Inala hat geschrieben:
ganz ehrlich, ich als eine der (übrigens sehr überzeugten) Benutzerinnen des Baby-Comp fühle mich hier weder willkommen noch wohl.
Das mag daran liegen, dass du zumindest den Eindruck vermittelst, als würde deine persönliche Erfahrung mit dem Babycomp eine größere Aussagekraft besitzen als unabhängige Studien. Denn auch wenn für dich die Sache gut funktioniert, sagen eben die Studien, die uns bekannt sind, etwas anderes bzgl. Sicherheit und Anwenderfreundlichkeit (womit ich vor allem die Anzahl der unnötig verhüteten Tage meine).
Wenn dir tatsächlich etwas daran liegt, das - deiner Meinung nach - verzerrte Bild von Verhütungscomputern zurechtzurücken, bleibt dir leider nichts anderes übrigen als belastbare, unabhängige Studien dazu beizubringen. Allerdings, du bist nicht die erste, die versucht, Computer in ein besseres Licht zu stellen, leider hat m.W.n. bisher keine der Userinnen tatsächlich derartige Studien aufgetrieben und hier gepostet. Ich persönlich finde das durchaus schade, denn wenn es unabhängige Studien gibt, die zeigen, dass ein Computer zumindest genauso gut, wie die Auswertung mit Papier und Stift ist, würde ich diese gern kennen.
Zum Thema Computer an sich: Ich nutze selbst so ein Teil, außer der erweiterten Speichermöglichkeit und dem angenehmen Messfühler sehe ich keine Vorteile. Meine Sophia wertet ganz sicher nicht nach den Regeln der AG NFP oder nach Rötzer aus. Ich hatte schon zu frühe Freigaben (bei Verhütung extrem fatal), ich hatte schon nachträgliche Freigaben (die ich sehr unsinnig finde) und im letzten Zyklus hätte ich laut Miss S. gar nicht frei gehabt (wenn so ein Teil Timinig beim Kinderzeugen eingesetzt werden soll, auch sehr fatal).
Dem Babycomp wird sogar in NFP heute bescheinigt, dass er zum Timing bei Kinderwunsch nur sehr eingeschränkt geeignet ist, weil er eben keinen Eisprung vorhersagen kann, sondern nur nachträglich anzeigt, wenn überhaupt.