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 Betreff des Beitrags: Veränderung der MuMu-Lage bei Beckenbodentraining?
BeitragVerfasst: 11. Juli 2010 20:18 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 12. März 2010 17:42
Beiträge: 174
NFP seit: 07.06.2010
Hallo!

Ich habe mir das Buch "Tiger Feeling. Das sinnliche Beckenbodentraining für sie und ihn" geholt. Da ich gerade auf einem Gesundheitstripp bin, versuche ich derzeit verschiedene Sachen aus, die meinem Körper guttun sollen. Neben mehr Sport, gesünderem Ess-Verhalten, offensivem Stressabbau und natürlich dem Absetzen der Pille, soll das Beckenbodentraining eine Art Vorsorge sein. (für künftige Schwangerschaften und das Alter, dass sich ja auch nicht verhindern lässt ;-) )

In dem Buch steht, dass die inneren Organe vom Beckenboden aufgefangen werden und, dass Beckenbodentraining unter anderem einer Senke entgegenwirken kann. Da ich momentan fest davon überzeugt bin, dass mein Beckenboden mehr schlecht als recht trainiert ist, kommt mir daher der Umkehrschluss in den Kopf: die Organe müssten sich beim trainieren von mäßig vorhandenen Muskeln ja dann nach oben "gezogen" werden. Und da der MuMu nunmal an einem sehr wichtigen Organ (der Gebährmutter) hängt, könnte ich mir vorstellen, dass auch er sich nach oben verlagert, durch das Training.

Jetzt möchte ich die Übungen darin natürlich auch ausprobieren, habe jedoch Angst, dass sich dies auf meine MuMu-Lage auswirken kann und meine bisher eh noch nicht große Erfahrung im MuMu-Abtasten dann zu Fehlurteilen führen könnte. Man muss dazu erwähnen, dass ich bisher mit dem MuMu-Abtasten recht zufrieden bin und auch einen wirklich seehr eindeutigen Umschwung hatte. Ich habe deshalb vor, mich auf die MuMu-Auswertung zu konzentrieren und den Schleim nur nebenbei zu betrachten (also mehr interessehalber).

Bevor ich mit dem Training beginne möchte ich also lieber euch zu Rate ziehen:
Weiß eine von euch, ob so eine Verlagerung überhaupt möglich ist, oder hat jemand diese Erfahrung schon gemacht?

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Liebe Grüße! Maus85
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 Betreff des Beitrags: Re: Veränderung der MuMu-Lage bei Beckenbodentraining?
BeitragVerfasst: 11. Juli 2010 20:20 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 25. September 2005 16:39
Beiträge: 9213
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Selbst wenn es in der Lage einen Unterschied machen sollte (ich denke nicht, dass das weit hergeholt ist, denke aber auch, dass das ein schleichender und kein plötzlicher Prozess ist), wirkt sich das nicht auf die Auswertung aus, weil man zur Auswertung des MuMu ausschließlich Härte und Öffnung bewertet.

Liebe Grüße und viel Spaß beim Körperguttun vom gräschen

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"Leute, vielleicht schafft ihr es ja, diesen Sprung vor mir zu schaffen - bevor ihr dann Krebs kriegt oder so - dass ihr da schon wisst, warum ihr hier seid und was ihr alles tun könnt, wie viele Möglichkeiten wir haben: Wir haben verdammt viele Möglichkeiten nur haben wir alle so schlechte Laune. Das verstehe ich nicht." Christoph Schlingensief, Oktober 2009


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 Betreff des Beitrags: Re: Veränderung der MuMu-Lage bei Beckenbodentraining?
BeitragVerfasst: 11. Juli 2010 20:29 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 23. September 2005 17:47
Beiträge: 12498
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NFP seit: 2006
Hm, ich kann mir vorstellen, dass die Lage an sich vielleicht minimal wo anders sein könnte- aber was ich mir nicht vorstellen kann, ist dass der Umschwung anders ausfällt. Denn der ist ja von Hormonen gelenkt, nicht den Muskeln.

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 Betreff des Beitrags: Re: Veränderung der MuMu-Lage bei Beckenbodentraining?
BeitragVerfasst: 11. Juli 2010 20:31 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 25. September 2005 16:39
Beiträge: 9213
NFP seit: Oktober 2005
Lune hat geschrieben:
Denn der ist ja von Hormonen gelenkt, nicht den Muskeln.


Aber die Hormone wirken doch auf die Muskeln. ;-) Progesteron macht schlabberig. Oder so ähnlich. 8-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Veränderung der MuMu-Lage bei Beckenbodentraining?
BeitragVerfasst: 11. Juli 2010 20:42 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 23. September 2005 17:47
Beiträge: 12498
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Oh, das könnte natürlich sein. :lol:
Dann schließe ich mich deinem Argument mit Härte und Öffnung an. *undweg*

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 Betreff des Beitrags: Re: Veränderung der MuMu-Lage bei Beckenbodentraining?
BeitragVerfasst: 11. Juli 2010 20:55 
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Moderatorin a. D.

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Ich würde behaupten, dass der Beckenboden mit der Lage des Mumus nichts zu tun hat, die haben ja gar keine "Verbindung". Irgendwo gabs hier mal einen super Link mit einem Bild, auf dem konnte man das gut erkennen. *suchengeht*

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 Betreff des Beitrags: Re: Veränderung der MuMu-Lage bei Beckenbodentraining?
BeitragVerfasst: 11. Juli 2010 21:10 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 25. September 2005 16:39
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NFP seit: Oktober 2005
Wieso sollten die keine Verbindung haben? Der Beckenboden hält die inneren Organe und damit auch die Gebärmutter. Wer eine Beckenbodeninsuffizienz hat kann Kontinenzprobleme haben oder in einem schwereren Stadium einen Gebärmutterprolaps. Wenn der Beckenboden schlaff ist, dann ist die Gebärmutter und damit auch die Portio und der Mumu tiefer. *zustimm*

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 Betreff des Beitrags: Re: Veränderung der MuMu-Lage bei Beckenbodentraining?
BeitragVerfasst: 11. Juli 2010 21:28 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 23. Februar 2009 12:05
Beiträge: 7638
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NFP seit: 12/2008
Zwischen 'nem Prolaps und einem normal untrainierten BB liegen doch aber Welten. Aber mit Beckenböden kennst du dich besser aus. Sagen wir so: Ich kann schlecht einschätzen, wie stark sich an meinem BB-Trainingszustand in den letzten 21 Zyklen was getan hat, aber auf meine Mumulage hatte das keinen Einfluss.

Ich bin jetzt aber wegen zwei Sachen irritiert. N&S sagt doch, dass man zwei Kriterien für die Mumubewertung braucht: da würde die Lage ja auch gelten *kopfkratz* . Und außerdem: Der Mumu verändert sich in der Lage, weil der Beckenboden sich bewegt? Also schlaffer Beckenboden beim ES=tiefer (hängender) Mumu und andersrum?

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 Betreff des Beitrags: Re: Veränderung der MuMu-Lage bei Beckenbodentraining?
BeitragVerfasst: 11. Juli 2010 22:11 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 12. März 2010 17:42
Beiträge: 174
NFP seit: 07.06.2010
Danke schonmal für die bisherigen Antworten!

@HollyGolightly:

"normal untrainierten BB" *lachen* :arrow: nette Umschreibung

HollyGolightly hat geschrieben:
Und außerdem: Der Mumu verändert sich in der Lage, weil der Beckenboden sich bewegt? Also schlaffer Beckenboden beim ES=tiefer (hängender) Mumu und andersrum?


Ist das jetzt als Frage an mich zu verstehen? Wenn ja, dann ja das war meine Vermutung, dass durch nicht trainierten BB die Lage des MuMu um den ES und allgemein tiefer ist als mit trainiertem.

@gräschen: Ich bin mir darüber im Klaren, dass für die MuMu-Auswertung nur 3 Tage mit hartem, geschlossenem MuMu reicht (und die Lage nur ein weiterer Anhaltspunkt ist). Jedoch habe ich schon des Öfteren gelesen, dass manche Frauen ihren MuMu fast nie erreichen, weil er zu weit oben ist. Meine Befürchtung ist also, dass sich die Lage soweit nach oben versetzt, dass ich ihn nicht mehr Erreichen kann und deshalb ja auch nicht fühlen kann, wie er beschaffen ist. Damit könnte ich dann nicht mehr Auswerten und deshalb kam mir die Frage.

Der bisherige Tenor zeigt mir aber, dass die Unterschiede bei noch nicht vorhandener Schädigung (Senkung der Organe) wahrscheinlich zu gering sind, um so einen enormen Unterschied zu machen.

Mal schaun, vielleicht verirren sich ja noch ein paar andere in den Thread und haben zufällig schonmal BB-Training gemacht :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Veränderung der MuMu-Lage bei Beckenbodentraining?
BeitragVerfasst: 11. Juli 2010 22:40 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 23. Februar 2009 12:05
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HollyGolightly hat geschrieben:
N&S sagt doch, dass man zwei Kriterien für die Mumubewertung braucht: da würde die Lage ja auch gelten *kopfkratz* .


Habe nochmal nachgelesen: Mein N&S sagt auf Seite 93:

Zitat:
Nicht jede Frau kann immer alle Veränderungen des Gebärmutterhalses beobachten. Manche erfassen möglicherweise nur Öffnungsgrad oder Festigkeit. Dies ist durchaus ausreichend.


Die Zwei-Kriterien-Diskussion muss also aus dem Forum sein. *kopfkratz* Auf Seite 94 steht das dann auch mit dem üblichen harten und geschlossenen Mumu. *nixweiss*

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 Betreff des Beitrags: Re: Veränderung der MuMu-Lage bei Beckenbodentraining?
BeitragVerfasst: 11. Juli 2010 22:46 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 25. September 2005 16:39
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NFP seit: Oktober 2005
HollyGolightly hat geschrieben:
Zwischen 'nem Prolaps und einem normal untrainierten BB liegen doch aber Welten.


Ja, klar. Aber ich weiß ja auch nicht, von welcher genauen Situation wir hier ausgehen. Ich denke schon, dass man da mit der Zeit einen Unterschied tasten könnte, je nachdem wie "schlapp" der Ausgangszustand war. Aber das hatte ich ja geschrieben, dass es wenn ein sehr schleichender Prozess ist und ich nicht denke, dass einen das in der Auswertung verwirren könnte.

HollyGolightly hat geschrieben:
Aber mit Beckenböden kennst du dich besser aus.


Ich bin jetzt auch nicht der absolute BB-Crack, aber wenn es doch ein Zustand des Beckenbodens ist, ob man einen Prolaps hat oder nicht, warum sollte sich der Trainingszustand der BB-Muskulatur nicht (natürlich in viel geringerem Ausmaß) darauf auswirken, ob die Portio eher hoch oder eher tief ist?

HollyGolightly hat geschrieben:
Ich bin jetzt aber wegen zwei Sachen irritiert. N&S sagt doch, dass man zwei Kriterien für die Mumubewertung braucht: da würde die Lage ja auch gelten *kopfkratz* .


N&S S. 94 hat geschrieben:
Die unfruchtbare Zeit nach dem Eisprung beginnt am Abend des dritten Tages mit geschlossenem, hartem Gebärmutterhals in doppelter Kontrolle mit der Temperatur.


HollyGolightly hat geschrieben:
Der Mumu verändert sich in der Lage, weil der Beckenboden sich bewegt? Also schlaffer Beckenboden beim ES=tiefer (hängender) Mumu und andersrum?


*hust* Also ich habe da keinen wissenschaftlichen Beweis für, aber das ist meine Erklärung, die ich mir logisch zusammengebastelt habe. Progesteron macht Bindegewebe und Muskeln locker - also auch die Muskeln und Bänder, die zum Beckenboden gehören. Dadurch denke ich, dass es logisch ist, dass unter Progesteroneinfluss der MuMu tiefer ist. Aber ich wette, dass es ganz so einfach nicht zu erklären ist - nur weiß ich nicht genau, was es sonst noch sein kann. Da kann ja kein Hormon kommen und einfach der Zervix sagen: "Geh mal hoch" oder "Geh mal runter".... ;-) Das muss doch irgendwie mit der Stützfunktion zusammenhängen. *nixweiss*

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 Betreff des Beitrags: Re: Veränderung der MuMu-Lage bei Beckenbodentraining?
BeitragVerfasst: 11. Juli 2010 23:40 
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Registriert: 2. April 2005 17:53
Beiträge: 1063
NFP seit: April 2005
Maus85 hat geschrieben:
DMeine Befürchtung ist also, dass sich die Lage soweit nach oben versetzt, dass ich ihn nicht mehr Erreichen kann

Naja, dann hörst du mit dem Training wieder auf und er kommt wieder runtergerutscht *undweg*


(so, mit dem dummen Spruch hab ich den Thread jetzt wenigstens in meinen Beiträgen *lach* )

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