Meena hat geschrieben:
Ich bin der Meinung, irgendwo gelesen zu haben (ggf. in Woman on Fire? Ich finde die Stelle jedoch nicht mehr wieder ...), dass es sinnvoll ist, noch in Zeiten regelmäßiger und "unproblematischer" Zyklen einen Hormonstatus machen zu lassen, um Vergleichswerte für eine möglicherweise später gewünschte HET zu haben.
Ich habe meine Frauenärztin dazu befragt, die meinte, dass dies keinen Sinn ergebe, weil sowieso die Symptome behandelt würden und nicht die Hormone. ChatGPT wiederum gibt mir Recht.
Wisst ihr etwas darüber oder habt evtl. sogar Quellen, die die eine oder andere Sichtweise stützen?
Die Richtlinie zur Perimenopause sagt, dass Werte bestimmen keinen Sinn macht, weil es mangels Forschung keine Referenzwerte gibt, um die einzuschätzen. Irgendwo in Faden ist die verlinkt. Also das stützt eher deine Gyn. Den Ansatz, Probleme zu behandeln statt Werte, finde ich persönlich absolut treffend und würde das als Qualitätsmerkmal einer Gyn sehen.
Bei ChatGPT sollte man übrigens beachten, dass es dazu neigt, einem Recht zu geben. Wenn man die ganze Bandbreite sehen will, ist es empfehlenswert, es nach einer tiefgehenden Analyse zu fragen und eine Pro- und contra-Aufstellung zu erbeten. In der 5er-Version wird automatisch ausgewählt, welches Modell die Frage beantworteet, und wenn es einschätzt, dass man mehr plaudern will, ist wahrscheinlich, dass es nicht in die Tiefe geht. (Es wird OpenAI auch von Nutzern unterstellt, dass genau das ein Ziel war mit dem neuen Modell - "triviale" Fragen mit weniger Aufwand und damit weniger Kosten beantworten zu lassen.)