 13:15 
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Kurven-Rätslerin

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Beiträge: 325
Oh, macht mich das gerade wütend *motz* ! Ich war zwar "erst" 19, als ich mir das anhören durfte, aber GENAU DAS hab ich auch zu hören gekriegt.

Ich kam mit einem konkreten Verdacht von einem Arzt, der mich in einer aktuen Notsituation beobachten konnte zu einem Spezialisten, der mir ins Gesicht sagte, ich sei "viel zu jung" dafür.

Ich habe diese Situationen aber schon seit ich denken kann und bin damit schon bei diversen Ärzten gelandet, die damit einfach nichts anzufangen wussten und mir deswegen erzählt haben, ICH erzähle doch Mist, das wär doch einfach nur darauf zurückzuführen, dass ich ein junges Mädchen sei und junge Mädchen ständig solche Beschwerden hätten. Ja, ne ist klar. Die typischen Beschwerden kannte ich auch, habe gesagt, dass das was anderes ist und bin dafür mit "die hat keine Lust auf Schule, oder?" quittiert worden. (Ich hatte tatsächlich Spaß an der Schule, war wirklich gut und hatte diese Geschichte btw auch in den Ferien und anderen, tollen Situationen).

Man kann das, was ich habe, nicht behandeln, aber man kann verhindern, dass einem mit "reiß dich mal zusammen" *zunge* begegnet wird, wenn man genau weiß, dass es damit nicht getan ist. Ich erwarte kein Verständnis, aber wenigstens das Feingefühl eines Arztes, wahrzunehmen, DASS es Ausnahmen gibt, und dass ich offensichtlich so eine bin.

Ich habe inzwischen 2 gute Ärztinnen: Die Praxispartnerin des "dafür sind Sie zu jung"-Arschs (der so zum Glück regelmäßig vor Augen geführt bekommt, was er mir "angetan" hat) und eine Hausärztin, die beide damit klarkommen, dass ich meine eigenen Entscheidungen treffe und dass ich mich vom Ärzten nur noch "unterstützen" lasse.

Ich bin wirklich geschockt, dass doch so viele mit "zu jung" abgekanzelt und in die Ecke gestellt werden. Das ist für mich ein Armutszeugnis für den Arzt, der nicht zugeben kann, auch nicht weiter zu wissen. *daumenrunter*

Jap, ich bin wütend, man ist der Text lang geworden, sorry! *pfeif*

@Eva87: Darauf zu pfeifen, was andere denken, ist auch eine Art von Selbstbewusstsein, die man lernen muss. Das ist in unserer Gesellschaft leider total weit hinten im Stellenwert, aber warum sollst du keine glückliche Braut sein können, wenn du eben etwas mehr mit dir rumträgst, als du "solltest"? Vor allen Dingen: WER entscheidet das, was du "solltest"? Der Mann an deiner Seite heiratet dich doch so, wie du bist, oder?
Und ganz abgesehen davon: Wer sagt dir denn, dass ein nicht unerheblicher Teil davon nicht eventuell auch Pillen-bedingt sein können? Vielleicht erschlägst du mit dem Absetzen ja sogar 2 Fliegen mit einer Klappe? *kopfkratz*

OT: Küchenmaschine! :applaus: (sorry, bin ein Freak was das angeht *undweg* )

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 Betreff des Beitrags: Re: NFP als Verhütung - Ich bin hin- und hergerissen
BeitragVerfasst: 28. Januar 2016 17:05 
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nicht mehr ganz so neu

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NFP seit: 22. Februar 2016
Hallo zusammen,

mir geht es da mit meinem Hautarzt so. Termin um 16 Uhr, dann wird man für 2 Stunden nochmal weg geschickt und dafür ist man dann 5 Minuten beim Doc. Aber zum Glück ist es nur noch der Hautarzt und der Frauenarzt mit dem ich unzufrieden bin. Zum Glück bin ich da noch nie so reinfallen wie manch einer von euch.

Hach, Hochzeiten sind toll *heirat* Die erste von uns Mädels, die geheiratet hat war eine wunderschöne Braut *Neid*. Nein, man muss keine Modelmaße haben um zu heiraten, gibt ja auch Shapingwäsche :kicher: Wenn du doch weiter normal isst wie immer, dann wirst du deine Figur schon behalten mme_maxim *daumendrücken* Bei mir wird das wohl noch dauern mit dem Heiraten, meiner macht einfach keinen Kniefall :schmoll: Nein Spaß, wir sind uns da einig, was das angeht. Unsere Hochzeit würde eh nicht groß werden. Nur die allerliebsten zusammengepackt, ab aufs Standesamt und dann lecker Essen gehen. Das reicht uns. Aber ein schönes Kleid gibt es trotzdem. Ich hoffe es, dass durch das Absetzen ein paar Pfunde schmelzen. Ich war schon immer kräftig, für ein Jahr hatte ich sogar mal Normalgewicht, dann ging es wieder in die Höhe. Muss aber auch dazu sagen, dass ich mich gehen gelassen hab. Aber ich kann machen was ich (klar, mehr geht immer), aber ich bekomme es nicht in den Griff. Es wird sich zeigen, hoffentlich (werde ich nicht enttäuscht).

mme_maxime hat geschrieben:
Super, dass du gestern so gut mit der doofen Situation umgehen konntest! Das ist toll, wenn man merkt, dass man sich davon nicht so fertig machen lässt wie sonst, oder? *sonne*


Ja, das ist ein gutes Gefühl *sonne*

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 Betreff des Beitrags: Re: NFP als Verhütung - Ich bin hin- und hergerissen
BeitragVerfasst: 29. Januar 2016 12:43 
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nicht mehr ganz so neu

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Hallo,

würde mich gern in das Thema mit einklinken.

War mir auch sehr unsicher, ob ich NFP anwenden soll. Aber für mich war klar, dass ich die Pille auf keinen Fall mehr nehmen. Seit Anfang Januar bin ich nun pillenfrei :applaus:

Bisher habe ich auch jeden Morgen meine Temperatur gemessen. Jedoch fällt mir die Beobachtungen des Schleims noch etwas schwer. Was überwiegt mehr, um das richtige Kürzel zu benennen - Sehen, Empfinden oder Fühlen? *kopfkratz*

Das Thema "Richtiges Shampoo" finde ich auch sehr schwierig. Bin froh, da nicht allein zu sein :)

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 Betreff des Beitrags: Re: NFP als Verhütung - Ich bin hin- und hergerissen
BeitragVerfasst: 29. Januar 2016 12:51 
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Hessenschnecke hat geschrieben:
Was überwiegt mehr, um das richtige Kürzel zu benennen - Sehen, Empfinden oder Fühlen? *kopfkratz*



Nichts überwiegt - die Kategorien sind völlig gleichwertig! :-)

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