Oh, macht mich das gerade wütend

! Ich war zwar "erst" 19, als ich mir das anhören durfte, aber GENAU DAS hab ich auch zu hören gekriegt.
Ich kam mit einem konkreten Verdacht von einem Arzt, der mich in einer aktuen Notsituation beobachten konnte zu einem Spezialisten, der mir ins Gesicht sagte, ich sei "viel zu jung" dafür.
Ich habe diese Situationen aber schon seit ich denken kann und bin damit schon bei diversen Ärzten gelandet, die damit einfach nichts anzufangen wussten und mir deswegen erzählt haben, ICH erzähle doch Mist, das wär doch einfach nur darauf zurückzuführen, dass ich ein junges Mädchen sei und junge Mädchen ständig solche Beschwerden hätten. Ja, ne ist klar. Die typischen Beschwerden kannte ich auch, habe gesagt, dass das was anderes ist und bin dafür mit "die hat keine Lust auf Schule, oder?" quittiert worden. (Ich hatte tatsächlich Spaß an der Schule, war wirklich gut und hatte diese Geschichte btw auch in den Ferien und anderen, tollen Situationen).
Man kann das, was ich habe, nicht behandeln, aber man kann verhindern, dass einem mit "reiß dich mal zusammen"

begegnet wird, wenn man genau weiß, dass es damit nicht getan ist. Ich erwarte kein Verständnis, aber wenigstens das Feingefühl eines Arztes, wahrzunehmen, DASS es Ausnahmen gibt, und dass ich offensichtlich so eine bin.
Ich habe inzwischen 2 gute Ärztinnen: Die Praxispartnerin des "dafür sind Sie zu jung"-Arschs (der so zum Glück regelmäßig vor Augen geführt bekommt, was er mir "angetan" hat) und eine Hausärztin, die beide damit klarkommen, dass ich meine eigenen Entscheidungen treffe und dass ich mich vom Ärzten nur noch "unterstützen" lasse.
Ich bin wirklich geschockt, dass doch so viele mit "zu jung" abgekanzelt und in die Ecke gestellt werden. Das ist für mich ein Armutszeugnis für den Arzt, der nicht zugeben kann, auch nicht weiter zu wissen.
Jap, ich bin wütend, man ist der Text lang geworden, sorry!
@Eva87: Darauf zu pfeifen, was andere denken, ist auch eine Art von Selbstbewusstsein, die man lernen muss. Das ist in unserer Gesellschaft leider total weit hinten im Stellenwert, aber warum sollst du keine glückliche Braut sein können, wenn du eben etwas mehr mit dir rumträgst, als du "solltest"? Vor allen Dingen: WER entscheidet das, was du "solltest"? Der Mann an deiner Seite heiratet dich doch so, wie du bist, oder?
Und ganz abgesehen davon: Wer sagt dir denn, dass ein nicht unerheblicher Teil davon nicht eventuell auch Pillen-bedingt sein können? Vielleicht erschlägst du mit dem Absetzen ja sogar 2 Fliegen mit einer Klappe?
OT: Küchenmaschine!

(sorry, bin ein Freak was das angeht

)
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