@ Sopherl: Ja, klar. Aber das kommt mir halt doch ganz schön knapp vor.
Ich habe mich jetzt auch mal in die Threads hier im Forum zu Rötzer eingelesen (einfach so im Internet habe ich die Regeln bis jetzt nicht gefunden, Literatur leider auch nicht, klappere noch die Bibliotheken ab). Und naja, irgendwie fühle ich mich mit dem, was ich bis jetzt dazu gelesen habe in Verbindung mit meinem Problem nicht so ganz wohl?

Etwas konkreter: Wie oben schon angemerkt, wäre mein subjektiver SH immer vor der ehM. Ich weiß jetzt natürlich nicht, was Rötzer alles zu diesem Thema sagt, ob es da nochmal was zu beachten gibt, etc. In diesem Thread hier
viewtopic.php?f=15&t=21082 wird auf Seite 1 kurz das Thema angeschnitten, ob es in der Auswertung große Unterschiede zwischen Sensiplan und Rötzer geben würde. Der O-Ton war eher nein, weil man bei Rötzer eben mit der Temperaturauswertung bis zum SH warten muss und bei Sensiplan eben, bis beides fertig ausgewertet ist. Somit wäre quasi bei beiden Methoden eine Bremse eingebaut, um ein verfrühtes Freigeben zu verhindern.
So wie ich das alles bis jetzt verstanden habe, würde das bei mir aber einen recht großen Unterschied machen (indem ich nämlich das eine Mal gar nicht und das andere mal wahrscheinlich ganz sicher auswerten könnte, haha, ok Spaß beiseite). Nehmen wir einfach mal an, ich könnte mit Sensiplan aktuell gut auswerten und mein doofer S+ würde S bleiben, dann wäre ich im Beispielzyklus an ZT 23/HL-Tag 7 mit der Auswertung fertig. Bei Rötzer hätte ich den SH z.B. an ZT 13 oder 15, beides vor ehM, es gäbe also keine Auswertungs-Bremse, weshalb ich an ZT 20 (Rötzer scheint ja die gleichen Ausnahmeregeln für die Temperatur zu haben), also HL-Tag 4 mit der Auswertung fertig wäre. Macht halt 3 Tage Unterschied nach hinten raus. Ist vielleicht nicht viel und vielleicht liege ich da auch mit meinem Sicherheitsempfinden falsch, aber ich würde lieber 3 Tage Puffer in Kauf nehmen, als eine mögliche Schwangerschaft.
Ich werde mich auf jeden Fall noch weiter damit beschäftigen, aber momentan bin ich noch etwas skeptisch.
@Lola: Was genau meinst du denn mit "falsch"? Ich verstehe dich jetzt irgendwie so, dass ich die ständigen Umschwünge zurück zu minderwertigem S+ quasi für "unnötig" halte und das durch die BD umgehen will, damit ich auswerten kann.
Falls es das ist: Ja, ein Stück weit schon. Wie gesagt verstehe ich, dass man nicht immer alle Zyklen auswerten kann. Von "schönreden" halte ich auch nicht wirklich was, vor allem nicht, wenn es um risikoreiche Phasen im Zyklus geht. Aber wenn ich bis zur Mens fruchtbar annehmen muss, weil mein ZS Bockmist macht, deshalb nicht auswerten und die Methode für die Verhütung verwenden kann, dann ist das wahrscheinlich auch nicht so ganz im Sinne des Erfinders. Zumal ich mir ziemlich sicher bin, dass im Beispielzyklus an HL-Tag 7/ZT 23, wo ich die Auswertung hätte fertig machen können, der ES wohl ziemlich sicher vorbei war.
Über die Temperaturauswertung würde ich mich auch nie hinwegsetzen. Die ist für mich sowas wie die feste Basis, an der ich nicht viel rütteln kann. Der ZS ist für mich das Zusatzzeichen, das mir weitere Aufschlüsse darüber gibt, was gerade passiert, was gerade am Zyklusanfang wichtig ist, aber eben auch, um sagen zu können, dass der ES jetzt stattgefunden hat, und vorbei ist (sinkendes Östrogen -> schlechterer ZS, usw.).
Es geht mir auch nicht darum, damit mehr Tage für die Freigabe rauszuschinden. Es geht mir darum, überhaupt mal auswerten und freigeben zu können. Aber da ich eben (zu kurze) Umschwünge habe, war ich mir nicht sicher, ob eine BD da regelkonform wäre. Ich würde mich nämlich schon gerne an die Regeln halten, denn die sind ja aus irgendeinem Grund da.
Wegen dem Dia muss ich nochmal mit meinem Freund reden. Vielleicht wäre es für ihn in der Zeit ok, wenn ziemlich sicher nichts mehr passieren kann.
_________________
Ex-NFP-Küken ♥ noch nie Hormone ♥
Meine Seite 